Theatergruppe des Overberg-Kolleges spielte „Leben² x 3“
Niederlagen und Auswege

Münster -

Am Ende steht er da mit dem Revolver an der Schläfe. Der letzte Ausweg aus dem Schlamassel seines Lebens? Schließlich sind Arbeit, Wohnung, Freundin und Freunde weg.

Sonntag, 14.02.2016, 16:02 Uhr

Szenen aus schwierigen Lebenssituationen brachten die Akteure auf die Bühne.
Szenen aus schwierigen Lebenssituationen brachten die Akteure auf die Bühne. Foto: heh

Ob er wirklich seinem Leben ein Ende setzt oder doch noch, trotz aller Niederlagen, einen Ausweg findet, bleibt allerdings offen. Denn an diesem Punkt fällt sozusagen der Vorhang, indem das Licht in der Aula des Overberg-Kollegs erlöscht und das Stück endet. Die Theatergruppe des Overberg-Kollegs hatte am Samstag zur Premiere der neuen Produktion „Leben² x 3“ eingeladen. Ein halbes Jahr hatten die jungen Akteure an diesem Stück, das sie selbst entwickelt hatten, gearbeitet. In vielen Szenen, die teils eine fortlaufende Handlung hatten und aufein­ander aufbauten, setzten sie sich mit schwierigen Lebenssituationen auseinander. Beschimpfungen standen auf kleinen Pappschildern, die viele der Schauspieler im Laufe des Theater-Abends aufgeklebt bekamen. Drogenmissbrauch, Obdachlosigkeit und Homosexualität waren die Themen, mit denen sich die engagiert aufspielenden Akteure auf der Bühne beschäftigten. Mit der Produktion wollten sie herausfinden, ob diese Themen heute noch für Reibungen sorgten. Unter der Regie von Karin Badde-Struß spielten Laura Friedrich, Bea Kockmeyer, Sophia Könning, Julian Maaßen, Ayub Mechergui, Jennifer Schuenemann, Damian Stickdorn, Inga Wenning, Daniela Zöllner Am Ende gab es sehr viel Beifall.

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