Peter von Wienhardt organisiert zum fünften Mal die AaSeerenaden“
„Der Kulturraum Aasee ist klasse“

Münster -

Zum bereits fünften Mal gehen vom 4. bis 6. Juli die „AaSeerenaden“ über die Bühne am Aasee. Mit Peter von Wienhardt, seit Beginn an Intendant des Crossover-Musikfestivals, sprach deshalb unser Redaktionsmitglied Johannes Loy über Programm, Pläne und Perspektiven des beliebten Kulturereignisses.

Mittwoch, 25.06.2014, 12:06 Uhr

Die fünften „AaSeerenaden“ stehen vor der Tür. Ist das für den Intendanten nun schon reine Routine?

Wienhardt : Nein, es ist jedes Mal eine neue Herausforderung. Ansprüche wachsen, Mitwirkende wechseln, verschiedene Befindlichkeiten von Mensch und Technik sind immer wieder aufs Neue zu erfahren, zu erspüren und vor allem auch zu überprüfen. Es gibt aber selbstverständlich Konstanten, auf die man sich gern verlässt und die das Vertrauen stärken. Dieses weiter auszubauen und das Unerwartete zu erwarten, das ist die Hauptaufgabe. Es wird nie langweilig!

Die AaSeerenaden in Münster

Was haben wir denn in diesem Jahr an Programm-Höhepunkten zu erwarten?

Wienhardt: Aufgrund der kleinen Konkurrenzveranstaltung in Brasilien haben wir in Abstimmung mit der Fifa am Freitag und Samstag das Bühnenprogramm angepasst, die es aber beide mächtig in sich haben. Am Freitag wird das WDR-Rundfunkorchester Köln zusammen mit einer Rockband und Sängern Hits von Queen, Beatles , Deep Purple, Metallica, Tom Jones oder AC/DC über den Aasee schmettern. Am Samstag tritt wie immer das Sinfonieorchester Münster mit Fabrizio Ventura auf. Es wird barock und festlich. Händels Wassermusik wird über die Wasser klingen und Bachs Orchestersuite D-Dur. Nach der Pause hören wir Händels Feuerwerksmusik mit Synchron-Feuerwerk. Das ist ein sehr seltenes Ereignis. Auch am Freitagabend wird es nach dem Rundfunkorchester ein Feuerwerk geben. Der Sonntag ist ganz in den Händen der Blechbläser und ihrer Freunde. Am Sonntagmittag und Nachmittag spielen das Westfälische Jazz-Ensemble, Brassissimo, die Big Band der Westfälischen Schule für Musik und ein Ensemble der Westfälischen Schule für Musik mit Band und Chor, welches Hits aus dem Musical „Footloose“ darbringt. Am Sonntagabend, einer neuen Spielzeit bei den „AaSeerenaden“, wird das Luftwaffenmusikkorps Münster mit 60 Bläsern „Nabucco“, „My fair Lady“, James Bond oder Songs von Michael Bublé auf die Seebühne bringen.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Wienhardt: Auf die Zigarre am Sonntagabend, nach getaner Arbeit und drei Tagen mit schönem Wetter.

Der Zuschauerzuspruch ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Mit 15 000 Besuchern an drei Tagen ist auch schon ein gewisses Limit erreicht. Wie reagiert die Bühnen- und Tontechnik darauf?

Wienhardt: Obwohl es in Sachen Sicherheit noch nie ein Problem gegeben hat, wird die gesamte Publikumsfläche zwischen Goldener Brücke und Bastion erstmals eingezäunt und erhält sechs Ein- und Ausgänge. So ist notfalls für Rettungswege immer freie Bahn. Dazwischen ist an jedem Abend Platz für 5000 Konzertbesucher. Viele, die es dorthin nicht früh genug schaffen, begnügen sich mit einem Platz an den Aaseekugeln oder am gegenüberliegenden Ufer. Die Musik ist dort zwar nicht mehr in Konzerthaus-Akustik zu hören, aber die einmalige Atmosphäre der „AaSeerenaden“ dennoch leicht zu genießen.

Carmina Burana bei den Aaseerenaden

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  • Foto: Jürgen Peperhowe
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Gibt es bereits programmatische Überlegungen für das nächste Jahr?

Wienhard: Die sechsten „AaSeerenaden“ werden vom 26. bis 28. Juni 2015 stattfinden, und programmatisch arbeiten wir schon über das nächste Jahr hinaus. Denn in der heutigen Musikwelt müssen große „acts“ mindestens ein Jahr im Voraus geplant sein.

Wie wird das Festival eigentlich in der einschlägigen Musikszene des Münsterlandes und darüber hinaus wahrgenommen?

Wienhard: Für jedes Festival sind die ersten Jahre die schwersten. Dies war für uns zum Glück nicht der Fall, da die „AaSeerenaden“ durch die einmalige Atmosphäre an den Aaseeterrassen schon im zweiten Jahr sehr gut besucht waren. Die Freundlichkeit des münsterschen Publikums und die Klasse des Kulturraums Aasee haben sich schnell herumgesprochen. Mittlerweile ist das Festival weit über die Grenzen der Region bekannt. Die AaSeerenaden sind vor allem ein Musikfest für Münster und das Münsterland. Und das sollen sie trotz der vielen Angebote und Ideen auch bleiben.

Die AaSeerenaden haben begonnen

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  • Die AaSeerenaden haben begonnen

    Foto: Wilfried Gerharz
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  • Zum Beginn der AaSeerenaden spielt das Wetter mit.

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  • Viele sind gekommen, um Musik unter freiem Himmel zu genießen.

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  • Das Salonorchester der Musikhochschule stimmt die Zuschauer ein.

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  • Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

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  • Es ist die dritte Auflage der AaSeerenaden.

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  • Nach gnadenloser Hitze 2010 und heftigen Regenfällen 2011 scheint das Wetter in diesem Jahr besser mitzuspielen.

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  • Musiker und Publikum freuen sich über einen gelungenen Auftakt.

    Foto: Wilfried Gerharz

Welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie mittelfristig für dieses Crossover-Festival?

Wienhard: Derer gibt es viele, die aber immer auch mit der Frage nach dem Aufwand und dessen Finanzierung verbunden sind. Münster hat großes Glück, dass es großzügige Förderer gibt, die den Bürgern der Stadt und der Region einen solchen Event ermöglichen. Bekanntlich ist dadurch der Eintritt zu allen Konzerten kostenfrei. Das Publikum wird nur um Spenden für einen guten Zweck gebeten, diesmal zugunsten des Sozialdienstes katholischer Frauen in Münster. Denkbar sind neue multimediale Projekte, um auch weiterhin den Crossover-Charakter zu pflegen. Die Planungen dafür laufen bis zum Jahr 2017.

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