Uraufführung: Woody Allens „Match Point“ im Theater
Macht Glück glücklich?

Münster -

Das Theater Münster hat einen Coup gelandet: die Uraufführungsrechte für ein Woody-Allen-Stück.

Mittwoch, 15.02.2017, 21:02 Uhr

Glück und Leidenschaft gehen in „Match Point“ eine unselige Verbindung ein. Der Filmstoff von Woody Allen kommt jetzt mit Natalja Joselewitsch (Nola Rice) und Garry Fischmann (Chris Wilton) als Uraufführung ins Theater Münster.
Glück und Leidenschaft gehen in „Match Point“ eine unselige Verbindung ein. Der Filmstoff von Woody Allen kommt jetzt mit Natalja Joselewitsch (Nola Rice) und Garry Fischmann (Chris Wilton) als Uraufführung ins Theater Münster. Foto: Oliver Berg

Das Theater Münster hat einen Coup gelandet: die Uraufführungsrechte für ein Woody-Allen-Stück. Die Geschichte des Films „Match Point“ hat Christian Brey für die Bühne bearbeitet und setzt sie auch selbst im Kleinen Haus in Szene: „Es wird ein sehr spannender Krimi, der die Zuschauer reinzieht und mitfiebern lässt.“

Brey skizziert auch gleich den Ansatz: „Wir finden die Geschichte gut, aber wir wollen nicht Woody Allen nachmachen.“ In den 110 pausenlosen Minuten wirft das Stück mit zehn Schauspielern die Frage auf, ob Liebe der größte Wert ist oder das Geld. In dem Meisterwerk „Match Point“ lässt Woody Allen seine Hauptfigur Untiefen menschlichen Begehrens ausloten.

Das Theater Münster in Bildern

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  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Szene aus "Gloria".

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Theater um 1956

    Foto: Erwin Schwarzer (Wiesbaden), Städtische Bühnen Münster
  • Götz Alsmann beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Szene aus dem Stück "Gloria"

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Beim 10. Sinfoniekonzert am 5. Juli 2016 im Theater Münster spielen das Sinfonieorchester Münster, das Philharmonische Orchester Hagen, der Konzertchor Münster und die Capella Vocale Münster unter der Leitung von Fabrizio Ventura die Sinfonie Nr.2 c-Moll von Gustav Mahler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Theater von außen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Generalmusikdirektor Golo Berg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 30. März 2013 ist der Sänger Tim Fischer mit seinem Programm "Zarah ohne Kleid" zu Gast im Großen Haus des Theaters Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Podiumsdiskussion am 29. April 2013 im Kleinen Haus des Theaters Münster zum Auftakt der Diskussionsreihe "Wie viel Kultur braucht eine Stadt - und wozu?" (von links): Kathrin Tiedemann (Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Forum Freies Theater, Düsseldorf), Prof. Dr. Ulrike Haß (Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Theaterwissenschaft,
    Ruhr-Universität Bochum), Prof. Ulrich Khuon (Intendant des Deutschen Theaters Berlin/Vorsitzender der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein), Stefan Keim (Westdeutscher Rundfunk/WDR, Köln), Dr. Hans-Georg Küppers (Kulturreferent der Stadt München/Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetags), Matthias Lückertz (Vorsitzender der Kaufmannschaft Münster/Vorsitzender der »Initiative Starke Innenstadt Münster e.V.«) und Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg (Direktor der Katholisch-sozialen Akademie Franz Hitze Haus, Münster/ MDL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 20. Mai 2013 geben Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys ein Konzert im Theater Münster, Großes Haus. Das Programm trägt den Titel "Musik für schwache Stunden...".

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der damalige Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2015.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Neujahrskonzert am 1. Januar 2015 mit Götz Alsmann und der Alsmann-Band, der Sopranistin Henrike Jacob, Fabrizio Ventura und dem Sinfonieorchester der Stadt Münster im Theater Münster / Großes Haus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Neujahrskonzert am 1. Januar 2015 mit Götz Alsmann und der Alsmann-Band, der Sopranistin Henrike Jacob, Fabrizio Ventura und dem Sinfonieorchester der Stadt Münster im Theater Münster / Großes Haus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 22. Oktober 2015 ist Frank Goosen mit dem Programm "Durst und Heimweh - Geschichten von unterwegs" zu Gast im Kleinen Haus des Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 24. Oktober 2015 ist Ulrike Kriener mit dem Programm "Und wenn es Liebe wär'..." im Kleinen Haus des Theaters Münster zu Gast.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nur noch Formsache waren im August 2015 die Unterschriften unter dem Vertrag: Bis Ende der Spielzeit 2021/22 bleibt Dr. Ulrich Peters (l.) Generalintendant in Münster. 

