Katholikentag in Münster
Positive Frühbilanz: Politisch, ökumenisch, engagiert und fröhlich

Münster hat dem Katholikentag gut getan - und der Katholikentag Münster. ZdK und Bischöfe ziehen eine positive Bilanz vor Abschluss des 101. Katholikentags in Münster, der 75.000 Besucher zählte.

Samstag, 12.05.2018, 14:05 Uhr

Katholikentag in Münster: Positive Frühbilanz: Politisch, ökumenisch, engagiert und fröhlich
Foto: Wilfried Gerharz

Die Katholikentags-Bilanz von Münster glich am Samstagmittag dem Wetter. Sonnenschein, höchstens hier und da ein paar Wölkchen. Mehrere Aspekte fasste ZdK-Präsident Thomas Sternberg bilanzierend zusammen.

Das Leitwort "Suche Frieden" habe "einen Nerv" getroffen, sagte Sternberg - von der instabilen Weltlage bis hin zur innergesellschaftlichen Kontroverse zum bayerischen Kreuzerlass und zur Diskussionskultur unter den Bischöfen hinsichtlich einer möglichen Zulassung evangelischer Ehepartner zur Eucharistie: Alle diese Themen zeigten: "Die Suche nach Frieden ist bitter nötig."

Katholikentag 2018 - Tag 3

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  • Lange Warteschlangen an der Halle Münsterland vor dem Forum mit Angela Merkel.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch US-Präsident Donald Trump kritisiert. Das Abkommen sei zwar alles andere als ideal, sagte sie am Freitag beim Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der vatikanische Entwicklungsminister, Kardinal Peter Turkson, nannte es auf der Podiumsdiskussion mit Angela Merkel, Prof. Dr. Tilman Brück und Moderatorin Astrid Prange de Oliveira (v.l.), bedauerlich, dass der Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran das Verhältnis zu Europa beeinträchtige.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bundesagrarministerin Julia Klöckner war beim Forum "Ist Wahlkampf heute nur noch mit Populismus zu gewinnen?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Neben Jörg Schönenborn, Dr. Ludwick Schick, Moderatorin Ute Schaeffer, Julia Klöckner diskutierte auch Anetta Kahan, Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich gegen Rechtsextremismus engagiert. Sie rief dazu auf, digitale Präsenz zu zeigen: „Ich bitte Sie alle, ins Netz zu gehen, damit da auch die zivile Gesellschaft vertreten ist. Wir dürfen es nicht denen überlassen, die Hass schüren.“

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kardinal Reinhard Marx (r), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, stehen vor der Podiumsdiskussion «Ökumene nach 2017 - Aufbruchs- oder Katerstimmung?» auf der Bühne. Beide Spitzenvertreter der Kirchen bekräftigten ihre Entschlossenheit zu Schritten in Richtung Kircheneinheit. Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zeigte sich „wild entschlossen“, Selbstverpflichtungen einzulösen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, fügte hinzu, diese Verpflichtungen seien „nicht rückholbar“.

    Foto: Guido Kirchner
  • Diese Besucher lassen sich auf dem Schlossplatz auf spontane Tänze zu kolumbianischer Musik ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Action wird den jungen Erwachsenen auf der Promenade am Zwinger geboten.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Tretboot in Seenot? Ganz und gar nicht: 50 Tretboot-Besatzungen folgen einem Gottesdienst auf dem Aasee.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Es war ein bezaubernder Auftritt am Freitagmorgen auf der großen Caritas-Bühne an der Stubengasse: kunterbunt und mit einer klaren Botschaft. 14 Maxi-Kinder aus dem Sprakeler Kindergarten St. Marien präsentierten ihr Musícal „Das Vier-Farben-Land“ – eine farbenfrohe Darbietung mit dem Appell, anderen die Hand zu reichen, das Mitein­ander zu suchen und zu leben.

