Mi., 14.06.2017

„Hörstation“ in der Filiale an der Windthorststraße Lauschen nach Skulpturgenuss

Filiale wird „Hörstation“ (v. l.): Frank Butzlaff (Sparkasse), Frauke Schnell (Kulturamt) sowie Erhard Hirt und Andreas Weber (Cuba)

Münster - Ein zehnwöchiges Kulturprogramm „mal eben“ in sechs Wochen auf die Beine gestellt: Die Skulptur-Projekte machen es möglich. Von Gerhard Heinrich Kock

Di., 13.06.2017

Skulptur Projekte Radtour-Führungen Zerlegte Drachen an beliebten Stellen

Anika Pütz führte eine der ersten Fahrradtouren durch die Skulptur-Projekte und forderte die Gruppe zum Austauscht auf.

Münster - Anika Pütz führt eine zweistündige Fahrradtour zu einigen der Skulptur-Projekten durch. Dabei setzt sie vor allem auf den regen Austausch mit den Teilnehmern. Der nicht jedes Kunstwerk erntet automatisch Bewunderung. Von Ellen Bultmann


So., 11.06.2017

Subtile Performance im Friedenssaal Zur Menschenskulptur geronnen

Die Akteure im Friedenssaal erinnern als menschliche Skulpturen an historische Ereignisse.

Münster - In der Bürgerhalle des Rathauses erhebt sich sanfter Gesang. Erst einstimmig, dann in feiner Mehrstimmigkeit singen sechs Personen einen kurzen englischen Vers über Nirgendwo und Jederzeit, in den sich aber auch exotische Klänge mischen. Von Harald Suerland


So., 11.06.2017

„Jet Set“ von Franck Edmond Yao Performance für den langen Atem

Schampus aus dem Schuh trinken: (v. l.) Hauke Heumann, Franck Edmond Yao und Jean-Claude Dagbo machen es in dem Stück „Jet Set“ im Pumpenhaus vor.

Münster - Die Körpersprache lässt keinen Zweifel: Hier kommen Wichtigtuer-Typen auf die Bühne. Sie lassen ihre Muskeln spielen, bewegen Rumpf und Becken, tänzeln aufreizend vor den spärlich besetzten Reihen im Pumpenhaus. Die Bühne an der Gartenstraße wird für die nächsten Wochen Schauplatz für das, was bei den Skulptur-Projekten 2017 gerne als Genre-Begriff bemüht wird – eine „Performance“. Von Johannes Loy


Di., 13.06.2017

Ausstellung „Schwarze Piste“ In manchem Kunstwerk fehlt noch Luft

Madeleine Christin Leroy als Luftballon-Monster.

Münster - Die weißen Linien am Eingang zur Halle wirken wie ein stark abstrahiertes Tänzerpaar, sind aber ganz banale Reifenspuren, wie Autos sie hinterlassen, wenn sie um die Kurve fahren. Hannah Bohnen hat sie mit weißer Farbe nachgezogen und damit den Opener geschaffen für die Jubiläumsausstellung der Künstlergruppe Schwarze Piste, die am Wochenende in der Halle B am Hawerkamp stattfand. Von Helmut Jasny


Mi., 07.06.2017

Ausstellung „Wendy“ in der Ausstellungshalle am Hawerkamp Ja wo laufen sie denn?

Uli Pätsch schuf das „Iron Horse“ (gr. Bild), das die Besucher der Ausstellung „Wendy“ in der Ausstellungshalle am Hawerkamp empfängt. Rechts Peter Paul Bergs Fäden-Installation und der lustige, von Robert Matzke gemalte Fiffi mit Schlappohren.

Münster - Wer „Wendy“ liest, assoziiert dies mit dem Titel einer Pferdezeitschrift für Mädchen. In diesem Fall jedoch steht „Wendy“ für „Welcome to the Hawerkamp and have a nice Day“ – und, welch Wunder: Bei dieser Ausstellung, die nicht weniger als 96 Arbeiten von 31 Hawerkamp- und 23 Gastkünstlern vereint, stößt der Besucher doch glatt auf – Pferde. Zwei an der Zahl. Von Petra Noppeney


Mo., 05.06.2017

Tänzer des Mariinsky-Balletts aus St. Petersburg begeistern mit „Enoch Arden“ Hier finden sich die Liebenden

Tanz mit großer Grazie: Titelheld Enoch Arden (Roman Belyakov) bei der umjubelten Aufführung im Großen Haus.

