Anastasiya Nesterova mit Malerei und Grafik in der Akademie Franz-Hitze-Haus
Die malerische Vielfalt des Wassers

Münster -

Wasser ist für Künstler ideal. Und das nicht nur als Aquarell. Vielmehr bietet Wasser als Sujet eine Vielfalt an malerischen Möglichkeiten. Anastasiya Nesterovas Ausstellung in der Akademie Franz-Hitze-Haus steht dementsprechend „Im Zeichen des Wassers“.

Mittwoch, 27.02.2019, 18:54 Uhr
Die Weite, die Spiegelungen, die menschliche Präsenz: Anastasiya Nesterova präsentiert in ihrer Ausstellung „Im Zeichen des Wassers“ zahlreiche malerische Aspekte dieses Elements.
Die Weite, die Spiegelungen, die menschliche Präsenz: Anastasiya Nesterova präsentiert in ihrer Ausstellung „Im Zeichen des Wassers“ zahlreiche malerische Aspekte dieses Elements. Foto: Gerhard H. Kock

Anastasiya Nesterova in der Akademie Franz-Hitze-Haus

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  • Anastasiya Nesterova in der Akademie Franz-Hitze-Haus Foto: Gerhard H. Kock

In den Farbholz­schnitten und großformatigen Öl-Gemälden wird das Auge des Betrachters immer wieder mit Hinterlassenschaften der menschlichen Zivilisation konfrontiert. Menschenleeren Motive sind in der Boddenlandschaft der Ostsee, an einem umwaldeten See in Ostwestfalen-Lippe oder am niedersächsischen Wattenmeer verortet. Darüber hinaus finden sich Flussläufe, raue Küsten, verlassene Strände und Hafenanlagen. Wenngleich kein Mensch zu sehen ist, ist der Mensch doch meist indirekt anwesend – durch die Gestaltung der Landschaft, durch seine Nutzung, die sich in Strandkörben oder Wasserzeichen zeigt. Aber nicht durch Verschmutzung, was in Zeiten der globalen Plastikseuche erwähnt werden muss.

Drei Aspekte des Wassers lassen sich aus der Ausstellung herauslesen: Ein Aspekt ist die landschaftliche Weite und Unendlichkeit von Stränden, die durch Menschenhand gleichsam markiert wird: Das sind Bilder von diffus nebelig, trübem Hintergrund, vor dem sich maritime Gegenstände wie Schiffe, Strandkörbe oder Warnbojen abzeichnen. Ein weiterer Blickwinkel ist die Lebendigkeit des Spiegels namens Wasser, der feste Objekte und Fläche spielerisch in wogend sich weitenden Flecken auseinanderdriften lässt. Nicht zuletzt gibt es einige Bilder, in denen sich das Wasser dem Land gleichsam ein- oder unterordnet, wie beim Schilf oder auf Feuchtwiesen.

Anastasiya Nesterova wurde 1979 in Sewastopol auf der Halbinsel Krim am Schwarzen Meer geboren. Die Ukrainerin ist Mitglied des „Ateliers Breite Gasse“.

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Die Ausstellung „Im Zeichen des Wassers“ von Anastasiya Nesterova ist bis zum 24. März im Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, zu sehen. Eintritt frei.

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