Kammerchor „legato m“ füllt beim Adventskonzert die Überwasserkirche
Stehende Ovationen und zwei Zugaben

Münster -

Erst im April 2017 von Phillip Gatzke gegründet, schon fand der Kammerchor „legato m“ bei seinem weihnachtlichen Konzert großen Zuspruch: eine bis zum letzten Platz besetzte Überwasserkirche.

Mittwoch, 13.12.2017, 18:12 Uhr

Im Ambiente des City-Advents „Es liegt was in der Luft“ sang der neue Kammerchor „legato m“ sein Weihnachtskonzert.
Im Ambiente des City-Advents „Es liegt was in der Luft“ sang der neue Kammerchor „legato m“ sein Weihnachtskonzert. Foto: Verena Lorenz

Erst im April 2017 von Phillip Gatzke gegründet, schon fand der Kammerchor „legato m“ bei seinem weihnachtlichen Konzert großen Zuspruch: eine bis zum letzten Platz besetzte Überwasserkirche. Nach dem ersten Stück „ Veni , Veni Emanuel“, bei dem sich der Chor nicht wie gewohnt vor dem Publikum platzierte, sondern seitlich im Kirchenschiff verteilte, las der Lübecker Theologe Dr. Bernd Schwarze seine im Jahr 2014 selbst geschriebene Geschichte „Die Weihnachtszahl“. In einem Sessel gemütlich sitzend, schaltete er seine Leselampe ein und begann mit tiefer, ruhiger Stimme zu lesen.

Die Lesung reicherte das anspruchsvolle Programm aus einer passend ausgewählten Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Stücken wie „Ave Maria“ (T. Kverno), „In dulci Jubilo“ (R. L. de Pearsall) „Northern Lights (O. Gjeilo)“ oder „Brightly shines the star of wonder“ (J. E. Bacak) an. Nach nur zweimonatiger, intensiver Probenarbeit gehörten zu den besonderen Highlights zudem die Uraufführungen einer plattdeutschen Version des Volksliedes „O Tannenbaum, du trägst ein‘ grünen Zweig“ sowie eine eigens für den Chor komponierte Version von „Stille Nacht“ (beide Phillip Gatzke), welches dem Publikum Gänsehaut bescherte, heißt es in einer Mitteilung.

Das Publikum dankte es den 25 jungen Sängerinnen und Sängern mit stehenden Ovationen und forderte zwei Zugaben. Nach einem gut zweistündigen Programm und tosendem Beifall entließ der junge Kammerchor die Besucher mit dem einen oder anderen Ohrwurm in eine kalte Adventsnacht.

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