Michael Preiser kehrt Münster den Rücken
Großes Abschiedskonzert mit dem Oratorienchor

Münster -

Für den Dirigenten, Michael Preiser, wird das Chor- und Orchesterkonzert mit Bruckners d-Moll-Messe sowie der „Unvollendeten“ von Schubert das persönliche Abschiedskonzert als langjähriger Leiter des Oratorienchores. Seit zehn Jahren ist der Pianist und Dirigent dieser Institution der Wilhelms-Universität verbunden, seit mehr als acht Jahren als Leiter.

Mittwoch, 09.01.2013, 17:01 Uhr

„Es war eine tolle Zeit in Münster , aber ich schaffe es einfach nicht mehr“, bedauert er auf WN-Anfrage. Preiser arbeitet in seiner dritten Spielzeit am Theater Krefeld / Mönchengladbach, wo er nicht nur für zahlreiche Operneinstudierungen verantwortlich zeichnet und bisweilen als Vertretung der Chordirektorin fungiert: Eigene Produktionen und Vorstellungsdirigate sowie die Berufung zum künstlerischen Leiter des Niederrheinischen Kammerorchesters Moers haben die Probendisposition erschwert, so dass die Entscheidung gereift war, die Arbeit in Münster – „wenn auch schweren Herzens“ – niederzulegen.

Über 30 Konzerte hat der 39-Jährige mit dem renommierten Chor der Westfälischen Wilhelms-Universität bestritten, wie das polnischsprachige „Stabat mater“ von Karol Szymanowski oder Frank Martins französisches Oratorium „In terra pax“, Darbietungen großer Chorwerke von Bach, Händel, Mozart, Schubert, Dvorak ebenso wie die Kooperation mit der Orchesterakademie NRW Krefeld mit dem Deutschen Requiem von Brahms.

Zum Abschluss gibt es Schubert und Bruckner. Mit Charlotte Schäfer (Sopran), Inga Schäfer (Alt), Robert Reichinek (Tenor), sowie Thomas Demmler (Bass) sind in der Bruckner-Messe vier erstklassige junge Gesangssolisten zu erleben.

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