Münster - Was für ein Erfolg! Im beinahe voll besetzten Großen Haus des Theaters Münster feierten die Solisten des Mariinsky-Balletts aus St. Petersburg am Samstagabend die Premiere von „Enoch Arden“. Von Ulrich Coppel


Mo., 05.06.2017

Erster Puppetry-Slam in Münster Bogart-Krimi mit Bananen

Gewinner Dietmar Bertram überzeugte die Jury mit einer Art „Humphrey-Bogart-Krimi“, bei dem neben Bananen auch Lauch und eine Melone mitwirkten.

Münster - Vergesst Kasperle, Kermit und Co.! Was am Samstag im Cuba zu sehen war, entfernte sich von üblichen Vorstellungen von Puppentheater um Lichtjahre. Das war spätestens jedem klar, als eine Art „Humphrey-Bogart-Krimi“ mit Banane, Lauch und Melone über die Rampe ging oder zwei nackte weibliche Hinterbacken zum bellenden Bello wurden. Von Arndt Zinkant


Mo., 05.06.2017

Junges Theater Cactus zeigt originelle „Esperanza“-Inszenierung Ein Konglomerat an Vorurteilen

Sarah und Alex (links) lieben sich. Doch Sarahs Familie ist dagegen.

Münster - Sarah und Alex haben sich ineinander verliebt. Ist doch eigentlich schön. Aber Sarahs Familie sieht das ein wenig anders. Sie hat ihre Tochter nämlich schon an einen aufstrebenden Juristen verplant. Und jetzt lässt die sich mit einem Philosophie-Studenten ein, der nicht nur kein Geld verdient, sondern kulturell auch noch aus einer ganz anderen Ecke kommt. Von Helmut Jasny


Fr., 02.06.2017

Choreografien von Yang Zhen im Pumpenhaus Zwischen Provinz und Metropole

Tradition vermischt sich mit Show auf der Bühne im Pumpenhaus.

Münster - Schwarz auf rot heben sich die Figuren von der Bühnenwand ab. Im Zentrum Chinas Ex-Präsident Mao Zedong, darum herum Figuren in Trachtenkleidung mit Pelzkappen und spitzen Hüten. Nach einer Weile ändert sich die Stimmung: Die Kleider sind nicht mehr rot, sondern grellbunt, und anstelle von einfachen, sich wiederholenden Klängen tönt eine E-Gitarre aus den Lautsprechern. Von Isabell Steinböck


Fr., 02.06.2017

Stars des Mariinsky-Balletts freuen sich auf Auftritt in Münster Ein Fischer übt Verzicht

Freuen sich auf die Aufführung: (v.l.) Yelisi Shepelev (Designer), Bernd Theiling (Sparkasse Münsterland-Ost), Donvena Pandoursky (Choreografin), Tatiana Tkachenko, Yulia Makhalina, Roman Belyakov, Uta Ramme (Tanzwerk e.V.), Alexander Sergeev und Elena Yeveyeva.

Münster - Sieben Maseratis fuhren vor, um die Tanzstars, allesamt Solisten des Mariinsky-Balletts aus St. Petersburg, am Freitag von der Pressekonferenz im Mövenpick-Hotel zum Friedenssaal zu fahren. Feierlich war dort der Empfang mit Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Münster. So groß und aufwendig sind die Vorbereitungen für die Ballett-Premiere von „Enoch Arden“. Von Ulrich Coppel


Fr., 02.06.2017

Faszinierendes Jugendtanzprojekt des Sinfonieorchesters Großartiger Todestanz

Einschwebende Tänzer: Ein Bild, das sich den Besuchern im Theater besonders einprägte.

Münster - Igor Strawinskys Ballettmusik „Le Sacre du Printemps“ war bei der Uraufführung 1913 in Paris das Skandalstück schlechthin. Was heute als „Klassiker der Moderne“ bezeichnet wird, stieß damals wegen der rhythmischen Verschlingungen und klanglichen Dissonanzen auf Unverständnis. Von Ulrich Coppel


Fr., 02.06.2017

Ökumenischer Pfingstmontag in Münster Kirchen suchen den Schulterschluss

Präses Annette Kur­schus predigt in Münster auf dem Domplatz.

