Dominik Graf stellt „Die geliebten Schwestern“ im Schlosstheater vor
Gedreht im Münsterland

Münster -

Der preisgekrönte Regisseur Dominik Graf (zehn Grimme-Preise, Deutscher und Bayerischer Fernsehpreis) kommt am Premierenabend von „Die geliebten Schwestern“ am Donnerstag ins Schlosstheater, um seine gefeierte Liebesgeschichte über Friedrich Schiller mit Florian Stetter, Hannah Herzsprung und Henriette Confurius vorzustellen.

Donnerstag, 24.07.2014, 19:07 Uhr

Einen heißen Sommer lang ringen zwei Schwestern um einen Mann, den beide lieben: Die schöne Caroline von Beulwitz ( Hannah Herzsprung ) ist unglücklich verheiratet, sehnt sich nach Liebe und Leben. Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius), ihre schüchterne Schwester, träumt von einem Gatten. Sie sind ein Herz und eine Seele, auch dann noch, als Friedrich Schiller (Florian Stetter) in ihr beider Leben tritt . . .

Für Münsterländer – insbesondere aus Havixbeck – sind „Die geliebten Schwestern“ von besonderem Interesse: Können sie im Film doch sehen, wie sich ihr altes Wasserschloss auf der Leinwand macht. Ein Teil der Dreharbeiten fand in „Haus Stapel“ statt. Dominik Graf kannte den äußeren, leicht morbiden Charme und die aufwendig restaurierten Salons von „Haus Stapel“ noch von Dreharbeiten zu seinem Film „Das Gelübde“ und drehte gerne wieder in den alten Gemäuern.

Grafs Liste seiner Auszeichnungen ist lang. Für seinen Hochschul-Abschlussfilm „Der kostbare Gast“ wurde er bereits 1980 mit dem Bayerischen Filmpreis für die Beste Nachwuchsregie ausgezeichnet. 1988 erhielt er für seinen Kinofilm „Die Katze“ (mit Götz George und Gudrun Landgrebe in den Hauptrollen) den Bundesfilmpreis in Gold für die Beste Regie.

Graf gilt als einer der renommiertesten und produktivsten Regisseure im deutschen Kino und Fernsehen. In den 90er Jahren arbeitete er vor allem für das Fernsehen und erhielt den Großen Bayerischen Fernsehpreis , zehn Adolf-Grimme-Preise, drei FFF TV Movie Awards sowie den Telestar. Seine Inszenierungen – beispielsweise die „Tatort“-Folge „Frau Bu lacht“ (1995) und der Film „Der Skorpion“ (1998) – schrieben TV-Geschichte.

Neue Maßstäbe im deutschen Fernsehen setzte Dominik Graf mit seiner Serie „Im Angesicht des Verbrechens“, die 2010 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin uraufgeführt und mit dem Deutschen Fernsehpreis 2010 als Bester Mehrteiler geehrt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zum Thema

Der Film mit Regisseurbesuch wird am Donnerstag (31. Juli) um 19.30 Uhr im Schlosstheater, Melchersstraße 81, gezeigt. Karten unter ✆ 2 25 79 oder online. 

...
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2634643?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F646285%2F2575595%2F4848604%2F
Verwaltungsrat setzt auf Neuanfang
Turbulenzen im Studierendenwerk
Nachrichten-Ticker