    Foto: Katrin Jünemann
  • Winfried Kretschmann, Seyran Ates, Rainer Maria Kardinal Woelki und Moderator Joachim Frank auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat die Einschaltung von Papst Franziskus im sogenannten Kommunionsstreit verteidigt. Falsch sei, dass er dies „heimlich oder hinterrücks“ getan habe, sagte Woelki am Freitag beim Katholikentag in Köln. Sofort nachdem das Thema in der Bischofskonferenz diskutiert worden sei, habe er deren Vorsitzendem Reinhard Marx einen Brief geschrieben und darin eine universalkirchliche Lösung angemahnt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Während Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Rainer Maria Kardinal Woelki und Seyran Ates, Geschäftsführerin der Ibn- Rushd-Goethe-Moschee in Berlin im eher ermüdenden Polit- und Kirchensprech verharrten, brachte Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen seine Sicht der Dinge auf den Punkt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • heo Paul (Generalvikar und Vorsitzender des Katholischen Krankenhausverbands) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf dem Podium "Wie gerecht ist das Gesundheitssystem?". Über Zugangsbedingungen zum Medizinstudium äußerte sich Spahn: „Wer ein Abi von 0,9 hat, aber nicht gerne mit Menschen in einem Raum ist, der sollte nicht Arzt werden naja, höchstens Pathologe...“

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ska Keller, Reinhard Kardinal Marx, Gemma Pörzgen (Moderatorin), Sylvie Goulard und Prof. Irena Lipowicz auf dem Podium "In Vielfalt uneins - Welcher Weg führt Europa aus der Sinnkrise?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich, ein Europa des Friedens bedeutet täglich Arbeit. „Und es ist dieser Mühe wert.“ So jedenfalls sieht es Reinhard Kardinal Marx am Freitag bei einer munteren europapolitischen Debatte in der Halle Münsterland.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Chor gestaltete am Abend dann...

    Foto: Oliver Werner
  • ... den zentralen Ökumenischen Gottesdienst im Paulus-Dom am Freitagabend mit.

    Foto: Oliver Werner

Herausragend nannte Sternberg die Veranstaltungen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel. Sternberg hatte Steinmeier nach dessen Teilnahme zugeraunt: "Sie haben hier sicher viele Tausend neue Freunde gewonnen!"

Lichtblicke wurden auch im katholisch-evangelischen Gespräch registriert. Sternberg: "Die Ökumene ist kein Auslaufmodell, sie liegt den Menschen immer noch sehr am Herzen!" Der münsterische Katholikentag habe zudem das "frische und aufgeweckte Gesicht der Kirche" gezeigt und deutlich gemacht, "welche Potenziale in der Kirche steckten - jenseits von Finanzskandalen und Missbrauchsfällen".

Katholikentag 2018 - Tag 2

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  • Mit einer feierlichen Messe auf dem Schlossplatz ist am Donnerstag der Katholikentag in Münster fortgesetzt worden. An dem Gottesdienst zum Feiertag Christi Himmelfahrt nahmen nach Angaben des Zentralkomitees der deutschen Katholiken 25.000 Gläubige teil.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der müsterische Bischof Felix Genn erinnerte in seiner Predigt an die Verhandlungen für den Westfälischen Frieden, die von 1644 bis 1648 in Münster stattgefunden hatten.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dabei seien regelmäßig sogenannte Friedensreiter ausgesandt worden, um die Zwischenergebnisse der Verhandlungen bekannt zu geben.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Chorleiter Ulrich Grimpe dirigiert beim Gottesdienst.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bundesgesundheitsminister, und Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD, nehmen an dem Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt vor dem Schloss teil.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Genn appellierte an die Gottesdienstbesucher, ebenfalls als Friedensbotinnen und Friedensboten in das ganze Land auszuschwärmen und sich für Verständigung einzusetzen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Scharfschützen im Schloss sichern den Gottesdienst.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Danach begeben sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken Thomas Sternberg zur Kirchenmeile.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender (r) machen nach dem Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt ein Foto mit Vertretern des Apostolischen Vikariats Südliches Arabien.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Katholikentag 2018: Die Kirchenmeile auf dem Schlossplatz. Vereine, Verbände und Bistümer präsentieren sich. Es gibt auch Regenjacken mit dem Leitwort des Katholikentags. Bei der DJK ist Maskottchen Carli zu Besuch, die Canisianer freuen sich über Gespräche.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Dichtes Gedränge in den Zelten: Der Regen am Mittag hatte auch einen Vorteil, in den Zelten kam es schnell zu Gesprächen zwischen Besuchern und Vertretern von Verbänden, Vereinen und Bistümern.

