So., 21.10.2018

Frank Schätzings „Die Tyrannei des Schmetterlings“ Die flirrende Show des Autors

Autor Frank Schätzing hat sein Buch – thematisch passend – in der digitalen Version dabei.

Münster - In der Ecke rechts ein kleiner Stehtisch, in der Mitte zwei Boxen, eine riesige Leinwand – und viel Platz zum Schreiten. Wie an einer imaginären Linie entlang quert Autor Frank Schätzing an diesem Abend zigfach die Bühne des Großen Hauses. Während er liest, doziert und debattiert – mit Aria, der Künstlichen Intelligenz, die mehr im Zentrum steht als das Buch, um das es hier geht. Von Petra Noppeney

Do., 18.10.2018

Kunstwerk des Monats Oktober ist der Heilige Vitus Märtyrer als Kunstfigur

Der Heilige Vitus steht über Dio­kletian.

Münster - m Oktober präsentiert das Museum für Kunst und Kultur eine Holzskulptur des Heiligen Vitus als „Kunstwerk des Monats“. Die ehemals bunt bemalte Figur zählt zu den ältesten Beständen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).


Do., 18.10.2018

Stipendiatenausstellung von Charlene McNair am Hawerkamp Papier strahlt bunte Schatten

Charlene McNair lässt Papier leuchten und spiegeln: Auf der gegenüberliegenden Wand hängen neonfarbene Blätter, deren Orange sich auf den silbrig besprühten Quadraten rosa spiegelt. Und ihr eigener Schatten schillert grün und blau.

Münster - „Es passt zu mir, dass es keinen Endpunkt hat.“ Und in der Tat hält sich die Ausstellung ein wenig in der Schwebe, die sich Charlene McNair in der vergangenen Woche in der Ausstellungshalle am Hawerkamp erarbeitet hat. Von Gerhard H. Kock


Do., 18.10.2018

Pipilotti Rists Videoprojektion am Landesmuseum „Münsteranerin“ zeigt sich bis November

Wenn es Nacht wird in Münster . . . Die „Münsteranerin“ von Pipilotti Rist ist mal wieder am Landesmuseum zu sehen.

Münster - Die Besucher des Landesmuseums für Kunst und Kultur werden bis Anfang November von der Videoprojektion „Münsteranerin“ begrüßt.


Fr., 19.10.2018

Interview Schauspieldirektor Frank Behnke im Gespräch über Theater und Gesellschaft

Schauspieldirektor Frank Behnke freut sich darüber, dass politisches Theater im Münsterland auf großes Publikumsinteresse trifft.

Münster - „Je politischer, desto erfolgreicher.“ Auf diesen kurzen Nenner bringt Münsters Schauspieldirektor Frank Behnke die Erkenntnis, dass seine Sparte auf die Saison 2017/18 als ihre stärkste Spielzeit zurückblicken kann – mit politischen Stücken wie „Je suis Fassbinder“, „Andorra“ oder der Uraufführung „Der Reichsbürger“.  Von Harald Suerland


Mi., 17.10.2018

Hamid R. Reghat ist seit zehn Jahren Direktor im GOP-Varieté „Da kann ich nur sitzen und staunen“

Seit zehn Jahren leitet Hamid R. Reghat das GOP-Varieté gegenüber dem Hauptbahnhof.

Münster - Hamid R. Reghat feiert in diesen Tagen sein zehnjähriges Dienstjubiläum als Direktor des GOP-Varieté-Theaters Münster und blickt zurück auf über 60 Shows mit über 700 Künstlern aus über 40 Nationen und durchschnittlich 130 000 Gästen pro Jahr. Von Karla Kretz


Mi., 17.10.2018

„Musifratz“ startet seine Kindertheaterreihe Von Frau Holle bis zu Piraten

Gabi Kaudewitz und Ulla Vienken von „Musifratz“ laden in die in die Matthias-Claudius-Grundschule.

