Illustratoren und Designer von der „Hafenstraße 64“ feiern beim „TaTü“-Jubiläum
Über 500 Bücher in zehn Jahren

Münster -

Die „Hafenstraße 64“ hat in den vergangenen zehn Jahren 505 Bücher gemacht; diese erhielten 25 nationale sowie internationale Preise und wurden in über 30 Sprachen übersetzt –

Donnerstag, 03.11.2016, 21:11 Uhr

Seit zehn Jahren gibt es die „Hafenstraße 64“ (hinten v. l.): Tina Schulte, Günther Jakobs, Christian Tricks, David Ehlert, Robert Nippoldt, Tobias Glasmacher, Saskia Kunze und Cathy Ionescu; Mitte v.l.: Cornelia Haas, Daniel Niehaus, Lilli L‘Arronge und Christiane Leesker (mit Hund); vorne v.l.: Vanessa Jansen, Stephan Pricken, Daniel Napp und Eva Windhausen. Es fehlen: Alexander Steffensmeier, Anna Fuchsgruber, Dirk Reinhardt, Julia Buschmann.
Seit zehn Jahren gibt es die „Hafenstraße 64“ (hinten v. l.): Tina Schulte, Günther Jakobs, David Ehlert, Christian Trick, Robert Nippoldt, Tobias Glasmacher, Saskia Kunze und Cathy Ionescu; Mitte v.l.: Cornelia Haas, Daniel Niehaus, Lilli L‘Arronge und Christiane Leesker (mit Hund); vorne v.l.: Vanessa Jansen, Stephan Pricken, Daniel Napp und Eva Windhausen. Es fehlen: Alexander Steffensmeier, Anna Fuchsgruber, Dirk Reinhardt, Julia Buschmann. Foto: Vanessa Jansen

„Kommissar Theo Teufelskerl taucht gnadenlos. Denn wie die Wilden lauern die Haie der Klasse 1a.“ Das ist einer von mehreren Hunderttausend Sätzen, die die Büchermacher von der Hafenstraße 64 produziert haben. Dabei stammt dieser Satz gar nicht von einem, sondern sozusagen von allen. Zum dritten Mal haben die Kreativen ein Gemeinschaftswerk erstellt und sich zum Jubiläum selbst übertroffen – auf den 42 vierteiligen Seiten des Klippklapp-Buches „Mix Max Mietzekatz“ lassen sich Bilder und Sätze scheinbar unendlich verschieden kombinieren.

Zehn Jahre „Hafenstraße 64“

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  • Foto: Gerhard H. Kock
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Günther Jakobs : „Wir haben noch keinen Satz entdeckt, der total sinnlos ist.“ Allerdings haben er und seine Kollegen es auch noch nicht hunderttausende Male versucht. Das Buch ist just zum zehnjährigen Bestehen erschienen. Über 20 freischaffende Illus­tratoren, Grafiker und Designer arbeiten in einer einzigartigen Büroetage am Güterbahnhof. Und einmal im Jahr zeigen sie ihre neuesten Arbeiten, geben Einblick in ihre Arbeitsweisen und stehen allen Besuchern Rede und Antwort. Bilderbuchfans können signierte Bücher der ausstellenden Kinderbuchillustratoren am Büchertisch erwerben oder bei der Tombola gewinnen.

Ein paar Zahlen: Die „Hafensträßler“ haben in den vergangenen zehn Jahren 505 Bücher gemacht; diese erhielten 25 nationale sowie internationale Preise und wurden in über 30 Sprachen übersetzt – zum Beispiel: Afrikaans, Chinesisch, Katalan, Baskisch, Japanisch, Hebräisch, Tamilisch oder Arabisch.

Das Ungewöhnliche, das Überraschende ist ihr Markenzeichen: Günther Jakobs hat ein Wendebuch gemacht „Ritter Otto und sein Reittier“. Von der einen Seite her sucht der Ritter sein Pferd, von der anderen Seite das Pferd seinen Ritter, in der Buchmitte treffen sie sich. Lilli L’Arronge hat „Leise pieselt das Reh“ illustriert, kinderfreche Liederklassiker wie „Es tanzt ein Ri-Ra-Rotzemann“ oder „Es plappert das Kindchen am laufenden Band“.

Stephan Pricken zeigt seine freien, raffiniert ironischen Gemälde. Daniel Niehaus seine Tango-Karikaturen „Einstwillige Verfügung“ oder „Torschlusspanik“. Und Saskia Kunze ihre Illustrationen für „Vanity Fair“ zum Beispiel zum Thema „Time“. Die Vielfalt lädt zum Stöbern ein.

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