Neues Jugendkonzert-Format am Theater
Sinfonieorchester und Chöre vereint

Münster -

Auf den Rängen jubeln sie, winken und schwenken ihre Arme, alle reißt es von den Sitzen, und sie stimmen in Gesänge ein. Das war Sonntagvormittag im Großen Haus des Theaters Münster bei einem gemeinsamen Konzert des Sinfonieorchesters Münster, der Band „l’arc six“ und mehrerer Schulchöre der Stadt zu erleben.

Sonntag, 11.03.2018, 17:03 Uhr

Zu einem begeisternden Konzert in eindrucksvoller Besetzung luden am Sonntag das Sinfonieorchester Münster, die Band „l’arc six“ und mehrere Schulchöre der Stadt ins Große Haus ein.
Zu einem begeisternden Konzert in eindrucksvoller Besetzung luden am Sonntag das Sinfonieorchester Münster, die Band „l’arc six“ und mehrere Schulchöre der Stadt ins Große Haus ein. Foto: Heeke

Dabei war es mit jazzigem Gesang von Frontfrau Cristin Claas zunächst ganz ruhig losgegangen. Beinahe wähnte man sich während der ersten Takte beim Jazzfestival, aber nein, das ist ja erst nächstes Jahr wieder. Dann der Auftritt der jungen Sängerinnen und Sänger aus Münster. Über 150 Kinder und Jugendliche entern für dieses Konzert das Chorpodest und machen ihre Sache richtig gut! Keyboarder Christoph Reuter von „l’arc six“ hat Einwürfe, Refrains und Lautmalerisches mit ihnen einstudiert. Band und Orchester spielen dazu Arrangements aus seiner Feder, die mal an Filmmusik oder Musical und mal an Bigband erinnern.

Unter der Leitung von Münsters Generalmusikdirektor Golo Berg fügten sich Musik und Show zu einem mitreißenden Gesamtbild. Riesenapplaus gab es für die Musiker auf der Bühne und für die Chorleiter, die ihre Ensembles auf dieses besondere Konzert vorbereitet hatten.

Die Band um Sängerin Cristin Claas freute sich über die gesangliche Verstärkung durch den Schulchor des Gymnasiums St. Mauritz sowie aller Chören des Gymnasiums Paulinum. Zum ersten Mal überhaupt in Münster, widmete „l’arc six“ der Stadt gleich einen neuen Song mit dem Titel „Nice one“. Neben eigenen Songs greift „l’arc six“ auf Volkslieder zurück, etwa in den jazzigen Versionen von „Wenn ich ein Vöglein wär“ und „Die Gedanken sind frei“. Im Arrangement eines Songs mit dem Refrain „The river is flowing down to the sea“ kommt viel Lautmalerisches zum Zuge, und der Zuhörer lernt: Wenn weit über 100 Kinder und Jugendliche ihre Handflächen gegeneinander reiben, klingt das ziemlich eindrucksvoll. Darüber hinaus durften die Chöre aus den Schulen hier schnipsen, klopfen, stampfen und pusten, sodass man schließlich das Meer im Großen Haus des Theaters Münster fast schon rauschen hörte.

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Am morgigen Dienstag, dem 13. März, um 10 Uhr wird das außergewöhnliche Jugendkonzert im Großen Haus wiederholt.

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