Willy Loman weiß nur einen Ausweg
„Tod eines Handlungsreisenden“

Münster -

Willy Loman lebt in der Vergangenheit. Oder in der Zukunft. Die Gegenwart, das sind Schulden, Versicherungs- und Ratenzahlungen. Die Söhne sind faul und erfolglos. Die Frau fürsorglich, aber machtlos. Ach, früher . . . Mit einem sechsköpfigen Schauspieler-Ensemble bringen „Hartmann und Konsorten“ die „Privatgespräche in zwei Akten“ von Arthur Miller ins Pumpenhaus: „Tod eines Handlungsreisenden“.

Dienstag, 22.10.2013, 18:10 Uhr

Früher war Willy ein erfolgreicher Handelsvertreter, reiste herum, verkaufte Strümpfe. Kein Leben, das sich jeder wünscht, aber ein ehrbarer Beruf. Heute ist ihm davon nichts geblieben. Keiner will ihn mehr kennen. Von seinem Chef nach 36 Jahren vor die Tür gesetzt, sieht Willy nur eine Möglichkeit, die schiefgewehten Existenzen seiner Familie gerade zu rücken: Selbstmord – um die Lebensversicherung zu kassieren.

Das Stück thematisiert Erfolg und Beliebtheit. Und auch die Inszenierung von Johannes Fundermann fragt: Was ist mit denen, die durchs Raster fallen?

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Die Premiere ist am Donnerstag (24. Oktober) um 20 Uhr im Pumpenhaus, Gartenstraße 123. Weitere Vorstellungen: Freitag bis Sonntag (25. bis 27. Oktober) um 20 Uhr. Karten: ✆ 23 34 43.

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