Freude am Klang vieler Stimmen
Universitätschor in der vollen Erphokirche

Münster -

Ein imposanter Anblick: Die Erphokirche an der Ostmarkstraße war bis zum letzten Platz mit Zuhörern gefüllt, und im Altarraum stand auf einem hohen Podest der groß besetzte Universitätschor Münster. Das Programm der jungen Sängerinnen und Sänger war interessant ausgewählt und gut ausgeführt. Anna-Sophie Brosig (Sopran), Hee-Ja Yang (Alt), Stefan Sbonnik (Tenor) und Dae-Jin Kim (Bass) sangen die Solopartien. Das Kourion-Orchester begleitete das Konzert.

Montag, 03.02.2014, 19:02 Uhr

Unter dem Dirigat von Ulrich Haspel sang der Universitätschor in der Erphokirche Kirchenmusik aus Salzburg.
Unter dem Dirigat von Ulrich Haspel sang der Universitätschor in der Erphokirche Kirchenmusik aus Salzburg. Foto: heh

Kirchenmusik aus Salzburg von Eberlin , Adlgasser , Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart sowie Johann Michael Haydn hatten die jungen Sänger mitgebracht. Bis zum Konzertende sangen sie konzentriert und folgten dem sehr umsichtigen und deutlichen Dirigat Ulrich Haspels genau, eine tolle Leistung.

Vor allem die Freude am großen Klang, den so viele Stimmen in einer halligen Kirche erzeugen, zog sich wie ein roter Faden durch das Programm.

Eine Messe Johann Michael Haydns („Missa Pro Defuncto Archiepiscopo Sigismundo“) beendete das Konzert. Vielleicht ein bisschen zu kraftvoll im Introitus, sich dann aber bis zum Ende nochmals musikalisch steigernd – ein schöner Ausklang eines sehr gelungenen Konzerts.

Die Solisten, allesamt Studierende an der Musikhochschule Münster aus der Klasse von Prof. Annette Koch, glänzten mit ihren frischen Stimmen und sehr sauberer Technik.

Wolfgang Amadeus Mozarts „Missa Brevis“ (d-Moll) gab es vorher zu hören – der Chor gefiel mit sauber gehaltenen Tempi, sicheren Einsätzen und sehr zuverlässiger Intonation. Anton Cajetan Adlgasser war mit seiner „Litaniae De Venerabili Altaris Sacramento“ im Programm. Tenor Stefan Sbonnik sang hier ein schönes, frisches „Agnus Dei“. Leopold Mozart („Magnifikat“) und Johann Ernst Eberlin („Dixit Dominus“) vervollständigten das Programm.

Das Solisten-Quartett erwies sich als gut ausgewählt; ein jeder der jungen Solisten hatte überwiegend Schokoladenseiten zu bieten. Der Chor strahlte geradezu vor Musizierfreude. So gelang den engagierten jungen Sängern vom ersten bis zum letzten Werk wirklich alles gut.

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