Münster - Raus aus den Ferien – rein ins Theatervergnügen. Dazu laden die beiden „Musifratzen“ Ulla Vienken und Gabi Kaudewitz ab dem 4. November in die Matthias-Claudius-Grundschule ein.


Mi., 17.10.2018

Skulptur-Projekt von Koki Tanaka in der Sammlung des Landesmuseums Videos über Workshops

Koki Tanaka im Gespräch mit Dr. Marianne Wagner (Kuratorin für Gegenwartskunst am Landesmuseum)

Münster - Ein Skulptur-Projekt kommt ins Museum: Das filmische Werk „Provisional Studies: Workshop #7: How to Live Together and Sharing the Unknown“ des japanischen Künstlers Koki Tanaka ist nach einigen technischen und räumlichen Anpassungen im Landesmuseum für Kunst und Kultur zu sehen sein.


Mo., 15.10.2018

„Chapeau Classique“-Reihe eröffnet Flirrendes Saxofon im Klassikkonzert

Koryun Asatryan (l.) und Julia Golkhovaya (r.) eröffneten die Saison der „Chapeau Classique“-Konzerte.

Münster - Das Saxofon legt beim Scherzo mit Leichtigkeit ein Tempo vor, das jeden Oboisten staunen lässt. Kein Wunder, denn die hübsche Oboen-Sonate von Francis Poulenc ist für den Saxofonisten Koryun Asatryan spieltechnisch nur ein klangvolles, mit eingängigen Kantilenen gespicktes, Stück zum Aufwärmen. Von Heike Eickhoff


Mo., 15.10.2018

„Klanglandschaft Armenien“ im Pumpenhaus Ein rauschhafter Abend

Das „Naghash Ensemble“ präsentierte armenische Musik mit magischen Stimmen.

Münster - Die Musik spielt überall – aber nicht überall gleich oder auch nur ähnlich. Unter dem prosaischen Titel „Klanglandschaft Armenien“ bot das „Naghash Ensemble“ ein Projektkonzert des amerikanisch-armenischen Komponisten John Hodian, der in seiner Musik „volkstümliche armenische Klänge mit Neuer Klassik, Postminimalismus und unbändiger Jazzenergie“ vereint. Von Günter Moseler


Mo., 15.10.2018

„Elias“-Oratorium in der Apostelkirche Dramatischer Glaubenskampf

Die Kantorei an der Apostelkirche und das „Orchester con variazione“ konzertierten unter bewährter Leitung von Klaus Vetter.

Münster - Das Alte Testament gehört zu jenen Abenteuerbüchern, die zielsicher auf drastische Szenen zusteuern, viele Figuren schwanken zwischen ohnmächtigem Seelenleben und Selbstentfremdung. Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“ behandelt die Frühgeschichte der ungläubigen Israeliten. Von Günter Moseler


Mo., 15.10.2018

„24 Stunden Münster“ im Kammertheater „Kleiner Bühnenboden“ So weit die Sinne tragen

Plausch unter Gästen, Schauspielern und Organisatoren (v.l.): Christian Schneider, Florian Bender, Cornelia Kupferschmid, Carola von Seckendorff, Hanno Endres und Adam Riese freuen sich über die zweite Runde von „24 Stunden Münster“.

Münster - Die Idee habe ihr sofort gefallen: „Wer geht schon um drei Uhr nachts ins Theater?“, schmunzelt eine Besucherin und rührt in ihrem Kaffee. Aus Westerkappeln ist sie extra zum Theater-Ereignis „24 Stunden Münster“ angereist. Mittlerweile ist es acht, an einem strahlenden Morgen. Wie viele der im 60-Minuten-Takt passierenden Aufführungen sie jetzt noch verfolgen wird, lässt sie offen. Von Wolfgang A. Müller


Mo., 15.10.2018

Oratorienchor sang in der Mutterhauskirche das Duruflé-Requiem Schöne Töne verströmen Tröstliches

Der Oratorienchor und das „Concertino Münsterland“ traten in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen vor ein interessiertes Publikum.

