Zeichnerei ohne Tempolimit
„Rundgang 2019“ der Kunstakademie Münster eröffnet

Münster -

Nachkolonialistischer Kitsch oder meisterliches Kunsthandwerk? In halb Europa tobt eine Kolonialismus-Debatte, und die Bildhauerklasse von Klaus Weber räumt ihren Raum für eine Galerie frei, die aus Zimbabwe Stein-Skulpturen importiert und feilbietet, die marktgerecht ungebrochen die westliche Moderne fortschreiben. Und dazu regnet es weihnachtlichen Kunstschnee. Darf oder muss man das?

Mittwoch, 30.01.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 21:07 Uhr
„Carte blanche“ für René Haustein (vorne): Die Klasse von Daniele Buetti (r.) überließ ihm allein den Klassenraum: 500 labyrinthische Kreise, chronologisch sortiert, erzeugen eine schwindelerregend psychedelische Wirkung.
„Carte blanche“ für René Haustein (vorne): Die Klasse von Daniele Buetti (r.) überließ ihm allein den Klassenraum: 500 labyrinthische Kreise, chronologisch sortiert, erzeugen eine schwindelerregend psychedelische Wirkung. Foto: Gerhard H. Kock

Beim Rundgang 2019 der Kunstakademie Münster zählt diese seltsame Einladung an den münsterischen Galeristen Eberhard Schnake, seine Weihnachtsausstellung in der Bildhauerklasse einer Kunstakademie zu zeigen, sicher zu den kontroversesten Positionen. Wird hier Afrika vorgeführt, verspottet gar? Oder: Soll mit schönen Steinen gegen eine Avantgarde aus Brettern, Schrott und Schaumstoff zu Felde gezogen werden?

Die Klasse von Daniele Buetti ist berüchtigt für ihre Klassenprojekte. Diesmal ganz anders. Und auch wieder nicht. Für René Haustein gab es eine Carte blanche. Und er befriedigte seinen „Bilderdurst“. Via Photoshop hat Haustein 500 gleichgroße Blätter mit labyrinthischen Kreise gezogen und chronologisch sortiert von unten reihum bis nach oben. Leicht unscharf erzeugen sie beim Betrachter Raumwirkung, als seien es Baumwollfäden. Zum psychedelischen Raum gibt es 500 Fragen: Von „Leben Sie mein volles Potenzial aus?“ bis zu „Wollen wir Händchen halten?“

„Kunst am Bau“

Die Malklassen sind aber stets eine sichere Bank. Mit aller Originalität. Die Klasse Klaus Merkel kehrte nach einer Dachreparatur wieder ins hohe Atelier zurück und zeigt nun vom Boden bis zur Decke Malerei hochformatig, selbst wenn sie querformatig ist – sehr schön.

Rundgang 2019 der Kunstakademie Münster

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  • Steffen Mischke lässt für 50 Cent ein rosa Hirn schaukeln.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hanna Schneider erforscht das Erschlaffen - hier am Beispiel eines Baseball-Schlägers.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Max, Julius und Alex haben eine Kulisse für einen Science-fiction-Movie gebaut.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Post-Raumschiff: Max, Julius und Alex haben eine Kulisse für einen Science-fiction-Movie gebaut.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Max Altekamp (der interstellare Postbote mit Technik-Schrott-Waffe), Julius Schulze-Farwick und Alexander Liedke (KI) in ihrem Raumschiff mit Techniker der 80er, 90er Jahre.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Kick and Spray! Minhae Kim zeigt diese Wandinstallation.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Unbequemes Spielgerät von Frederike De Graft

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Unbequemes Spielgerät von Frederike De Graft

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Unbequemes Spielgerät von Frederike De Graft

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Myriam Helminger fotografiert Chaos.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Myriam Helminger fotografiert chaotische Momente mit Verstörfaktor.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Myriam Helminger fotografiert chaotische Momente mit Verstörfaktor.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Eine Gabel an der Wand von Mila Stoytcheva

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Eine Gabel an der Wand von Mila Stoytcheva

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Eine Gabel an der Wand mit verklebten Zinken von Mila Stoytcheva.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gesprengtes und gefülltes Waschbecken von Tonio Nitsche

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gesprengtes und gefülltes Waschbecken von Tonio Nitsche

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gesprengtes und gefülltes Waschbecken von Tonio Nitsche

