Mi., 20.02.2019

Atheater mit eigenem Theaterraum an der Steinfurter Straße Verschiedene Kulturen in direktem Zuschauerkontakt

Das Atheater um Regisseur und Leiter Andrej Lazarev hat sich an der Steinfurter Straße einen eigenen Theaterraum geschaffen.

Münster - Noch wird im ehemaligen Fotostudio an der Steinfurter Straße gestrichen, geschraubt und aufgebaut. Doch schon bald soll es dort Aufführungen, Diskussionen und Kurse aller Arten geben. Am Wochenende eröffnet das Atheater einen eigenen Theaterraum. Von Melanie Ploch

Di., 19.02.2019

Adam-Riese-Show in der Cloud mit Erdenberger, Sonntag, Vogel und Graf „Münster hat nichts Aufgeblähtes“

Antje Vogel (l.) fesselte Moderator Adam Riese und ihren ehemaligen Mitschüler Manfred Erdenberger (r.).

Münster - Einmal mehr wurde dem erfahrenen Besucher bewusst, dass die „Adam Riese Show“ ein Live-Ereignis ist und sich nicht nach Einschaltquoten richten muss. Denn welcher jugendfixierte Sender würde einen Talk mit Gästen bringen, die alle Ende 70 sind? Wer würde außerdem noch den Schelmenblick auf Münsters Stadtgeschichte richten, als Prof. Von Arndt Zinkant


Mo., 18.02.2019

Pindakaas Saxophonquartett stellte „America!“ vor Exzellente Musizierkunst

Das „Pindakaas Saxophonquartett“ (v.l.): Thorsten Floth, Anja Heix, Matthias Schröder und Guido Grospietsch

Münster - „Wahrscheinlich ist dies heute Abend die deutsche Erstaufführung der ‚Suite für Saxofonquartett’ von Leon Stein – die Noten des Werkes sind jedenfalls hier nicht erhältlich Von Ulrich Coppel


Mo., 18.02.2019

Jeung Beum Sohn bei „Chapeau Classique“ Bösendorfer erlebt betörendes Feuerwerk

Jeung Beum Sohn am Bösendorfer

Münster - schaikowski, Beethoven, Skrjabin, Liszt – alle vier hätten garantiert ihre helle Freude daran gehabt, wie Jeung Beum Sohn am Sonntag im Erbdrostenhof ihre Klavierwerke gespielt hat. Oder sollte man sagen: zelebriert? Von Chr. Schulte im Walde


Mo., 18.02.2019

Keren Levi zeigt „Departing Landscapes“ Ein Tanz mit dem eigenen Schatten

Versunken: Keren Levi bei ihrer Darbietung im Theater im Pumpenhaus.

Münster - n dunkler Rüschenbluse und mit weißen Plateauschuhen steht Keren Levi am hinteren Rand der Pumpenhausbühne. Dann bewegt sie sich in einem schmalen Lichtstreifen, der wie eine Straße durch eine unbestimmte Landschaft führt, langsam nach vorne an die Rampe. Von Helmut Jasny


So., 17.02.2019

Konzert in der Halle Münsterland Immer nah am Publikum - Max Giesinger begeistert 6500 Fans in Münster

Rekordverdächtig: Max Giesinger und seine Band feierten eine Party mit 6500 Fans in der Halle Münsterland.

Münster - „Mäxchen, Mäxchen!“ Der Ruf von den oberen Rängen hallt durchs Rund der Halle Münsterland, die Menge aus 6500 Besuchern wogt hin und her vor lauter Vorfreude. Max Giesinger, der seinen Fans Hits wie „80 Millionen“ oder „Wenn sie tanzt“ bescherte, macht zum zweiten Mal Station in Münster. Von Heike Eickhoff


Fr., 15.02.2019

Konzert in der Halle Münsterland Bonez MC und RAF Camora werden gefeiert wie Heilsbringer

Konzert in der Halle Münsterland: Bonez MC und RAF Camora werden gefeiert wie Heilsbringer

Münster - Wartezeiten am Eingang wurden am Donnerstagabend mit einem erfolgreichen Konzert von Bonez MC & RAF Camora belohnt: Die beiden Künstler standen in der Halle Münsterland auf der Bühne. Und sie bekamen nahezu Endlosjubel. Von Günter Moseler


Do., 14.02.2019

Schatzkammer hat ausgedient Machbarkeitsstudie sondiert Möglichkeiten: Auf dem Weg zum Domforum?

