Konzert in der Halle Münsterland
Immer nah am Publikum - Max Giesinger begeistert 6500 Fans in Münster

Münster -

„Mäxchen, Mäxchen!“ Der Ruf von den oberen Rängen hallt durchs Rund der Halle Münsterland, die Menge aus 6500 Besuchern wogt hin und her vor lauter Vorfreude. Max Giesinger, der seinen Fans Hits wie „80 Millionen“ oder „Wenn sie tanzt“ bescherte, macht zum zweiten Mal Station in Münster.

Sonntag, 17.02.2019, 17:02 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 17:29 Uhr
Rekordverdächtig: Max Giesinger und seine Band feierten eine Party mit 6500 Fans in der Halle Münsterland.
Rekordverdächtig: Max Giesinger und seine Band feierten eine Party mit 6500 Fans in der Halle Münsterland. Foto: Lehmann

Sänger und Gitarrist Ryan Sheridan übernahm am Freitagabend das Warm-up. Die Fans Giesingers ,, die zum Teil als ganze Familie das Konzert besuchten, waren schon ungeduldig. Sheridan kam, verstärkt um einen vitalen Schlagzeuger, in bester Straßenmusikermanier auf die Bühne und bewarb nebenbei seine eigene anstehende Tour. Rockige Balladen im flotten Tempo, die er gekonnt präsentiert, sind sein Markenzeichen.

Und dann kam Giesinger – aber erst mal nur als Video zur Live-Musik: Der Song „Bist du bereit?“ eröffnete die Show. Bunte Lichter, passend zu den Liedern choreographiert, auf dezenten Trockeneisnebel projiziert, manchmal auch ein paar grelle Lichter nach vorn in die Halle – daraus bestand die optische Show des Abends. Später rieselten weiße Papierschnipsel von oben herab, eingefasst von buntem Licht und der Musik Giesingers. „Legenden“ und „Roulette“ folgten auf diesem zweiten Konzert seiner aktuellen Tour „Die Reise“.

„Vor sechs Jahren im Sputnik Café“

Giesinger griff zu Superlativen: „Die größte Giesinger-Show ever“ gebe es heute, erzählte Max Giesinger. „Vor sechs Jahren haben wir vor 45 Leuten im Sputnik Café gespielt“, kokettierte er schmunzelnd mit seiner heutigen Popularität.

Giesinger hat viele Jahre Straßenmusik und Konzerte an kleineren Spielorten hinter sich. Doch noch immer scheint er die Nähe zu den Zuhörern zu genießen. Mehrere Male schritt er durch die stehende Menge im Parkett, gefolgt von einem Scheinwerfer – und Sicherheitskräften.

Giesinger bedient sich bei den Beatles

Nach der Hälfte des zweistündigen Konzerts, das er und seine fünfköpfige Band ohne Pause absolvierten, spielten sie auf einem Podest in der Mitte der Halle. Hier wirkten sie authentisch und ein bisschen auf Abstand zum glattgebügelten Pop-Produkt mit leichten Rockversatzstücken, mit dem sie derzeit erfolgreich sind. Ein paar Cellotöne, ein Akkordeon und ein E-Piano sorgten für angenehme akustische Abwechslung. Seine Version von „Hey Jude“, dem Beatles-Klassiker, kam bewegend rüber.

Zu den Zugaben gehörte der Ohrwurm „80 Millionen“. Die Fans feierten Giesinger und Band am Ende mit viel Beifall.

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