Interdance inszeniert Schwanensee im Theater Münster
Ausnahmslos Höchstleistungen

Münster -

Wenn „Interdance“ zur Jahresvorstellung ins Theater lädt, dann ist ein volles Großes Haus im Theater garantiert. Bis zu sechs Proben pro Woche investierten die zahlreichen kleinen und großen Ballerinen in die Vorbereitung für die aufwendige „Schwanensee“-Inszenierung unter der erfahrenen Leitung von Tanya und Julio Acevedo. Am Sonntagabend war es endlich soweit: Unter tosendem Applaus eröffneten die Jüngsten unter ihnen den auf rund anderthalb Stunden Spieldauer zusammengefassten Ballettklassiker.

Montag, 06.05.2019, 18:16 Uhr
In der Jahresvorstellung von „Interdance“ durften die Ballettschüler mit Extraklasse-Solisten wie Romy Krenkler und Marcello Acevedo im Großen Haus auftreten.
In der Jahresvorstellung von „Interdance“ durften die Ballettschüler mit Extraklasse-Solisten wie Romy Krenkler und Marcello Acevedo im Großen Haus auftreten. Foto: Linda Ellamaa

Romy Krenkler als Odette/Odile, Marcello Acevedo als Prinz Siegfried und Jonathan Kaas als Rotbart: Die Extraklasse-Solisten brillierten ohne Abstriche. Hochkonzentriert präsentierte jede einzelne Ballerina individuelle Höchstleistungen. Geschickt schufen die Choreographen Nischen für kleine und große solistische Darbietungen einzelner Ensemblemitglieder. Den größten Raum dafür hatte Jonathan Kaas erhalten, der neben dem überragenden Profitänzer Marcello Acevedo als einziger männlicher Tänzer solistisch als diabolischer Rotbart intrigierte.

Hinreißend tanzte Tanz-Profi Romy Krenkler die zum Schwan verzauberte Odette sowie Rotbarts Tochter Odile, die sich des Prinzen Treueschwur erschlich. Augenzwinkernd hatte man von der Inszenierung des tragischen weiteren Verlaufs weitestgehend abgesehen. 

Dank einiger punktueller Erläuterungen, die Interdance-Chef Julio Acevedo gemeinsam mit Romy Krenkler und Marcello Acevado dem Publikum zu Beginn der Vorstellung über die Handlung des Werkes und die Symbolik der Solisten gaben, hatte ausnahmslos jeder einen roten Faden. Folglich machte sich ein bestens unterhaltenes Publikum durch stürmischen Zwischenapplaus und Jubel für herausragende tänzerische Leistungen bemerkbar. Am Ende flogen den Solisten Blumensträuße aus dem Publikum entgegen, und es gab minutenlange stehende Ovationen.

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