Sa., 01.08.2020

Vor 70 Jahren: „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ / Viele Spuren führen ins Münsterland „Erinnern, lernen, Brücken bauen“

Im Rathaus des Westfälischen Friedens in Münster ist die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ zu sehen.

Münsterland - Vor 70 Jahren, am 5. August 1950, wurde in Stuttgart die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ veröffentlicht. Damit vollzogen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten von Ostpreußen bis Schlesien einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Eingliederung in die junge Bundesrepublik Deutschland. Von Johannes Loy


Sa., 01.08.2020

Klasse Weber der Kunstakademie stellt 15 Vogelscheuchen auf Mit Schrecken Angst vertreiben

Klasse Weber der Kunstakademie stellt 15 Vogelscheuchen auf: Mit Schrecken Angst vertreiben

Münster - Die Klasse Weber der Kunstakademie Münster hat sich dieser faszinierenden Figur angenommen. „Scaregrow“ heißt das Kunstprojekt. In Landschaften in und rund um Münster haben die Studierenden insgesamt 15 vogelscheuchenartige Skulpturen in Feldern und Wiesen aufgestellt. Von Gerhard H. Kock


Do., 30.07.2020

Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur zur Provenienzforschung Die Geschichte hinter den Bildern

Provenienzforscherin Eline van Dijk (l.) und Co-Kuratorin Anna Luisa Walter vor dem Gemälde „Getreideernte“ von Max Liebermann, dessen komplizierte Besitzgeschichte nur bruchstückhaft nachvollzogen werden kann.Foto: Oliver Werner

Münster - „Provenienzforschung“ klingt sperrig, ist aber spannend. Das Landesmuseum in Münster zeigt jetzt 17 Werke, die den rechtmäßigen Besitzern einst durch die Nationalsozialisten entzogen wurden und heute wieder in die Hände der rechtmäßigen Besitzer bzw. deren Erben gelangen sollen. Ein Einblick. Von Martin Kalitschke


Mo., 27.07.2020

„Das Panoptikum des Georges Méliès“ Irrwitziges Kleinbildkino im Planetarium

„Freuynde und Gaesdte“ laden auf historischen Pfaden zu einem kurzweiligen Science-Fiction-Spaß ins Planetarium.

Münster - Ein Filmpionier auf der Planetariumskuppel: Der französische Illusionist Georges Méliès steht hat „Freuynde + Gaesdte“ zu einer neuen Produktion inspiriert. Von Petra Noppeney


Mo., 27.07.2020

Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold im Interview „Unkonventionelle Lösungen sind uns ja nicht fremd“

Blick auf das am Abend erleuchtete LWL-Landesmuseum für Kunst und Kultur

Münster - Die Museen mussten in der Corona-Krise früh schließen. Zugleich zählten sie zu den ersten Kultureinrichtungen, die mit ausgeklügelten Hygiene-Konzepten wieder öffnen konnten. Darüber und über die positiven Lern-Effekte in der Krise sprachen wir mit Dr. Hermann Arnhold, dem Leiter des LWL-Museums für Kunst und Kultur. Von Harald Suerland


Do., 23.07.2020

Diözesanmuseum Paderborn zeigt die Schau „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ Tiefe Emotionen und großes Pathos

Museumspädagogin Britta Schwemke betrachtet das Gemälde „Auferstehung Christi“ von Peter Paul Rubens (1577-1640). Im Hintergrund ist sein Bild „Beweinung Christi“ zu sehen.

Paderborn - Mit fast zweimonatiger Verspätung wegen der Corona-Krise startet am Samstag eine Rubens-Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn. Die Schau widmet sich unter anderem den religiösen Werken des flämischen Malers Peter Paul Rubens (1577-1640), der Umgestaltung und „Barockisierung“ des Paderborner Doms sowie dem Einfluss des Meisters auf Künstler in Westfalen. Von Dietmar Kemper


Di., 14.07.2020

Anastasiya Nesterova und Burkhard Spinnen planen ein ungewöhnliches Corona-Buch „Abgewünschte Dinge“ in Wort und Bild

Künstlerin Anastasiya Nesterova und Schriftsteller Dr. Burkhard Spinnen

Münster - In Corona-Zeiten kommen viele auf die Idee, ihr Leben zu ändern. Manche wollen künftig auf Dinge verzichten, die ihnen bislang lieb und teuer waren. Aus solchen Vorsätzen oder vielmehr „weg- und abgewünschten“ Dingen wollen Anastasiya Nesterova und Burkhard Spinnen ein Buch oder sonstige Publikation machen. Von Johannes Loy


So., 12.07.2020

Konzerte und Kulturangebote im Autokino sind aus der Not geboren Große Emotionen, aber kein Gewinn

Christof Stein-Schneider (v.l.), Christian Decker, Rainer Schumann, Gero Drnek, Martin Huch und Thorsten Wingenfelder von Fury in the Slaughterhouse live beim Autokultur-Konzert in Hannover. Kai Wingenfelder gibt auch noch Autogramme auf der Motorhaube.