Münster - Großes Heulen und Zähneknirschen fallen in diesem „Requiem“ ebenso aus wie die Drohung mit dem Höllenfeuer. Darin ist sich der Pariser Organist und Komponist Maurice Duruflé mit seinem älteren Kollegen Gabriel Fauré einig. Stattdessen verströmt Duruflés Musik viel Trost. Von Chr. Schulte im Walde


Fr., 12.10.2018

„Freuynde und Gaesdte“ stellen im Planetarium Weltraumpionierin „Fräulein Becker“ vor Die unbekannte Schwerelose

Stefan Nászay, Zeha Schröder, Anke Winterhoff (v.l.) präsentieren den Besuchern im Planetarium unterhaltsam die Geschichte der Rakete.

Münster - Jetzt, da mit Weltraum-Alex Alexander Gerst ein Deutscher die internationale Raumstation ISS kommandiert (länger als geplant) treten sie wieder ins Bewusstsein: Jurij Gagarin, Sigmund Jähn, Neil Armstrong – die großen Namen der Raumfahrt sind Historie. Doch es gibt auch die kleinen Namen. Von Andreas Hasenkamp


Mo., 15.10.2018

Zucchini Sistaz geben CD-Release-Konzert in der Cloud Swing mit Münster-Kolorit

Musikalische Gemüse-Botschafter mit Swing: Münsters Zucchini Sistaz präsentieren ihre erste CD.

Münster - Die Zucchini Sistaz sind das Kleinod der deutschsprachigen Swingmusik und veröffentlichen auf vielfache Nachfrage der Hörerschaft ihr Debüt-Album.


Fr., 12.10.2018

Kultur 24 Stunden Münster im Bühnenboden

Das einzigartige Projekt „24 Stunden Münster“ gastiert an diesem Wochenende im Kammertheater „Kleiner Bühnenboden“.

Münster - Geschichten, Geschichten, Geschichten – beim einzigartigen Projekt „24 Stunden Münster“ erzählen Schauspieler dieser Stadt Storys dieser Stadt in den Theatern dieser Stadt.


Fr., 12.10.2018

„Politics of dancing“ im Pumpenhaus Bodytalk ist nicht zimperlich

Das Ensemble und der SPD-Politiker Wolfgang Ressmann bringen Politik und Tanz auf der Bühne zusammen

Münster - Dass Politiker im Wahlkampf auf der Bühne stehen, ist nichts Ungewöhnliches. Dass sie es zusammen mit einer Theatergruppe tun, schon eher. Noch dazu mit den Tanz-Rabauken von Bodytalk. Von Helmut Jasny


Fr., 12.10.2018

„Heisenberg“: Ein berührendes Beziehungsstück im Borchert-Theater Und sie tanzen einen Tango ...

Milchreispause auf der Schaukel: Den Mittsiebziger Alex Priest (Meinhard Zanger) und die Mittvierzigerin Georgie Burns (Ivana Langmajer) trennen Jahre und Welten. Doch sie kommen sich offenbar langsam näher.

Münster - Ein 75-jähriger Mann, eine 42-jährige Frau. Was kann daraus werden? Eine ganze Menge, wie sich in dem anrührenden Beziehungsstück „Heisenberg“ zeigt, das am Donnerstagabend im Wolfgang-Borchert-Theater in Münster Premiere feierte. Eine echte Herausforderung für die beiden Darsteller Meinhard Zanger und Ivana Langmajer. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Do., 11.10.2018

Jahresausstellung der „Schanze“ in der Galerie König Breite Vielfalt mit drei Neuen

Unter den 13 in der Galerie König ausstellenden Künstlern der „Schanze“ sind diesmal auch drei neue Mitglieder: einer davon Rupert König. Er zeigt unter anderem einen „verdrehten Jesus“.