Münster - Pfingsten wird auch als Geburtsfest der Kirche bezeichnet. Es hat sich seit vielen Jahren die bewährte Tradition eingebürgert, dass Katholiken und Protestanten den Pfingstmontag in ökumenischer Verbundenheit mit Gottesdienst und Begegnung feiern. In diesem Jahr, 500 Jahre nach der Reformation, rücken die Konfessionen bewusst noch enger zusammen. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Fr., 02.06.2017

Marl ist ein perfekter Satellit für die internationale Ausstellung „Skulptur-Projekte 2017“ Zwei ungleich schöne Schwestern

Schwestern in Kunst: Als Pendant zur Kirschensäule in Münster hat Thomas Schütte in Marl eine Melonensäule aufgestellt. Und die Pferde-Performance von Reiner Ruthenbeck von 1997 ist bis 1. Oktober sonntags in Marl zu sehen.

Marl/Münster - Zwei ungleiche Schwestern – da ist ein Vergleich besonders lohnend. Das Kuratorenteam der Skulptur-Projekte um den künstlerischen Leiter Kasper König hat sich für die fünfte Ausgabe der internationalen Ausstellung nach einer Satelliten-Stadt umgeschaut (in Afrika und Amerika). Aber warum in die Ferne schweifen? Marl liegt so nah. Von unserem                      Redaktionsmitglied           Gerhard H. Kock


Fr., 02.06.2017

Die spektakuläre Ausstellung „Von Christo bis Kiefer“ im Kunstmuseum Pablo Picasso Spuren von Pan und zerbrochenes Porzellan

Julian Schnabel schuf das riesige Bild „Flaubert’s Letter to his mother“. Auf dem hölzernen Malgrund befindet sich zerbrochenes Geschirr.

Münster - Der spanische Künstler Miguel Barceló gilt manchen als „neuer Picasso“. Welche Gründe es dafür gibt, lässt sich derzeit womöglich in Münsters Picassomuseum ablesen. Dort hängt in der neuen Ausstellung „Von Christo bis Kiefer“ ein wuchtig-dunkles Gemälde Barcelós mit dem Titel „Ahab“. Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


Do., 01.06.2017

Apostelkirche und Haus der Niederlande zeigen Kunstwerke von Käthe Kollwitz und Lotta Blokker Liebevoller Blick auf den Menschen

Konzentriert und ernst: Das Selbstporträt der Künstlerin Käthe Kollwitz zieht im Chorraum der Apostelkirche die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.

Münster - Vor fünf Jahren zogen die Skulpturen Ernst Barlachs in der Apostelkirche und an weiteren Schauplätzen bei einer Ausstellung des Kirchenkreises Münster die Aufmerksamkeit auf sich. In diesem Sommer, 500 Jahre nach der Reformation, dürfen sich Kunst- und Kulturfreunde erneut auf die Spuren großer Kunst begeben. Von Johannes Loy


Do., 01.06.2017

Packende „Karlos!“-Inszenierung im Zwinger Dramatisch, aber nicht pathetisch

Der Marquis (Zeha Schröder, l.) besucht Karlos (Stefan Nászay) im Gefängnis.

Münster - Schon der Weg zur Bühne wirkt wie eine Inszenierung. Durch den dunklen Wehrgang des Zwingers geht es zu einer Kammer, in der an den Wänden mehrere Reihen Bierbänke für das Publikum stehen. In einer Mauernische an der Stirnseite des Raumes kann man einen hohen Sessel aus Leder ausmachen. Von Helmut Jasny


Do., 01.06.2017

Finales Konzert der Klang-Zeit-Werkstatt Hochzeit von Himmel und Hölle

Das Ensemble mit Matias de Oliveira Pinto (Cello), Dirigent Valerio Sannicandro und Sängerin Andión Fernández. bei der Aufführung des Werkes von Jeffrey Ching.

Münster - Die „Hochzeit von Himmel und Hölle“ – das klingt abgedreht und nach „Fantasy“, so wie die um 1800 entstandene Dichtung von William Blake, die wiederum inspirierend war für den Komponisten Jeffrey Ching. Er hat diese merk- und denkwürdige Hochzeitszeremonie vor einigen Jahren in Klänge gegossen. Von Chr. Schulte im Walde


Mi., 31.05.2017

Germanicus-Ausstellung im Römermuseum Haltern In Rom regnete es Rosenblätter

Rosenblätter regnen auf das römische Pflaster: Der Museumsbesucher kann sich im Römermuseum Haltern in den Triumphzug für den vermeintlichen Germanenbezwinger Germanicus einreihen. Münzen und Reliefs zeigen, wie ein solcher Triumphzug vor 2000 Jahren ablief.