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In Beton gegossenes Warten: „Until you decide to move on“ von Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In Beton gegossenes Warten: „Until you decide to move on“ von Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In Beton gegossenes Warten: „Until you decide to move on“ von Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Fridolin Mestwerdt hat auf zwei Betonplatten-„Tische“, die unerkannt „Kunst am Bau“ sind, einen Container gestellt. Vielleicht fallen die Kunst-Bauten jetzt auf.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gesa Tausch lässt ihre Oma akkurat Gurken zählen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gesa Tausch lässt ihre Oma akkurat Gurken zählen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse Völker zeigt klassisch Malerei - diesmal auf schwarzer Wand.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse Völker zeigt klassisch Malerei - diesmal auf schwarzer Wand.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Maler-Klasse von Klaus Merkel freut sich, nach der Dachsanierung wieder im großen Atelier zu sein und feiert dies mit wandhoher Malerei. Dafür mussten auch die Querformate reihum hochformatig hängen – mit interessanten Effekten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Maler-Klasse von Klaus Merkel freut sich, nach der Dachsanierung wieder im großen Atelier zu sein und feiert dies mit wandhoher Malerei. Dafür mussten auch die Querformate reihum hochformatig hängen – mit interessanten Effekten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Maler-Klasse von Klaus Merkel freut sich, nach der Dachsanierung wieder im großen Atelier zu sein und feiert dies mit wandhoher Malerei. Dafür mussten auch die Querformate reihum hochformatig hängen – mit interessanten Effekten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Maler-Klasse von Klaus Merkel freut sich, nach der Dachsanierung wieder im großen Atelier zu sein und feiert dies mit wandhoher Malerei. Dafür mussten auch die Querformate reihum hochformatig hängen – mit interessanten Effekten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse Daniele Buetti gab René Haustein eine carte blanche. Er zeichnete 500 vielformige Kreise mit psychedelischer Wirkung.

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  • Die Maler-Klasse von Klaus Merkel freut sich, nach der Dachsanierung wieder im großen Atelier zu sein und feiert dies mit wandhoher Malerei. Dafür mussten auch die Querformate reihum hochformatig hängen – mit interessanten Effekten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Maler-Klasse von Klaus Merkel freut sich, nach der Dachsanierung wieder im großen Atelier zu sein und feiert dies mit wandhoher Malerei. Dafür mussten auch die Querformate reihum hochformatig hängen – mit interessanten Effekten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In der Klasse Michael van Ofen zeigt Yasin Wörheide Plastiken.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In der Klasse Michael van Ofen zeigt Yasin Wörheide Plastiken.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In der Klasse Michael van Ofen zeigt Yasin Wörheide Plastiken.

