Internationale Diplomarbeiten im Museum für Lackkunst
Ausgebreitete Flügel mit Bernstein

Münster -

Das Museum für Lackkunst der BASF zeigt in einer Sonderausstellung „Diplomarbeiten – Paris, Sankt Petersburg, Hangzhou, Kanton, Tokio“.

Dienstag, 25.07.2017, 18:07 Uhr

„Hirogaru“ (Die Flügel ausbreiten) heißt die Lackkunstarbeit von Yumi Arai.
„Hirogaru“ (Die Flügel ausbreiten) heißt die Lackkunstarbeit von Yumi Arai. Foto: Lackkunstmuseum

Das Museum für Lackkunst der BASF zeigt in einer Sonderausstellung „Diplomarbeiten – Paris, Sankt Petersburg, Hangzhou, Kanton, Tokio“. Diese Zeitung stellt ausgewählte Exponate vor – heute „Hirogaru“ von Yumi Arai :

Die Wandplastik „Hirogaru“ („Die Flügel ausbreiten“) ist die Diplomarbeit der japanischen Künstlerin Yumi Arai. Das rund zwei Meter große Kunstwerk besteht aus Trockenlack (kanshitsu) und Holz sowie Rotlack (urushi) mit Einlagen aus Bernstein.

Im vergangenen Jahr beendete die 27-jährige Künstlerin damit ihr Studium in Tokio. Kurz darauf wurde die Wandplastik vom Tokyo Geijutsu Daigaku Bijutsukan (Museum der Universität der Künste Tokio) erworben. Für ihre Werke erhielt Arais bereits zwei begehrte Auszeichnungen: 2014 den großen Preis des Art Plaza Wettbewerbs und 2015 den „Ataka Preis“ der Universität der Künste Tokio.

Die Ausstellung „Diplomarbeiten“ ist die erste, die sich mit internationaler Beteiligung der akademischen Ausbildung im Studiengang „Lackkunst“ widmet, die nur an sehr wenigen Kunsthochschulen weltweit überhaupt möglich ist. Einer der wichtigsten Aspekte ist die Vermittlung der traditionellen Techniken mit dem Ziel, sie für Gegenwart und Zukunft zu bewahren und zu ihrer innovativen Interpretation anzuleiten. Dabei wurden die besten Diplom- bzw. Abschlussarbeiten der Lackklassen aus den vergangenen fünf bis zehn Jahren zusammengeführt. Die einzig mitwirkende Institution aus Deutschland ist das Museum für Lackkunst als Veranstalter, da keine deutsche Kunsthochschule einen Studiengang „Lackkunst“ anbietet, heißt es in einer Pressemittelung.

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Die Ausstellung ist bis zum 20. August im Lackkunstmuseum, Windthorststraße 28 (' (418510), zu sehen. Geöffnet: mittwochs bis sonntags (12 bis 18 Uhr) und dienstags (12 bis 20 Uhr); Führungen (Sonderausstellung): dienstags um 17.30 Uhr; Eintritt ist dienstags frei; die Führung kostet 2 Euro.

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