    Foto: ah
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.), und Moderatorin Bettina Schausten sitzen anlässlich der Podiumsdiskussion «Frieden durch internationale Kooperation» in der Halle Münsterland.

    Foto: Guido Kirchner
  • Leider spielte das Wetter nicht mehr mit.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos kommt anlässlich des Katholikentags in Münster.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Dann greift Juan Manuel Santos zum Stift, um sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen. Doch er setzt nicht nur eine Unterschrift hinein, er schreibt: „Es ist eine Ehre, in der Stadt zu sein, in der der Westfälische Frieden geschlossen wurde. Das war das erste Beispiel dafür, dass Kriege und Konflikte durch Dialog beendet werden können.“

    Foto: Anna Spliethoff
  • Juan Manuel Santos (M), Präsident der Republik Kolumbien, begrüßt anlässlich der Podiumsdiskussion «Frieden und Versöhnung sind möglich» in der Halle Münsterland sechs Frauen aus Kolumbien.

    Foto: Guido Kirchner
  • Kolumbiens Staatspräsident Juan Manuel Santos appelliert auf der Podiumsdiskussion „Frieden und Versöhnung sind möglich“, seinem Land im Friedensprozess Zeit zu geben. „Frieden schaffen ist wie eine Kathedrale zu bauen. Dazu braucht es ein solides Fundament und dann sehr viele Ziegelsteine“, sagte der Friedensnobelpreisträger. Er erinnerte daran, dass die Unterzeichnung des Friedensvertrages erst rund eineinhalb Jahre zurück liegt. Als schwierigste Aufgabe bezeichnete es Santos, die Opfer davon zu überzeugen, den Tätern zu verzeihen. „Das nimmt sehr, sehr viel Zeit in Anspruch.“

    Foto: Guido Kirchner
  • Rund 4300 Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten Bistum Münster stimmten am Himmelfahrtstag ihre Lieder auf dem Domplatz an. Der Auftritt in der Größe war rekordverdächtig, meinte Chorleiter Ulrich Grimpe.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Halleluja, welch ein beeindruckendes Konzert mit 4300 Sängerinnen und Sängern aus dem gesamten Bistum Münster. Rund 140 Chöre standen am Donnerstagnachmittag auf dem Domplatz und sangen für eine friedvolle Welt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Hat Horst Seehofer sich in letzter Minute gedrückt, weil er wegen seines Hardliner-Images Pfiffe beim Katholikentag befürchtet? Diese Frage überlagerte das Podium „Integriert Euch“ am Freitag beim Katholikentag in Münster. Eigentlich sollte ja der Bundesinnenminister dort diskutieren. Stattdessen war Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angereist.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Spahn, als Kritiker der Merkelschen Flüchtlingspolitik bekannt, schlug da sanfte Töne an: „Niemand macht es sich leicht, seine Heimat aufzugeben“, zeigte er Verständnis für die Nöte der Flüchtlinge.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Katholikentag 2018 - Tag 2 Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi beim Podium "Ohne Morgendland kein christliches Abendland" in der Bürgerhalle der Bezirksregierung. Mit ihm diskutierten die Islamwissenschaftlerin und Übersetzerin Dr. Claudia Ott und der Menschenrechtler, Theologe und Philosoph Prof. Heiner Bielefeldt. Knapp 200 Zuhörer folgten der Debatte.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Theater Münster diskutierten u.a. Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Prof. Kasper König zum Thema „Schrecklich schön. Die Faszination von Gewalt und Schrecken in der Kunst.“

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Brücken brauen mit Musik auf der Seebühne des Aasees mit dem Arab Jewish Orchestra.

