Jahresabend der Ballettschule Heidi Sievert im Großen Haus des Theaters Münster
Festival der Farben und Formen

Münster -

Der große Saal im Theater Münster war schon lange vor dem Termin restlos ausverkauft. Der Jahresabend der Ballettschule Heidi Sievert ist beim Publikum nicht ohne Grund so beliebt. Er bot unter dem Titel „Schritt für Schritt“ einen farbenfrohen Kostümkarneval, ein Feuerwerk unterschiedlicher Tanzstile, Bewegungsformen und Choreographiemuster sowie eine originelle Mischung raffinierter Musikstücke. Ein Genuss für die Augen und die Ohren.

Mittwoch, 20.05.2015, 08:05 Uhr

Etwa 300 Tänzer, überwiegend Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene bis 60 Jahre, widmeten sich in über 20 Formationen einem – „Spiele allerlei“ überschriebenen – Motto. Die Choreographinnen Svenja Gasche , Petra Wiegert , Martina Pleumann, Isabel Bernhard und Lena van Bebben hatten in monatelanger Arbeit mit ihren Schützlingen Stücke ganz unterschiedlicher Couleur einstudiert.

Im ersten Block boten Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Blinde Kuh“ oder „Domino“ genügend Anregungen, um die jüngsten Tanzschüler mit bekannten Bewegungsabläufen wie Hopserlauf in originelle Gruppenformationen einzubinden. Da hieß es für die Fünf- bis Achtjährigen: laufen, fallen, drehen, aufstehen, springen, stehen – und bei allem nicht aus der Reihe tanzen.

Jahresabend der Ballettschule Heidi Sievert im Theater

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  • Foto: Michael Schardt
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Es folgten Würfel- und Kartenspiele, umgesetzt in klassischem Ballettstil oder ebenfalls einmal als Jazz-Version. Vor der Pause wusste eine HipHop-Mädchengruppe in anspruchsvoller Choreographie zu begeistern.

Später wurde „Scrabble“, „Kegeln“, „Reise nach Jerusalem “ oder „Mikado“ getanzt, oft mit gekonntem und optisch attraktiven Einsatz von passenden Requisiten wie Tüchern, Seilen oder Stäben. Erfreulich auch, dass man auf ausladende Gesten verzichtete. Um so wirkungsvoller kamen die vielen kleinen Ideen und Anspielungen zur Geltung.

Ein Sonderlob gebührt zudem der Kostümabteilung, die schon allein einen Besuch wert gemacht hätte. Alles in allem ein großes Vergnügen.

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