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  • In der Klasse Michael van Ofen sind keramische Plastiken mit Malerei kombiniert.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Malerei zeigt die Klasse Julia Schmidt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Malerei zeigt die Klasse Julia Schmidt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Mitglieder der Klasse Kinoshita haben für beim Rundgang jeder einmal den Raum für sich. Micael Goncalves Ribeiro führt zum Beispiel als Künstler die Aufsicht . . . Über sich als Künstler? „Taking my time or taking your Time“ heißt die Arbeit.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse Köpnick fliegt zum Mond.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Raumanzüge: Die Klasse Köpnick fliegt damit zum Mond.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Vicky Roters hat auf drei Etagen im Flur Spielfelder aufgetragen: Fußball, Football Tennis.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Yun Hui-Chen zeigt Holzrelief-Landschaften.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Yun Hui-Chen zeigt Holzrelief-Landschaften.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Maria Renee Morales Garcia hat ein poetisches Satz-Mobile unter die Decke gehängt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jan Partke hat im Internet Menschen nach Ähnlichkeiten durchsucht. Verblüffend wie familiär Wildfremde aussehen können. Ein geradezu humanistisches Künstlerbuch über die grundlegende Gleichheit der Menschen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jan Partke hat im Internet Menschen nach Ähnlichkeiten durchsucht. Verblüffend wie familiär Wildfremde aussehen können. Ein geradezu humanistisches Künstlerbuch über die grundlegende Gleichheit der Menschen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In der Klasse Löbbert zeigen die Mitglieder ihren Arbeitsplatz - hier Chinuk Choi mit einem Turm.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • „Das Wetter malt in mir“ heißt eine Serie von Holger Küper - zu sehen in der Druckwerkstatt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • „Das Wetter malt in mir“ heißt eine Serie von Holger Küper - zu sehen in der Druckwerkstatt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • „Das Wetter malt in mir“ heißt eine Serie von Holger Küper - zu sehen in der Druckwerkstatt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • „Das Wetter malt in mir“ heißt eine Serie von Holger Küper - zu sehen in der Druckwerkstatt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • „Das Wetter malt in mir“ heißt eine Serie von Holger Küper - zu sehen in der Druckwerkstatt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In der Druckwerkstatt ist qualitätvolle Grafik zu sehen - hier Hanna Feegers.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In der Druckwerkstatt ist qualitätvolle Grafik zu sehen - hier Hanna Feegers.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jinuk Choi ist nicht nur Opernsänger, sondern schickt Müll aus Asien und Deutschland als Bewegbilder durch ein Raster. So sieht Plastik natürlich schön aus.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jinuk Choi ist nicht nur Opernsänger, sondern schickt Müll aus Asien und Deutschland als Bewegbilder durch ein Raster. So sieht Plastik natürlich schön aus.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jinuk Choi ist nicht nur Opernsänger, sondern schickt Müll aus Asien und Deutschland als Bewegbilder durch ein Raster. So sieht Plastik natürlich schön aus.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jinuk Choi ist nicht nur Opernsänger, sondern schickt Müll aus Asien und Deutschland als Bewegbilder durch ein Raster. So sieht Plastik natürlich schön aus.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jinuk Choi ist nicht nur Opernsänger, sondern schickt Müll aus Asien und Deutschland als Bewegbilder durch ein Raster. So sieht Plastik natürlich schön aus.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Bei Bastian Buddenbrock macht ein Mann seine gymnastischen Übungen nach Turnvater Jahn – auf Gelsenkirchener Barock.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Bei Bastian Buddenbrock macht ein Mann seine gymnastischen Übungen nach Turnvater Jahn – auf Gelsenkirchener Barock.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Bei Bastian Buddenbrock macht ein Mann seine gymnastischen Übungen nach Turnvater Jahn – auf Gelsenkirchener Barock.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Yoana Tuzharova hat mit ihren luziden Schichten einen Durchgang gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Yoana Tuzharova hat mit ihren luziden Schichten einen Durchgang gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Im Raum „daheim“ ist von Ko Heon Ung eine vergoldete Ferkel-Mumie mit eigener Haut im Maul zu sehen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Im Raum „daheim“ ist von Ko Heon Ung eine vergoldete Ferkel-Mumie mit eigener Haut im Maul zu sehen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Im Raum „daheim“ sind von Marvin Wunderlich Häuser und Siedlungen im Monopoli-Look zu sehen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Im Raum „daheim“ sind von Marvin Wunderlich Häuser und Siedlungen im Monopoli-Look zu sehen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Im Raum „daheim“ sind von Marvin Wunderlich Häuser und Siedlungen im Monopoli-Look zu sehen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Im Raum „daheim“ sind von Marvin Wunderlich Häuser und Siedlungen im Monopoli-Look zu sehen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Der Maler Malte Frey beschäftigt sich mit „Avoidances of Death“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Der Maler Malte Frey beschäftigt sich mit „Avoidances of Death“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Simon Mehling ließ sich von einer italienischen Bushaltestelle und einem Rewe-Parkplatz inspirieren – abends mit Beleuchtung.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Lisa Tschorn zeigt keine Pfeife.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Julian Reiser zeigt virtuose Malerei in unterschiedlicher Manier.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Julian Reiser zeigt virtuose Malerei in unterschiedlicher Manier.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Julian Reiser zeigt virtuose Malerei in unterschiedlicher Manier.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Julian Reiser zeigt virtuose Malerei in unterschiedlicher Manier.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Judith Kaminski zeigt Stillleben in unterschiedlichsten Verfahren: Malerei, Fotografie und Objekt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Judith Kaminski zeigt Stillleben in unterschiedlichsten Verfahren: Malerei, Fotografie und Objekt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Riskante Glasscheibe von Kensuke Miyano festgeklemmt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Riskante Glasscheibe von Kensuke Miyano festgeklemmt.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nane Brügge hat Hörsaal und Foyer durch Projektionen und Spiegel zu einem Licht-Raum gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Felicia Dürbusch verpasst einem Rennsattel ein Mützchen: „cap“

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Auch wenn es anders aussieht: Felicia Dürbusch verpasst einem Rennsattel ein Mützchen: „cap“

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Auch wenn es anders aussieht: Felicia Dürbusch verpasst einem Rennsattel ein Mützchen: „cap“