Haltern - Das Römermuseum in Haltern ist kaum wiederzuerkennen. Der Besucher begibt sich gewissermaßen auf das Straßenpflaster Roms. Es regnet Rosenblätter, die Menschenmenge jubelt dem triumphierenden Feldherrn zu. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Do., 01.06.2017

„Die Judenbuche“ gibt es jetzt als Graphic Novel Lob für „Schnitt-Technik“ der Droste

Claudia Ahlering schuf die Illustrationen in Grau- und Sepia-Tönen, der Fotojournalist Julian Voloj entwickelte das Script zur Graphic Novel „Die Judenbuche“.

Münster - Wo könnte man die berühmte Novelle „Die Judenbuche“ besser vorstellen als im Rüschhaus? Dort, wo Annette von Droste-Hülshoff große Teile davon zu Papier brachte – und wo sich die Bäume so düster-romantisch ins Mondlicht reckten wie auf den Seiten des neuen Buches. Von Arndt Zinkant


Mi., 31.05.2017

Die letzte Talkschau von Elfriede Möllenbaum vor der Sommerpause Intime Geständnisse und zarte Verse

Elfriede Möllenbaum hatte mit Prof. Dr. Jan Achim Lichtenberger, Matthias Menne und Markus von Hagen (v. l.) wieder illustre Gäste zur Talkschau geladen.

Münster - Achim Lichtenbergers Berufsplanung war von vornherein zutiefst vernunftsbasiert. Als zukünftiger Volkswirt würde man schon sein Auskommen haben. Doch dann führte eine „Herz über Kopf“-Entscheidung dazu, dass Lichtenberger als junger Mann trotz sogar bereits vollzogener Einschreibung an der Uni nicht eine VWL-Vorlesung besuchte. Stattdessen studierte er lieber Archäologie. Von Ulrich Coppel


Mi., 31.05.2017

„Mutoto Chaud“ gab mitreißendes Gastspiel in der Waldorfschule Raserei, Rausch und Rhythmus

Immer wieder bauten die Akrobaten von „Mutoto Chaud“ in Windeseile Pyramiden wie diese hier.

Münster - Von der Wiege der Menschheit zum Katastrophen-Kontinent – für Afrika schien das nur ein Wimpernschlag. Sklavenhandel und Kolonisation dominierten früh die afrikanische Geschichte – wie der Europäer sie kennt. Als die kongolesische Theater- und Tanztruppe „Mutoto Chaud“ im Großen Saal der Waldorfschule Münster auftrat, rückte jedoch das Szenario afrikanischer Traditionen in den Blick. Von Günter Moseler


Di., 30.05.2017

Interview mit der Projektleiterin der Skulptur-Projekte: Imke Itzen „Das kriegen wir hin!“

Kopfüber ins Vergnügen: Für Projektleiterin Imke Itzen hat die kritische Bauphase der Skulptur-Projekte begonnen.

Münster - Noch zehn Tage, dann werden die Skulptur-Projekte 2017 eröffnet. Seit über zwei Jahren laufen die Vorbereitungen; an vielen Stellen der Stadt haben vor Kurzem die Bauarbeiten begonnen, jetzt müsste der Tag im Ausstellungsteam mehr als 24 Stunden haben. Von Gerhard H. Kock


Di., 30.05.2017

Adam Riese verlegt seine Erfolgsshow vom Pumpenhaus in die Cloud Punkerin hat rebellische Töchter

Adam Riese (weißer Anzug) hatte in seiner letzten Pumpenhaus-Show Ingo Pohlmann (r.) zu Gast.

Münster - Adam Riese wartete bis zur letzten Minute, um dann seine Bombe zu zünden: „Dies ist die letzte Adam-Riese-Show“ – den Fans stockte der Atem – „im Pumpenhaus.“ Von Arndt Zinkant


Mo., 29.05.2017

Festival „Klang-Zeit-Werkstatt“ eröffnet Papierdrachen tanzt in den Ohren

Klang und Raum stehen beim „Klang-Zeit-Werkstatt“-Festival diesmal im Mittelpunkt der Konzerte.

Münster - Was macht der Raum mit der Musik, die in ihm erklingt – und was macht die Musik mit dem Raum, der sich ihr bietet? Dieser Frage spürt die „Klang-Zeit-Werkstatt“ nach, jenes Festival, das am Sonntag in der Musikhochschule eröffnet wurde und quasi beerbt, was 25 Jahre lang als „Musik unserer Zeit“ für spannende Begegnungen gesorgt hat. Von Chr. Schulte im Walde


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