Hannover/Münster - Autokinos sind nach Jahrzehnten in der Krise nun wieder in Mode gekommen. Als Plattform für Filme, Festivals und Konzerte. Doch so richtig gewinnträchtig sind solche Festivals nicht. Immerhin halten Kulturschaffende so wenigstens notdürftig Kontakt zum Publikum. Eine Zwischenbilanz in mageren Corona-Zeiten. Von Christina Sticht


Sa., 11.07.2020

Burgschauspielerin Caroline Peters im Interview „Hoffentlich kommt alles in die Spur“

Caroline Peters spielt im Jubiläumsjahr der Salzburger Festspiel die Buhlschaft

Münster/Wien/Salzburg - Die Salzburger Festspiele prägen den Kultursommer. Zum 100. Bestehen steht in Zeiten von Corona ein verkürztes Programm auf dem Spielplan. Den Auftakt am 1. August bietet traditionell der „Jedermann“. Von Johannes Loy


Sa., 04.07.2020

Prof. Dr. Markus Müller zieht im Interview Zwischenbilanz 20 Jahre Picasso-Museum in Münster: Ein Märchen – aber ohne Fee

Farbenfroh auch in Corona-Zeiten: Zum 20. Geburtstag präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Meisterwerke von

Münster - 20 Jahre Picasso-Museum in Münster. Zunächst firmierte es unter „Graphikmuseum“, heute ist es ein „Kunstmuseum Pablo Picasso“. Zum runden Geburtstag zieht Direktor Prof. Dr. Markus Müller Zwischenbilanz und freut sich auf spannende Zukunftsprojekte. Von Johannes Loy


Sa., 04.07.2020

Filmwerkstatt-Geschäftsführer Winfried Bettmer in den Ruhestand gegangen Unabhängige Kinokultur stärken

Nach Jahrzehnten im Ruhestand: Winfried Bettmer.

Münster - In diesem Frühjahr hat Winfried Bettmer – über drei Jahrzehnte das Gesicht der Filmwerkstatt die Leitung an Daniel Huhn und Steffi Köhler übergeben und ist in den Ruhestand gegangen. Dem Redakteur Gerhard H. Kock beantwortete er dazu ein paar Fragen. Von Gerhard H. Kock


Do., 02.07.2020

Museum in Werther zeigt erstmals vier vor 80 Jahren beschlagnahmte Werke von Peter August Böckstiegel „Dorfstraße“ ist wieder aufgetaucht

Peter August Böckstiegel: Dorfstraße, 1916. Das Aquarell auf Papier, 43,7 mal 55,7 Zentimeter groß, zählte früher wahrscheinlich zum Bestand des Städtischen Museums Stettin und wurde 1937 als „entartet“ beschlagnahmt

Werther/Münster - Vier Bilder des westfälischen Malers Peter August Böckstiegel (1889-1951) sind über 80 Jahre nach ihrer Beschlagnahmung durch die Nationalsozialisten wieder aufgetaucht. Das Böckstiegel-Museum in Werther zeigt sie vom 10. Juli an in der Ausstellung „Dunkle Jahre, voller Farben – Peter August Böckstiegel 1933-1945“. Von Johannes Loy


Mo., 29.06.2020

Judith Kaminski zeigt „Missing Information“ im Wewerka-Pavillon Ausgerechnete Blütenträume

Hibiskus – fotografiert, digitalisiert, vom Computer „modelliert“: Jetzt korrespondiert die Arbeit von Judith Kaminski (kl. Bild) im

Münster - Die Welt ist für Menschen immer 3D – mindestens. Bei Judith Kaminski wandelt diese Welt durch mehrere Dimensionen und verändert sich dabei. Von Gerhard H. Kock


Sa., 27.06.2020

Das „Alle Jahre wieder“-Projekt Die Jäger der verlorenen Schauplätze

Das „Alle Jahre wieder“-Projekt: Die Jäger der verlorenen Schauplätze

Münster - Einige Filmschau-Plätze des Jahres 1966 sind längst selbst Geschichte. Dennoch hat das "Alle Jahre wieder"-Projekt Szenen von einst an diesen Stellen positionsgetreu nachgestellt. Mit dabei: vier bunte Damen anstatt grauer Herren - und ein Entertainer. Von Thorsten Hennig-Thurau und Carsten Vogel


Fr., 26.06.2020

Designierte Generalintendantin im Sommerinterview „Kultur-Räume in der Friedensstadt“

Dr. Katharina Kost-Tolmein (46), designierte Generalintendantin des Theaters Münster

Münster/Lübeck - Dr. Katharina Kost-Tolmein wird 2022 Generalintendantin des Theaters Münster. Im ersten ausführlichen Interview spricht sie über ihre ersten prägenden Eindrücke von Münster und ihre ambitionierten Kulturpläne für die Stadt des Westfälischen Friedens. Von Johannes Loy


Do., 25.06.2020

Rat bestätigt: Dr. Katharina Kost-Tolmein wird 2022 Generalintendantin in Münster Kulturelle Pläne für die Stadt des Friedens