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Fotografien von Vato.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Fotografien von Vato.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse Mik zeigt Videos – hier „Das Husky Projekt“ von Nicola Gördes.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse Mik zeigt Videos – hier „Das Husky Projekt“ von Nicola Gördes.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • An den Flur-Wänden der Malerklassen: „Der letzte Friedrich Horlacher“ von Theresa Katharina Horlacher.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • An den Flur-Wänden der Malerklassen: „Der letzte Friedrich Horlacher“ von Theresa Katharina Horlacher.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Bildhauerklasse Klaus Weber zeigt eine weihnachtliche Ausstellung der Galerie Schnake mit Steinkunst aus Zimbabwe – mit Kunstschnee.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Bildhauerklasse Klaus Weber zeigt eine weihnachtliche Ausstellung der Galerie Schnake mit Steinkunst aus Zimbabwe – mit Kunstschnee.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Bildhauerklasse Klaus Weber zeigt eine weihnachtliche Ausstellung der Galerie Schnake mit Steinkunst aus Zimbabwe – mit Kunstschnee.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Bildhauerklasse Klaus Weber zeigt eine weihnachtliche Ausstellung der Galerie Schnake mit Steinkunst aus Zimbabwe – mit Kunstschnee.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • In der Klasse Hohenbüchler heißt es „Pimp my Floor“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Zeichnende Rennwagen: In der Klasse Hohenbüchler heißt es „Pimp my Floor“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Zeichnende Rennwagen: In der Klasse Hohenbüchler heißt es „Pimp my Floor“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Zeichnende Rennwagen: In der Klasse Hohenbüchler heißt es „Pimp my Floor“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Zeichnende Rennwagen: In der Klasse Hohenbüchler heißt es „Pimp my Floor“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Zeichnende Rennwagen: In der Klasse Hohenbüchler heißt es „Pimp my Floor“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Daniel Saul zeigt „Polaroids“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Daniel Saul zeigt „Polaroids“.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Niklas Heidemann stellt Optionsscheine auf Kunstwerke von anderen Künstlern der Kunstakademie aus.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse von Nicoline van Harskamp lädt in ein Labyrinth ein.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse von Nicoline van Harskamp lädt in ein Labyrinth ein.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die Klasse von Nicoline van Harskamp lädt in ein Labyrinth ein.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michelle Tophinke hat Papier gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michelle Tophinke hat Papier gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michelle Tophinke hat Papier gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michelle Tophinke hat Papier gestaltet.

    Foto: Gerhard H. Kock

Manch schnöder Container entpuppt sich indes als zielsichere Setzung – von Fridolin Mestwerdt zum Beispiel. Zwischen Kasernen-Trakt und Neubau steht fremd und unerkannt „Kunst am Bau“ der Architekten des Neubaus. Darunter sollen sich Funde der ehemaligen Reiterkaserne befinden. Mestwerdt setzt noch einen drauf. Wortwörtlich.

Viel Erlebniskunst

In diesem Jahr erwartet den Besucher viel Erlebniskunst: Die „Fylmklasse“ von Andreas Köpnick fliegt zum Mond – mit Pressekonferenz und Konzertübertragung vom Trabanten. Auch eine Teleportation der Besucher wird angeboten ...

In der Klasse Suchan Kinoshita bekommt jedes Klassenmitglied den Raum für eine gewisse Zeit für sich – bei laufendem Wasserhahn wird gewechselt. Die Klasse von Nicoline van Harskamp hat ein Labyrinth in ihre Räume gebaut mit unterschiedlichen Stationen und Aktionen, die um die Frage kreisen: Auf welche Weise lassen sich Performances dokumentieren?

Für Spielkinder ist die Klasse Irene Hohenbüchler ideal: Per Fernlenkung lassen sich Autos steuern, die Eddingstifte im Gepäck haben und Spuren hinterlassen – „Pimp my Floor“ oder Zeichnen ohne Tempolimit. Die Klasse Mik präsentiert Filme zu Performances, die von Genderfragen und Pubertät handeln. In der Klasse Löbbert zeigen die Künstler ihre Arbeitsplätze, und was sie gerade beschäftigt – zum Beispiel ihre Oma, die demonstrativ Gurken aus dem Glas nimmt, reiht und zählt.

Programm und Führungen

Der Rundgang am Leonardo Campus 2 in Münster ist von Donnerstag bis Sonntag (31. Januar bis 3. Februar) jeweils von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Es gibt ein Programmheft. Gruppen können Führungen vereinbaren: larissa.boehringer@kunstakademie-muenster.de,  02 51 / 836 11 02.

Kuratorische Führungen gibt es am Samstag und Sonntag (2. und 3. Februar) zwischen 11 und 16 Uhr ab Foyer. Während der vier Tage werden zahlreiche Performances und Aktionen zu sehen sein. Im „Palava Art Club“ findet täglich ein moderiertes Pop-up-Diskursformat zur zeitgenössischen Kunst als performative Lesung statt. Die „Fylmklasse“ von Andreas Köpnick begleitet den Rundgang in diesem Jahr mit einem

 | youtube.com/fylmklasse

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