Uraufführung des Musicals „Argula von Grumbach“
Die Mutter Courage der Reformation

Münster -

Die Münsteranerin Marion Lohoff-Börger hat zum Luther­jahr ein Musical geschrieben: „Argula von Grumbach – Mutter Courage der Reformation“.

Donnerstag, 24.08.2017, 20:08 Uhr

Die Musical-Macherinnen (v.l.): Pamela Wiefhoff, Marion Lohoff-Börger und Brigitte Stumpf-Gieselmann
Die Musical-Macherinnen (v.l.): Pamela Wiefhoff, Marion Lohoff-Börger und Brigitte Stumpf-Gieselmann Foto: Ralf Börger

Die Münsteranerin Marion Lohoff-Börger hat zum Luther­jahr ein Musical geschrieben: „ Argula von Grumbach – Mutter Courage der Reformation“. Die Musik komponierte die Musikerin und Chorleiterin Brigitte Stumpf-Gieselmann. Die Kostüme entwarf die münstersche Textilkünstlerin Chris­tiane Winz-Völker, und Regie führt derzeit Bart Hogenboom aus Münster. Die Uraufführung übernimmt am 23. September in der Erlöserkirche um 19 Uhr Pau­luschor aus Freckenhorst.

Im Musical geht es um die innere und äußere Dramatik einer Frau im Jahr 1523, die sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr setzt, indem sie Flugschriften verfasste, die zu dem Zeitpunkt genauso verbreitet waren, wie die Schriften Luthers. Die mutige und couragierte Reformatorin Argula von Grumbach, die für ihre Überzeugungen vieles aufs Spiel setzte, ist in Vergessenheit geraten und soll durch das Musical-Projekt neu wertgeschätzt und bekannt gemacht werden.

Der Pauluschor Freckenhorst probt derzeit die Texte und die Musik, die ihnen vom Musical-Team auf dem Leib geschrieben wurden. Noch eine Besonderheit: Die Autorin des Musicals, Marion Lohoff-Börger, ist katholisch und hat sogar katholische Theologie studiert. Der Chor und die Komponistin Brigitte Stumpf-Gieselmann sind evangelisch. Das Reformationsmusical ist also ein Stück Ökumene par exellance, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Die Uraufführung in Münster ist am 23. September um 19 Uhr in der Erlöserkirche, Friedrichstraße. Karten gibt es im Gemeindebüro, Friedrichstraße 10 (' 5 40 50), bei Ringold, Ringoldsgasse 1 (' 4 33 23), oder beim Kreiskirchenamt, An der Apostelkirche 1 (' 51 02 80 74). Weiter Informationen online:

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