Dauerausstellung von Hermann Reimer
Wälder Westfalens auf Gut Havichhorst

Münster -

Auf Gut Havichhorst wurde renoviert. Monatelang beherrschten Handwerker die Szene. Nun zum Abschluss runden Bilder von dem Künstler Hermann Reimer die Bemühungen ab.

Mittwoch, 03.01.2018, 20:01 Uhr

Prachtvolle Gemälde zeigt Hermann Reimer (l.) auf Vermittlung von Claus Steinrötter (Mitte) auf Gut Havichhorst, rechts Alexandra Borgmann (Gut Havichhorst).
Prachtvolle Gemälde zeigt Hermann Reimer (l.) auf Vermittlung von Claus Steinrötter (Mitte) auf Gut Havichhorst, rechts Alexandra Borgmann (Gut Havichhorst). Foto: Susanne Schulze Bockeloh

Auf Gut Havichhorst wurde renoviert. Monatelang beherrschten Handwerker die Szene. Nun zum Abschluss runden Bilder von dem Künstler Hermann Reimer die Bemühungen ab. In Zusammenarbeit mit der Galerie Steinrötter beherrschen 20 Exponate die neuen Wände. Der Schöpfer dieser Werke ist Münsteraner. Er lebt und arbeitet in Berlin als Meisterschüler von Klaus Fussmann. Thema in Havichhorst sind westfälische Landschaften, insbesondere die Wälder Westfalens.

Hermann Reimer ist ein Spätberufener in Sachen Kunst. Zunächst studierte er mit Erfolg Physik, dann aber ergänzte er die Wissenschaft mit seiner Seelenkomponente, der Malerei. Steinrötter: „Ich finde es nur natürlich, dass jemand die Rezepte studiert, bevor er kocht. Das ist bei geistiger Nahrung so wie in der Küche.“ Reimer hat sich dem „Was die Welt im Innersten zusammenhält“ genähert und verblüffend in Kunst umgesetzt. Seine Formate sind tollkühn gewählt, von Miniaturen bis raumdeckend stürzt er seine Sichtweise auf die Leinwände, und das bei eigenem Gardemaß von über zwei Metern. Erstaunlich, wenn er eine Rosentapete malt, die von kleinen Funzeln ins Licht gesetzt wird. Bilder für die Wunderkammer, heißt es in einer Pressemitteilung.

Es rauschen die Wälder, wenn er aus sich herausgeht, und das sehr emotional. Steinrötter: „Das Wunder für mich ist, dass seine Gemälde jede Distanz vertragen. Sie verschwimmen nicht bei Annäherung und bleiben erkennbar in ihrer Aussage. Maltechnisch ist er ohne Schwächen, daher kann er sich hemmungslos an jede Stimmung wagen, die dann eine große Spannbreite der Deutung zulässt. Licht ist die Tankstelle des Lebens. Es durchdringt die Natur, aus der wir unsere Energie beziehen. Das ist bei den Bildern von Hermann Reimer genauso.“

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