Grand Münster Slam 6
Donots und der erste Hauptsatz der Energie

Es ist zwar nichts Neues, aber jedes Mal wieder etwas Besonderes: Die Donots feiern den Grand Münster Slam mittlerweile zum sechsten Mal. Ausverkauftes Haus, 6500 Fans füllen die Halle Münsterland. Am Samstagabend stellte sich die Frage, ob das Punkrockquintett die Show vor zwei Jahren würde toppen können. Die Antwort ist einfach: ja.

Sonntag, 16.12.2018, 12:58 Uhr aktualisiert: 16.12.2018, 18:23 Uhr
Beim sechsten "Grand Münster Slam" zeigten die Donots, dass die bisherigen Shows noch zu toppen waren.
Beim sechsten "Grand Münster Slam" zeigten die Donots, dass die bisherigen Shows noch zu toppen waren. Foto: Gunnar A. Pier

Zunächst schmirgelt US-Sänger Chuck Ragan im Vorprogramm seine Reibeisenstimme und beendet das halbstündige Set mit zwei Songs seiner Stammband Hot Water Music. Darauf folgt mit Turbostaat eine Band, die laut Donots "so eigenwillig ist wie Leute, die von Autobahnbrücken winken”. Und sie ergänzen: “Die aktuell wohl beste deutsche Punkrockband”. Keine Koketterie.

Turbostaat sind für Husum und Flensburg, was die Donots für Ibbenbüren und Münster: ein musikalisches Aushängeschild. Letztere zeigen dann aber, wer aktuell wohl der beste deutsche Live-Act unter den Punkbands ist. Mit “Geschichten vom Boden” starten Eike Herweg, Guido Knollmann, Ingo Knollmann, Jan-Dirk Poggemann und Alex Siedenbiedel in ein furioses Konzert. 140 Minuten mit neuen Songs, Hits wie “Stop The Clocks”, “We’re Not Gonna Take It” und “So Long” - mal in Englisch, mal in Deutsch gesungen. Alles fügt sich, alles passt. Hier bewahrheitet sich der erste Hauptsatz der Energie: In einem abgeschlossenen System (Halle Münsterland) wird mit dem Verrichten von Arbeit (Donots auf der Bühne) durch Zufuhr und Abgabe von Wärme (wechselseitig Band und Publikum) Energie erzeugt. Und zwar von der ersten bis zur letzten Minute.

Donots - Grand Münster Slam 2018

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  • Zum sechsten Mal spielten die Donots um Sänger Ingo Knollmann am 15. Dezember 2018 ihren "Grand Münster Slam".

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  • Das Konzert war Teil ihrer Tour zum Album "Lauter als Bomben".

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  • Viele eingefleischte Fans waren gekommen.

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  • Im Vorprogramm spielten die Band Turbostaat . . .

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  • . . . und der Sänger Chuck Ragan.

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  • Ingo Knollmann

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  • Die Donots zeigten einen fulminante Show!

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  • Die Halle Münsterland war nahezu ausverkauft. Hier steht gerade Turbostaat auf der Bühne.

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  • Punrocker: Gitarrist Gudo Knollmann und Bassist Jan-Dirk Poggemann

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  • Brüder: Sänger Ingo Knollmann und Gitarrist Guido Knollmann

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  • Turbostaat

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  • Turbostaat

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  • Turbostaat

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  • Turbostaat

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  • Chuck Ragan

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  • Chuck Ragan

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  • Chuck Ragan

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Das Publikum muss mitmachen

Die Donots beherrschen die komplette Klaviatur der Publikumsbeteiligung. Sie nutzen ihre Fans nicht nur als Aufputschmittel, sondern als sechstes Bandmitglied - und manchmal auch als Instrument. Bei “Wake The Dogs” springen die Fans selbst in den hintersten Reihen, Frontmann Ingo fordert bei “Dead Man Walking” die “meisten und schnellsten Circle Pits, die die Halle je gesehen hat”.

Die Donots bei einem Meet & Greet in der WN-Redaktion

“Wie bei einem Scorpions-Konzert”

Bei “Come Away With Me” sollen alle ihre Handys und Feuerzeuge in die Luft halten und damit wedeln “wie bei einem Scorpions-Konzert”. Bei “Hier also weg” setzen sich alle auf den Boden, um bei Vier in die Luft zu springen. Das optische Highlight, “um Instagram in die Knie zu zwingen”, ist das Hochwerfen von bunten Knicklichtern, die während des Songs “Calling” an das Publikum verteilt worden sind. Ein großartiger Moment.

Die Halle Münsterland war voll. Wie immer bei den Donots.

Die Halle Münsterland war voll. Wie immer bei den Donots. Foto: Gunnar A. Pier

Es gibt goldenes Lametta, goldenes Konfetti, Guido und Ingo betreiben Crowdsurfing, kurz: Was aufzubieten geht, wird geboten. Und das obligatorische Geburtstagsständchen geht diesmal an den 18-jährigen Till Felix aus Rendsburg.

Was für eine Show!

Die sensationelle Stimmung, Sprechchöre und das Skandieren des Bandnamens nach jedem Song lassen auch die Band auf der Bühne fast sprachlos zurück. Wenn sich Ingo Knollmann zum Abschluss bedankt und behauptet, dass man dieses Konzert und dieses Publikum nie vergessen werde, dann spricht er den Fans an diesem Abend einmal mehr aus den Herzen. Was für eine Show!

Die Donots treffen Fans in der WN-Redaktion

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  • Punkrocker singen im Konferenzraum: Die Donots, hier Guido (links) und Ingo Knollmann, waren am Donnerstag in der WN-Redaktion zu Gast.

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  • Im Vorfeld hatten Leser gewonnen, die Donots bei einem Meet+Greet zu treffen.

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  • Ein Foto muss sein: Sänger Ingo Knollmann mit einem Fan.

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  • In lockerer Runde quatschen die Donots mit ihren Fans.

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • WN-Redakteur Carsten Vogel eröffnete die Runde mit Fragen unter anderem an Sänger Ingo Knollmann.

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  • Guido Knollmann spielt bei den Donots Gitarre.

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  • Punkrocker singen im Konferenzraum: Die Donots, hier Guido (links) und Ingo Knollmann, waren am Donnerstag in der WN-Redaktion.

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  • Guido Knollmann zeichnet ein Motiv auf einen Fan-Arm. Das Bild soll Vorlage für ein Tattoo werden.

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  • Am Flipchart hinterließen die Stars einen Gruß.

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  • Eike Herwig hat offenbar etwas Lustiges erzählt.

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  • Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel

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  • Carsten Vogel, Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel

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  • Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • Ingo Knollmann im Gespräch mit einem Leser

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • Sandra Grochowski ist eigens aus Rostock angereist, um am „Meet & Greet“ mit den Donots teilzunehmen.

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  • Punkrocker singen im Konferenzraum: Die Donots, hier Guido (links) und Ingo Knollmann, waren am Donnerstag in der WN-Redaktion.

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