Münster - Vielfalt und Breite sind kennzeichnend für die traditionsreiche Künstlergemeinschaft „Schanze“ an sich und für einige ihrer aktuellen Künstlerpersönlichkeiten. In der Jahresausstellung in der großräumigen Galerie König zeigen 13 Mitglieder in einer Art Werkschau ein breites Spek­trum ihrer Arbeiten. Und diesmal sind drei neue dabei Von Gerhard H. Kock


Do., 11.10.2018

Stephan Us: „Zer O walk“ durch Münster Rückkehr zur Null

Sein Blick ist nicht auf das Smartphone gerichtet: Stephan Us konzen­triert sich bei seinem Gang durch die Stadt auf die Null.

Münster - Für die einen ist sie total wichtig, für die anderen hat sie keinen Wert: die Null. Für Stephan Us stellt diese Ziffer das „Zentrale im Zen­trum“ dar. Von Melanie Bruland


Do., 11.10.2018

Erster Teil der „Theater en Face“-Trilogie über Erinnerungen Blütenstaub und Fegefeuer

Trauerarbeit mit Hilfe der Erinnerung leistet die Performance „Tränen für Man Ray“.

Münster - Die Studiobühne ist in strengem Kontrast gehalten. Schwarz die Wände und die beiden Tische, weiß der Boden und das Cello, das wie gekreuzigt an einem Pfosten hängt und durch Schnüre mit den anderen Gegenständen verbunden ist. Das Prinzip der Gegensätzlichkeit spiegelt sich bei den Darstellerinnen. Von Helmut Jasny


Do., 11.10.2018

Buchmesse Münsterland-Verlage zeigen in Frankfurt leider immer seltener Flagge

Im neuen Design: Der münstersche Coppenrath-Verlag, dessen Sprecher Thomas Rensing hier gerade in hauseigenen Novitäten blättert, präsentiert sich in Halle 3 der Frankfurter Buchmesse auf repräsentativen 120 Quadratmetern. Verleger Wolfgang Hölker schreibt seine Leitgedanken gerne auch mal auf Bretter, Planken und Türen, wie man deutlich sehen kann.

Frankfurt/Main - Geschwundenes Interesse am Buch, aber auch die saftigen Standpreise haben manchem Anbieter die Freude an der Frankfurter Buchmesse vergällt. Es sind dennoch vor allem zwei größere Verlagshäuser aus dem Münsterland, die nach wie vor deutlich Flagge zeigen. Von Johannes Loy


Do., 11.10.2018

Novitäten aus Münster Lyrik, Lüpertz, Lebensgefühl

Hiltrud und Joachim Herbst bilden das Daedalus-Gespann.

Frankfurt/Main - Zwei Kleinverlage aus Münster, die zu den Buchmesse-Stammkunden in Frankfurt zählen: Daedalus und Kleinheinrich. Hier Lyrik, dort feine Buchkunst. Das lohnt sich. Von Johannes Loy


Do., 11.10.2018

Frankfurter Buchmesse Eine Hitler-Biografie neuen Zuschnitts bei Aschendorff

Autor Prof. Dr. Volker Hentschel (r.) mit Aschendorff-Buchverlagsleiter Dr. Dirk F. Paßmann

Frankfurt/Main - „Dicke Bücher über Adolf Hitler gibt es genug“, so dachte sich der langjährige Mainzer Wirtschafts- und Sozialhistoriker Prof. Dr. Volker Hentschel (74). Jetzt hat er ein dünneres geschrieben: im münsterschen Aschendorff-Verlag. Von Johannes Loy


Mi., 10.10.2018

Helga Drewitz malt ihre Figuren auch auf Folie Allwetterbilder für den Garten

Helga Drewitz in ihrem Atelier mit den bekannten Figuren – auch auf wetterfesten Allwetterbildern.

Münster - Eine Vertreterin der schreibenden Zunft hat Helga Drewitz’ Figuren einst „Männekes“ genannt. Die Empörung über jene begriffliche Herabwürdigung der bekannten und beliebten Bildmotive war bei den Freunden der Künstlerin groß. Doch Helga Drewitz wiegelte ab. „Lasst es mal gut sein“, beruhigte die Malerin aus Münster die erhitzen Gemüter, „das passt schon.“ Von Petra Noppeney


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