Dr. Katharina Kost-Tolmein im Rathaus in Münster

Münster/Lübeck - Nun ist es offiziell: Die bisherige Lübecker Operndirektorin Dr. Katharina Kost-Tolmein (46) wird ab 2022 Generalintendantin des Theaters Münster. Der Rat bestätigte in der Nacht zu Donnerstag den einstimmigen Vorschlag von Kultur- und Personalausschuss. In einem ersten Interview kündigte die designierte Intendantin an, für 2023 ein besonderes Kulturprogramm zum Westfälischen Frieden in den Fokus zu nehmen. Von Johannes Loy


Do., 25.06.2020

Ab 2022 Kost-Tolmein zur neuen Theaterchefin in Münster gewählt

Ab 2022: Kost-Tolmein zur neuen Theaterchefin in Münster gewählt

Münster (dpa/lnw) - Der Stadtrat von Münster hat am Mittwochabend Katharina Kost-Tolmein zur neuen Generalintendantin des Theaters Münster gewählt. Damit wird die Einrichtung erstmals von einer Frau geleitet.  Von dpa


Fr., 19.06.2020

Künstler vom Hawerkamp laden zur Werkschau in die Ausstellungshalle Sommersession mit viel Neuem

Anne Fellenberg präsentiert ihren martialisch lächerlichen „Strippenzieher“, der unverkennbar an Trump erinnert. Martina Meyer-Heil lässt drei „Corona Babes“ in einer blubberigen Umgebung stehen, schweben, herumturnen.

Münster - Kompakt, digital und neue künstlerische Positionen: Die Künstler vom Hawerkamp melden sich nach der Corona-Pause zurück . . . Von Gerhard H. Kock


Mi., 17.06.2020

Kulturausschuss stellt die Weichen Theater Münster bekommt eine Intendantin

Dr. Katharina Kost-Tolmein (47) im Rathaus in Münster

Münster - Es ist ein Novum in der Geschichte des Theaters Münster: Zum ersten Mal bekommt das Schauspielhaus eine Generalintendantin. Ihre endgültige Wahl steht zwar noch aus - gilt aber als sicher. Doch wer ist die Frau, die die begehrte Spitzenposition in Münsters Kulturleben übernimmt? Von Johannes Loy


Di., 16.06.2020

Förderverein Aktuelle Kunst zeigt „Happy Go Boom Boom“ Vorstellungen sind raffiniert künstlich

Isabel Schober zeigt auf grünem Kunstrasen Figuren, die aus Traumsequenzen entsprungen sein könnten. Veronika Simmering lockt die Besucher in das Fitnessstudio der „4Knee Society“ mit künstlichen Vorbildern.

Münster - Veronika Simmering und Isabel Schober zeigen schräge Welten, die in unserer Welt existieren. Der plakative Titel der Schau: „Happy go Boom Boom“. Von Gerhard H. Kock


Di., 16.06.2020

Intendantenwahl am Theater Münster Drei Finalisten - sind die Würfel schon gefallen?

Intendantenwahl am Theater Münster: Drei Finalisten - sind die Würfel schon gefallen?

Münster/Ludwigsburg/Lübeck/Bern - In dieser und der nächsten Woche wird es spannend: Drei hoch qualifizierte Kandidaten gehen ins Finale um den Posten des Generalintendanten am Theater Münster. Es scheint bereits Präferenzen in den Fraktionen von CDU und Grünen zu geben. Werden die letzten Vorstellungsrunden doch noch neue Erkenntnisse bringen? Von Johannes Loy


Di., 16.06.2020

Kommentar zur Wahl des neuen Generalintendanten Keine Kompromisse!

Kommentar zur Wahl des neuen Generalintendanten: Keine Kompromisse!

Münsters Kommunalpolitiker wählen einen neuen Generalintendanten. Mit dieser Personalie werden Weichen gestellt für die Zukunft des kulturellen Lebens der Stadt. Da sollten allein fachliche und soziale Kompetenzen eine Rolle spielen, keine Sparkonzepte und sonstigen Nebenschauplätze. Ein Kommentar. Von Johannes Loy


Mo., 15.06.2020

Das Wolfgang-Borchert-Theater stellt seinen neuen Spielplan vor Politische Themen statt Pandemie

Intendant Meinhard Zanger und Dramaturg Frederik Iven widmen sich politischen Themen.

Münster - Beschränkungen durch Corona sind für das Wolfgang-Borchert-Theater kein Grund, sich zaghaft in die nächste Saison zu tasten. Intendant Meinhard Zanger hat viele brisante Themen im Spielplan – aber auch Humor und Märchenhaftes. Von Harald Suerland


So., 14.06.2020

Abschluss der dreiteiligen Auftaktkonzert-Reihe im Theater Münster Festlicher Final-Glanz mit „Jupiter“

Das Sinfonieorchester Münster erntet nach dem Finale mit Mozarts Jupiter-Symphonie Applaus.

Münster - Mit drei mal drei Auftaktkonzerten hat das Sinfonieorchester Münster sein Publikum aus der musiklosen Corona-Krisenzeit herausgeführt. Zum Ende des dritten Zyklus stand Wolfgang Amadeus Mozarts „Jupiter“-Sinfonie auf dem Programm. Ein göttlich-glänzendes Finale. Von Johannes Loy


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