Mexikanerin an der Akademie
Internationales Renommee an der Akademie

Münster -

Die Kunstakademie Münster hat die mexikanische Künstlerin Mariana Castillo Deball zur Professorin für Bildhauerei berufen. Sie tritt damit die Nachfolge von Ayse Erkmen an, die im Februar in den Ruhestand verabschiedet wurde, und hat ihre Lehrtätigkeit im laufenden Sommersemester aufgenommen.

Montag, 20.07.2015, 18:07 Uhr

Die Mexikanerin Mariana Castillo Deball übernimmt an der Kunstakademie die Klasse Erkmen.
Die Mexikanerin Mariana Castillo Deball übernimmt an der Kunstakademie die Klasse Erkmen. Foto: Hubertus Huvermann

„Unser Ziel war es, die Nachfolge von Ayse Erkmen mit einer ähnlich international renommierten und herausragenden künstlerischen Persönlichkeit zu besetzen. Wir sind deshalb sehr froh, dass es uns gelungen ist, Mariana Castillo Deball für die Kunstakademie Münster zu gewinnen und sind überzeugt, dass wir in ihr nicht nur eine würdige Nachfolgerin, sondern eine junge, weiterführende Bereicherung für die Ausbildung an der Akademie gefunden haben“, sagte der Rektor Prof. Maik Löbbert.

Castillo Deball wurde 1975 in Mexiko-Stadt geboren, sie lebt und arbeitet in Berlin und Amsterdam. Nach dem Kunststudium an der Universidad Nacional Autónoma de México absolvierte Castillo Deball ein Studium der Philosophie an der Universidad Iberoamericana. sowie ein Postgraduierten-Studium an der Jan van Eyck Academie in Maastricht. Die Künstlerin kann bereits auf eine lange Reihe von internationalen Einzelausstellungen zurückblicken und wurde für ihre Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet. 2012 war sie Teilnehmerin der Documenta 13.

Im Jahr 2013 erhielt sie den Preis der Nationalgalerie Berlin für junge Kunst. Für die mit der Auszeichnung verbundene Einzelausstellung in der Historischen Halle des Hamburger Bahnhofs schuf sie eine raumgreifende Installation, die verschiedene künstlerische Überlegungen an der Schnittstelle zwischen historischer Forschung, Philosophie und Kunst miteinander verband. Die Ausstellung erzeugte große Resonanz und wurde von der internationalen Kunstkritik hoch gelobt. Udo Kittelmann (Direktor der Nationalgalerie) sprach von einem „sehr wichtigen künstlerischen Entwurf, der in die Zukunft weist.“

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