Ausstellung und Performance von Amira Hammami und Stephan Us
Überdimensioniertes Memory-Spiel

Münster -

Eine Computermaus mit funktionstüchtiger Mausefalle, eine Fotografie, die Mikro- oder Makrokosmos sein könnte, ein Fußball, der von zwei Toren gefangen ist, Piktogramme mit Nutzungsanweisungen – ein überdimensionierten Memory-Spiels an einer zehn Meter langen Wand. Dieses analoge Netzwerk der Bildsprachen des Künstlers Stephan Us verknüpft sich beim Schauen zu einem poetischen Spiel der Assoziationen.

Dienstag, 11.12.2018, 18:24 Uhr
Stephan Us zeigt in einer Ausstellung über 100 seiner Arbeiten.
Stephan Us zeigt in einer Ausstellung über 100 seiner Arbeiten. Foto: Stephan Us

Eine Computermaus mit funktionstüchtiger Mausefalle, eine Fotografie, die Mikro- oder Makrokosmos sein könnte, ein Fußball, der von zwei Toren gefangen ist, Piktogramme mit Nutzungsanweisungen. Über 100 Zeichnungen, Fotografien, Piktogramme, Collagen, Grafiken und Objekte in 20 mal 20 Zentimeter Größe hängen in Form eines überdimensionierten Memory-Spiels an einer zehn Meter langen Wand. Dieses analoge Netzwerk der Bildsprachen des Künstlers Stephan Us verknüpft sich beim Schauen zu einem poetischen Spiel der Assoziationen. Jeder sieht etwas anderes und immer wieder Neues darin. Die Spielwiese des Schauens wird am Sonntag um 16 im „Kaiserschnitt“ eröffnet.

Im Anschluss findet die Performance „ExChange # Silence“ von Amira Hammami und Stephan Us statt. Die beiden arbeiten schon seit längerem künstlerisch zusammen – etwa bei der mobilen Koch-Kunst-Küche „Lulu banal“. Nun erarbeiten sie eine neue Performancereihe unter dem Titel „ExChange“. Es ist der Versuch, die Handlung des Austausches und den darin liegenden Wandel in einer poetischen Bildsprache zu transformieren. Das kann bis an die physische Grenze gehen, politisch sein, mit Dualitäten spielend und/oder einfach zutiefst menschlich sein. Start dieser Reihe ist die Performance „Ex Change # Silence“.

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Vernissage und Performance sind am Sonntag (16. Dezember) ab 16 Uhr im Kaiserschnitt, Hohenzollernring 19. Eintritt frei.

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