    Foto: Presseamt Münster/ MünsterView / Witte
  • Beim 10. Sinfoniekonzert am 5. Juli 2016 im Theater Münster spielen das Sinfonieorchester Münster, das Philharmonische Orchester Hagen, der Konzertchor Münster und die Capella Vocale Münster unter der Leitung von Fabrizio Ventura die Sinfonie Nr.2 c-Moll von Gustav Mahler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Beim 10. Sinfoniekonzert am 5. Juli 2016 im Theater Münster spielen das Sinfonieorchester Münster, das Philharmonische Orchester Hagen, der Konzertchor Münster und die Capella Vocale Münster unter der Leitung von Fabrizio Ventura die Sinfonie Nr.2 c-Moll von Gustav Mahler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der damalige Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der damalige Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Gebäude bei Nacht im Februar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Gebäude bei Nacht im Februar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Robert Atzorn liest mit Angelika Atzorn "Arthur und Adele", Kleines Haus im Theater Münster am 10. Februar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Thorsten Schmid-Kapfenburg, 2. Kapellmeister am Theater Münster,

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Ulrich Peters beim Pressegespräch im Theater Münster am 1. März 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pressegespräch im Theater Münster am 1. März 2017. Hintere Reihe v.l. Intendant Dr. Ulrich Peters, Schauspieldirektor Frank Behnke, Julia Dina Hesse (Leiterin Junges Theater), Generalmusikdirektor Golo Berg (ab Saison 2017/18)
    Vordere Reihe v. l. Hans Henning Paar (Künstlerischer Leiter Tanztheater), Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann, Operndirektorin Susanne Ablass

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Stefan Veselka, 1. Kapellmeister am Theater Münster

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Gebäude um 1956.

    Foto: © Stadtmuseum Münster, Sammlung Heller
  • Linn Sanders (oben), Bálint Tóth, Carolin Wirth in "Ronja Räubertochter".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Claudia Hübschmann, Linn Sanders, Andrea Spicher in "Demut vor deinen Taten, Baby".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Ilja Harjes und Hubertus Hartmann in "La Révolution #1 - Wir schaffen das schon".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Christian Bo Salle und Bálint Tóth, Statisterie in "La Révolution #1 - Wir schaffen das schon".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Mirko Roschkowski, Gregor Dalal und Sebastian Campione in "Der Freischütz".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Foto: Jürgen Peperhowe
  • Foto: Oliver Berg
  • Foto: Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez und Keelan Whitmore in "Back, Immortalis".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster

„Match Point“ erzählt die Geschichte von Chris Wilton, einem armen Kerl aus Irland . Als mittelmäßiger Sportler will er der Mittelmäßigkeit entkommen, gerät als Tennislehrer durch Glück in die exklusiven Kreise von Tom. Dessen wohlhabende Familie erliegt Chris’ Charme – und besonders Toms Schwester Cloe, die Chris schließlich heiratet. Der glückliche Weg gerät in Gefahr, als der Aufsteiger Toms Freundin Nola kennenlernt. Sie ist als Schauspielerin glücklos. Nola und Chris verfallen einander in Leidenschaft. Ein gefährliches Spiel für beide. Regisseur Brey: „Wir erzählen einen Thriller, einen Krimi, einen Erotik-Thriller.“

Das Stück lehnt sich an den Film an. Brey: „Es bleiben viele Szenen erhalten.“ Der Film hat davon 90, im Theater werden es 40 Szenen sein. „Es wird nichts dazuerfunden, nur ein bisschen kondensiert.“ Die Geschichte wird laut Regisseur mit reinen Theatermitteln erzählt. Leidenschaftlich werde es selbstverständlich auch: Es gibt „Bettszenen, aber ohne Bett“. Ein filmischer Soundtrack von Matthias Klein begleitet die Protagonisten.

Für Regisseur Brey ist Chris „kein eiskalter Aufsteiger; ihm fallen viele Sachen zu.“ Das passt zu der berühmten Eröffnungsszene des Films, als ein Tennisball auf die Netzkante aufschlägt, über ihr stehen bleibt und die Frage gestellt wird, wohin das Los fallen wird.

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Restkarten für die Uraufführung am Freitag (17. Februar) um 19.30 Uhr im Theater, Neubrückenstraße 63, gibt es unter ' 5 90 91 00.

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