1981 wurde die Domkammer am Paulusdom in Münster eröffnet. Der Bau von Diözesanbaumeister Bernhard Dirksmeier wurde damals als optisch elegante Ergänzung des Doms gewürdigt und galt als hochmodern. Nach 40 Jahren gilt das Gebäude wegen überholter Klima- und Sicherheitstechnik für museale Zwecke als abgängig. Über ein Domforum denken (v. l.) Dompropst Kurt Schulte, Diözesanbaumeisterin Anette Brachthäuser und Diözesankonservator Dr. Udo Grote nach.

Münster - Hildesheim hat eins, Osnabrück hat eins, auch andere Bischofsstädte und Kathedralen verfügen über ein Diözesanmuseum oder ein Domforum, das musealen Anspruch und Begegnungsstätte für Besucher verbindet.  Von Johannes Loy


Do., 14.02.2019

Studierende der Musikhochschule im Wettbewerb Steinway-Förderpreis: Klangrausch  in  der  Königsklasse

Die Preisträger des Steinway-Förderpreises 2019 (v.l.): Yeonseo Jeong, Alexey Sychev und Yongchan Park

Münster - Der Steinway-Förderpreis ist ein Forum für Studierende der Klavierklassen der Musikhochschule Münster. Im Jahr des Hochschul-Jubiläums drehte sich beim Finalkonzert alles um Franz Liszt – und ein bisschen auch um Leo Ornstein. Von Lukas Speckmann


Mi., 13.02.2019

17 Illustratoren aus Münster zeigen im Haus der Niederlande ihre Sicht auf Europa Rührend, humorvoll und rotzfrech

Illustratoren aus Münster haben sich mit Europa beschäftigt wie Eva Lotta Stein und Günther Jakobs (v.r.)   Illustratoren aus Münster haben sich mit Europa beschäftigt wie Eva Lotta Stein und Günther Jakobs (gr. Bild v. r.) und Dirk Sandbaumhüter, Sara Otterstätter und Volker Konrad (kleine Bilder v. l.)

Münster - Wie schnell Kriege vergessen oder verdrängt werden . . . Beeindruckend erschreckend macht „Pulse of Europe“ dies gleich am Eingang zur Ausstellung im Haus der Niederlande deutlich. Von Gerhard H. Kock


Mi., 13.02.2019

Female Affairs im Boulevard-Theater Zum Heulen schön und komisch

Im Boulevard-Theater zeigten die „Female Affairs“, dass sie auch ohne Instrumente ein vielfältiges Klangangebot bieten können.

Münster - „Englisch, Deutsch, leicht skurril, a cappella mit Stil“ stellten sich die „Female Affairs“ vor, nachdem sie im Boulevard-Theater die Bühne betreten hatten. Ihre Mission des Abends: „Wir wollen unser Innerstes nach Außen bringen. Wir freuen uns auf einen intimen Abend.“ Von Melanie Ploch


Mi., 13.02.2019

Proben für die aktuelle „Kappe App“-Saison laufen Gags zwischen Kohlrabi und Ingwer

Gut aufgelegt bei den Proben zu „Kappe App“: Michael Tumbrinck, Gabriele Brüning, Björn Schimpf, Michael Holz, Marcello Lang, Cornelia Kabbaj und Matthias Menne (von links).

Münster - „So funktioniert das!“ Gabriele Brüning ist positiv gestimmt. „Mehr plaudern, mehr unterhalten“, so hat die Regisseurin eben noch ihrem Ensemble geraten und „mehr Energie“ gefordert. Jetzt scheint die Eingangsszene der neuen „Kappe App“-Show halbwegs im Kasten. Die Mitspieler haben Rhythmus, Intonation, Timing und Melodie des für sie noch fremden Textes erfasst. Von Wolfgang A. Müller


Mi., 13.02.2019

Lioba Albus seziert im Bennohaus die Alltagswelt Kein Bock auf „Fakebook“

Lioba Albus brilliert auch als wasserstoffblondierte „Tussi“. Hier knipst sie offenbar gerade ein Selfie oder guckt in den Spiegel.

