Intime Geständnisse auf dem Kuschelsofa
Jazzsängerin Marie Séférian, Verleger Wolfgang Hölker und die Donots zu Gast bei Adam Riese

Münster -

So hautnah, persönlich und intim erlebt man nur höchst selten die Gäste einer Talkrunde. Moderator und Gastgeber Adam Riese entlockt seinen prominenten Gästen vertrauliche und private Geheimnisse, ohne sie vorzuführen. Kein Wunder also, dass das Pumpenhaus zur Adam-Riese-Show am Sonntagabend erneut restlos ausverkauft war.

Freitag, 01.03.2013, 13:03 Uhr

Jazzkünstlerin trifft Punkrockhelden (v. l.): Marie Séférian, Markus Paßlick, Ingo Knollmann, Jürgen Knautz, Guido Knollmann und Alfred Sicking rockten gemeinsam.
Jazzkünstlerin trifft Punkrockhelden (v. l.): Marie Séférian, Markus Paßlick, Ingo Knollmann, Jürgen Knautz, Guido Knollmann und Alfred Sicking rockten gemeinsam. Foto: Thomas Büdenbender

Jazzkünstlerin Marie Séférian , Verleger Wolfgang Hölker sowie Guido und Ingo Knollmann von der Punkrockband die Donots machten es sich mit dem Moderator in heimlicher Wohnzimmeratmosphäre gemütlich und plauderten vergnügt. Adam Riese philosophiert mit seinen Gästen über den Alltag, spricht über alltägliche und außergewöhnliche Gegebenheiten, die den Gesprächspartnern die Gelegenheit geben, ihre Persönlichkeit auf der Kuschel-Couch vollends zu entfalten.

Als Kind habe sie erst Geige gelernt und bei Mama Klavierunterricht. Erst bei Übungsstunden mit Papa kam heraus, dass Marie nicht gut Noten lesen kann. „Das war nicht gut“, ging der verstohlene Blick der Künstlerin zu den Eltern ins Publikum. Die Sängerin ist sympathisch, überzeugt das Publikum mit einer stimmgewaltigen Darbietung. Später rockt sie zusammen mit den Jungs von den Donots so richtig ab. Die erzählen von ihren Anfängen als kleine Garagenband, von Urlauben ihrer Kindheit und der Zukunft. Auf USA-Tour soll es die nächsten vier Wochen gehen. „Abgefahren, wenn so viele unsere Musik auch noch freiwillig gut finden“, unkt Guido. Die Brüder sind Wahlmünsteraner und singen ein Loblied auf die Stadt, das Verleger Wolfgang Hölker zuvor bereits anstimmte. In seinen alten Speicher, in dem der Coppenrath-Verlag beheimatet ist, habe er sich direkt verliebt. „Die Seele eines Hauses muss stimmen.“

In seine Frau Siggi Spiegelburg habe er sich nicht auf den ersten Blick verliebt. „Ich wollte erst mit ihrer älteren Schwester ausgehen“, gibt der Verleger zu, der in roten Hosen und lila Socken dasitzt und eigentlich dazu einen Kommentar erwartet hat. „Ich bin nicht etabliert, ich weiß, wie man für einen Dollar oder tausend Dollar pennt.“ Ein individuelles Münster-Bilderquiz prüft am Ende die Stadtkenntnisse der Gäste.

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