    Foto: Pjer Biederstädt

"Münster hat dem Katholikentag gut getan - und der Katholikentag Münster", so bilanzierte Sternberg. Katholikentag und Stadt seien eine "perfekte Symbiose" eingegangen. "Allein schade ist, dass die Menschen 88 Jahre auf so etwas warten mussten."

Bischof Felix Genn stimmte dem uneingeschränkt zu: "Es ist alles friedlich geblieben, die Menschen fühlen sich in Münster ausgesprochen wohl." Dennoch sei das Kirchentreffen keine "Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung" gewesen. Der Bischof bezeichnete die Diskussionen vor allem zum Leitwort als "offen, konstruktiv, differenziert, manchmal auch zugespitzt", aber immer als "respektvoll": "Auch Kirchenkritiker müssen einräumen, dass es einen solchen breiten öffentlichen Diskurs heute nur noch auf evangelischen Kirchentagen und Katholikentagen gibt", so Genn.

Der Bischof hob besonders auch die christlich-jüdischen Begegnungen und Feiern hervor und fand ein besonders Wort des Lobes für Bundespräsident Steinmeier: "Es war stark, was er uns gesagt hat. Wir brauchen heute mehr denn je Politikerinnen und Politiker, die sich in ihrer Amtsführung nicht von Meinungsumfragen, bevorstehenden Wahlen oder Machtgier leiten lassen, sondern von einer Haltung, die darauf basiert, dass jeder Mensch eine unantastbare Würde hat und dass der Friede das höchste aller Güter ist."

Glaube und Kirche befänden sich in einem Wandel: "Wandel heißt nicht immer nur Niedergang." Wandel bedeute, Neues zu wagen. Besonders hat es Genn gefreut, "wie viele junge Christinnen und Christen sich bei diesem Katholikentag ganz selbstverständlich und öffentlich zu ihrem Glauben bekannt haben." Genn dankte allen Helfern, Polizisten und Sanitätern für ihren Einsatz, vor allem auch der Stadt Münster und allen Bürgerinnen und Bürgern, und zeigte sich geradezu gerührt: "Es macht mich stolz, Bischof eines Bistums mit solch großartigen Menschen zu sein, die einfach für andere da sind."

Katholikentag 2018 - Tag 1

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  • Viele genießen den sommerlichen Abend auf dem Prinzipalmarkt am Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Markus Lewe, Susanne Becker-Huberti, Armin Laschet, Notburga Heveling und Dr. Felix Genn bei der Eröffnungsfeier auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besucher aus Recklinghausen am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Heinrich Schulte-Brömmelkamp im Rathausinnenhof am Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Thomas Sternberg bei der Eröffnungsfeier auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Musik auf dem Prinzipalmarkt am Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Abend der Begegnung