Münster - Lioba Albus ist sämtlichen Situationen gewachsen. Selbst ein Ausfall der Technik am Samstag bei ihrem ausverkauften Auftritt im Bennohaus konnte der sympathischen Künstlerin nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern. „Ich komme ja aus dem Sauerland, und da hat man sich ja nur mit der Stimme von Berg zu Berg verständigt“, lautete ihr süffisanter Kommentar. Von Axel Engels


Mo., 11.02.2019

Musikstadt Münster Sinfonieorchester, Musikhochschule und Westfälische Schule für Musik feiern 100-jähriges Bestehen

Das Flaggschiff der Musikstadt Münster: das Sinfonieorchester mit Generalmusikdirektor Golo Berg (vorne, 4. v. r.).

Münster - Das Jahr 2019 wird als Musikjahr in die Geschichte der Stadt Münster eingehen; denn ein wichtiger Dreiklang in Münsters Musikleben feiert Geburtstag: Sinfonieorchester, die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule werden in diesem Jahr 100 Jahre alt.  Von Johannes Loy


Di., 05.02.2019

Anthony Venisse ist Artist, führt aber auch Regie im GOP-Varieté „Tue ich das eine, fehlt das andere“

Pfiffige Regie-Ideen wie das Ballett aus Telefonhörern ziehen sich durch die Show „Bang Bang“ im GOP. Anthony Venisse (Bild unten) hat sie inszeniert.

Münster - Nicht nur durch den seit den 1980er Jahren anhaltenden Erfolg des Cirque du Soleil gilt Kanada in der Welt der Artistik, der Show und des Spektakels als führend. Die starken Zirkusschulen in Montréal und Quebec bringen immer wieder Künstler hervor, die auch in Europa Erfolge feiern. Von Paul Nienhaus


Di., 05.02.2019

Cactus zeigt im Pumpenhaus „Wer sind die Schweine?“ „Make Hühnerstall great again“

Nicht nur politisch hat die Inszenierung „Wer sind hier die Schweine“ des Theaters Cactus Biss. Auch darstellerisch legt sich das junge Ensemble ins Zeug.

Münster - „Der Mensch ist die Ursache allen Übels, denn er konsumiert, ohne zu produzieren.“ Mit diesen Worten ruft Old Major, ein alter Zuchteber, die Tiere auf Jones’ Farm zur Revolution auf. Es ist die Geschichte von der „Animal Farm“, mit der George Orwell 1945 den Übergang der russischen Revolution in die Diktatur Stalins nachzeichnete. Von Helmut Jasny


Do., 31.01.2019

Junges Sinfonieorchester der WWU Man traute den Ohren nicht

Das „Junge Sinfonieorchester an der WWU“ unter der Leitung von Bastian Heymel und mit der Solistin Bomsori Kim

Münster - Gleich vorweg: Vor sieben, acht Jahren hätte niemand dem „Jungen Sinfonieorchester an der WWU“ ein solches Konzertprogramm zugetraut, wie es am Mittwoch in der Aaseeaula zu erleben und bestaunen war. Erst Tschaikowskys Violinkonzert, danach Dvořáks Neunte! Zwei dicke Brocken, die es in sich haben. Mutig, mutig! Aber jede anfängliche Skepsis war schon mit den ersten Tschaikowsky-Takten hinweg gefegt. Von Chr. Schulte im Walde


Mi., 30.01.2019

Zeichnerei ohne Tempolimit „Rundgang 2019“ der Kunstakademie Münster eröffnet

„Carte blanche“ für René Haustein (vorne): Die Klasse von Daniele Buetti (r.) überließ ihm allein den Klassenraum: 500 labyrinthische Kreise, chronologisch sortiert, erzeugen eine schwindelerregend psychedelische Wirkung.