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Abend der Begegnung

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Stand der Caritas Rheine im Rathausinnenhof am Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Katholische Volkshochschule Freckenhorst im Rathausinnenhof am Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Volle City, Blick vom Rathaus Richtung Domplatz am Abend der Begegnung am Mittwochnachmittag.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Überwasserkirchplatz, Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Überwasserkirchplatz, Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Udo-Lindenberg-Ausstellung "Udos zehn Gebote" in der Überwasserkirche am Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Udo-Lindenberg-Ausstellung "Udos zehn Gebote" in der Überwasserkirche am Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Überwasserkirchplatz, Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Aegidiikirchplatz, Abend der Begegnung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Massen auf dem Prinzipalmarkt, Abend der Begegnung / Kreis Steinfurt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Voices Unlimited aus Freckenhorst beim Abend der Begegnung / Kreis Steinfurt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bio-Bratkartoffeln vom Hof Lohmann / Freckenhorster Werkstätten, Abend der Begegnung / Kreis Steinfurt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Stephie Tautz zeigt den Mathias-Burger der Mathias-Stiftung Rheine. Abend der Begegnung / Kreis Steinfurt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Theologin Sophia Dohle bei der Eröffnungsfeier auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Absperrungen auf der Straße zwischen Aegidiiplatz und Domplatz neben dem LWL-Museum für Kunst und Kultur am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnungsfeier auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die ehrenamtlichen Helfer Yannic Werremeier (MS), Henrike Lehmann (MS) und Till Strang (DO, von links) auf dem Domplatz vor dem Paulusdom am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Domplatz / Paulusdom am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prinzipalmarkt / St. Lamberti am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Beschilderung Innenstadt - Domplatz - Schlossplatz am Berliner Platz / Windthorststraße am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Beschilderung Innenstadt - Domplatz - Schlossplatz am Berliner Platz / Windthorststraße am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die ehrenamtlichen Helfer Christine Winkelheide und Daniel Schmiing vor dem Hauptbahnhof am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Service-Zelt am Berliner Platz am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Beschilderung Innenstadt - Domplatz - Schlossplatz am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Beschilderung Innenstadt - Domplatz - Schlossplatz am Berliner Platz / Windthorststraße am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Beschilderung Innenstadt - Domplatz - Schlossplatz am Berliner Platz / Windthorststraße am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Service-Zelt am Berliner Platz am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Münster am 8. Mai 2018 am Tag vor dem 101. Katholikentag.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Plakat auf dem Domplatz ruft zur Demo gegen die AfD auf am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Friedenstor am Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Demonstration gegen die Finanzierung des Katholikentags vor dem Rathaus auf dem Prinzipalmarkt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Demonstration gegen die Finanzierung des Katholikentags vor dem Rathaus auf dem Prinzipalmarkt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prinzipalmarkt mit Fahnen am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prinzipalmarkt mit Fahnen am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wassergefüllte Straßensperre am Drubbel / Prinzipalmarkt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Vorbereitungen zur Inszenierung "Glaubensfeuer" in der Lambertikirche am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ehrenamtliche Helfer auf dem Prinzipalmarkt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ehrenamtliche Helfer auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ehrenamtliche Helfer auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ehrenamtliche Helfer auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ehrenamtliche Helfer auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ehrenamtliche Helfer auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Infostand auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Cengit Sentürk auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ehrenamtliche Helfer auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Thomas Gerdung / Vorbereitungen zur Inszenierung "Glaubensfeuer" in der Lambertikirche am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Juliana Templin / Ehrenamtliche Helfer auf dem Prinzipalmarkt am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besucher Joy Nwoke auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anette Lamers aus Münster wartet auf den Beginn der Eröffnungsfeier auf dem Domplatz am Mittwochnachmittag (9. Mai 2018) vor der Eröffnung des 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 unter dem Leitwort "Suche Frieden" in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier

Dem schloss sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx an: "Es braucht ein solches Forum, und wir Bischöfe sind dankbar dafür." In Zeiten der Säkularisierung, der Fundamentalisierung, aber auch der Instrumentalisierung von Religion und Glaube gelte es, "einen klaren Kopf" zu bewahren: "Dafür ist der Katholikentag gut!" Die Menschen müssten die anstehenden Fragen engagiert und ruhig angehen. Für Marx trug der Katholikentag einen starken ökumenischen Akzent. "Das Drängen wird größer. Wir begrüßen das!" Auch in der Streitfrage einer pastoral begründeten Zulassung protestantischer Ehepartner zur Eucharistie hofft Marx trotz einigen Gegenwindes in der Bischofskonferenz auf größtmögliche Einmütigkeit unter den Bischöfen.

Thomas Sternberg hob in diesem Kontext abschließend hervor, dass der Papst den Bischofskonferenzen deutlich mehr Kompetenzen  und Spielraum gewähre: "Das ist gut so!" Dies müsse auch im Kirchenrecht verankert werden.

Die Zahl der Katholikentagsteilnehmer hat sich noch etwas erhöht. Zu. Den 50 000 Dauergästen rechnete Geschäftsführer Roland Vilsmaier am Samstag noch 25.000 Tagesgäste hinzu. 75 000 Teilnehmer, das hat es seit Berlin 1990 nicht mehr gegeben. Ein Grund mehr für ZdK-Präsident Thomas Sternberg, zum Abschluss des Katholikentages in seiner Heimatstadt zufrieden zu strahlen.

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