Münster - Beim Rundgang 2019 der Kunstakademie Münster erwartet die Besucher in diesem Jahr viel Erlebniskunst.  Von Gerhard H. Kock


Di., 29.01.2019

90 Jahre Charivari Puppentheater Holzköpfe feiern Geburtstag

Hendrikje Winter (l.) und Paula Zweiböhmer unterstützen Wilfried Plein nicht nur bei der Geburtstagsfeier der 90-Jährigen Kasper, Tod und Teufel.

Münster - Die Jubilare hatten sich prächtig gehalten. Keine Falte, keine Runzel mehr als in früheren Jahren zierten die Gesichter der drei Gründungsmitglieder des Charivari-Ensembles. Alles andere wäre, selbst gemessen an den oft märchenhaften und magischen Welten des Puppenspiels, allerdings auch nachgerade unheimlich: Kasper, Tod und Teufel sind wahre Holzköpfe. Von Wolfgang A. Müller


Mo., 28.01.2019

Universitätschor widmete sich in der Erphokirche Schuberts letztem Lebensjahr Anspruchsvolle Werke in den besten Händen

Der Universitätschor unter Leitung von Ulrich Haspel faszinierte in der Erphokirche große und kleine Zuhörer.

Münster - Mit Schubert ist es ähnlich wie mit Mozart: schaut man auf deren kompositorisches Oeuvre, fragt man sich verwundert, wann die beiden all ihre Musik geschrieben haben. Denn beide Meister wurden bekanntlich nicht alt. Noch mehr deutlich erfahrbar wurde das „Wunder“ Franz Schubert beim Konzert des Universitätschores in der Erphokirche. Von Chr. Schulte im Walde


Mo., 28.01.2019

Pro Musica Orchester im Rathausfestsaal Frisch und walzerselig

Jinhoo Kwag

Münster - Brittens „Soirées Musicales“ versprechen zehn Minuten spritziger Unterhaltung, basieren auf Ideen Rossinis und dienten zugleich dem damals jungen Britten als Übungen im Ins­trumentieren. Das Pro Musica Orchester eröffnete am Sonntag das Konzert im Rathausfestsaal mit diesen fünf bunten, kurzweiligen Sätzen Brittens – eine gute Wahl. Von Heike Eickhoff


So., 27.01.2019

Frank Röpke leitet das Junge Theater Münster Von der Bank zur Bühne

Der 43-jährige Frank Röpke ist der neue Leiter des Jungen Theaters Münster.

Münster - Seine erste Inszenierung am Theater Münster trägt den Titel „Teufels Küche“. Es handelt sich um ein „szenisches Konzert für drei Musiker, einen Schauspieler, Gemüse und viele Kinder“, bei dem es brodelt, dampft und zischt. Damit erfüllt es auch den Geschmack von Frank Röpke, der seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 das Junge Theater Münster leitet. Von Petra Noppeney


Mo., 18.02.2019

Roberto Castello zeigt faszinierendes Gesamtkunstwerk Richtungslos durch die Nacht

Die Tänzer auf einer Wanderung durch immer wieder neue Räume aus Licht und Schatten

Münster - Die Musik gibt die Gangart vor – ein monotoner Rhythmus, der auf den Hörer einhämmert und ihn gleichzeitig in Trance versetzt. „Licht“ befiehlt eine Lautsprecherstimme, und ein heller Kubus schält vier Tänzerinnen und Tänzer aus der Nacht heraus. In den Knien wippend und mit schlenkernden Armen stehen sie auf der Bühne und wirken dabei wie Marionetten, denen man die Schnüre gekappt hat. Von Helmut Jasny


Fr., 25.01.2019

Kleists Novelle im Wolfgang-Borchert-Theater Marquise in Rage

Rosana Cleve als Marquise von O. ist keine still vor sich hinleidende Heldin.

Münster - Es geht um Vergewaltigung und gesellschaftliche Ächtung: Kein Wunder, dass bei der Inszenierung der „Marquise von O.“ von Tanja Weidner der Bezug zu #MeToo auftaucht. Heinrich von Kleists Novelle wird im Wolfgang-Borchert-Theater zu einer zeitgemäßen Geschichte, die den Zuschauer herausfordert. Vor allem weil ein entscheidendes Detail aus Kleists Fassung fehlt. Von Harald Suerland


1 - 25 von 1392 Beiträgen