„10. Raumformen“ bespielen Ex-Buchhandlung am Bült
Ehre für einen Karton und Springbrunnen aus Papier

Münster -

„Raumformen“ sind Ausstellungen, die mit Raum-Formen Raum formen. Zum zehnten Mal. Und diesmal im Zentrum der Stadt.

Donnerstag, 23.05.2019, 18:38 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 18:36 Uhr
Eine von sechs künstlerischen Positionen: Melanie Bisping lässt Maß nehmen.
Eine von sechs künstlerischen Positionen: Melanie Bisping lässt Maß nehmen. Foto: Gerhard H. Kock

„Raumformen“ sind Ausstellungen, die mit Raum-Formen Raum formen. Zum zehnten Mal. Und diesmal im Zentrum der Stadt. In den ehemaligen Räumen der Buchhandlung Schöningh zeigen sechs Künstler drei Wochen lang ortsbezogene Arbeiten: ein Podest für einen Pappkarton, ein Wischmopp mit Maske, ein Buch zum Niederknien.

Raumformen am Bült

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  • Eugen Schnabel

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Eugen Schnabel

    Foto: Gerhard H. Kock
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    Foto: Gerhard H. Kock
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    Foto: Gerhard H. Kock
  • Eugen Schnabel

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Eugen Schnabel

    Foto: Gerhard H. Kock
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    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sarah Jupe

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Melanie Bisping

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Melanie Bisping

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Melanie Bisping

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Melanie Bisping

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Melanie Bisping

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Melanie Bisping

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Melanie Bisping

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Meike Schulze Hobeling

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexander Wierer

    Foto: Gerhard H. Kock

Die Betreter des Raumes werden mit Laminat begrüßt. Alexander Wierer hat drei Quadratmeter des billigsten Bodenbelags, dessen er im Baumarkt habhaft werden konnte, auf den Betonboden gelegt. Und den Besuchern damit viele Fragen vorgelegt: drauftreten, umrunden, aufwerten, abwerten. Im Kontext einer Ausstellung in jedem Fall eine Projektionsfläche. Außerdem beschäftigt sich Wierer derzeit mit Säulen. Für einen offenen Karton hat er eine passgenaue Stele gebaut – reinlugen nur Riesen möglich, Rätselraten jedermann.

Bei Meike Schulze Hobeling nehmen drei Installationen Bezug aufeinander: künstliche Gefäße scheinen die Verbindung zu sein: industrielle (Apfelsaftflaschen, Saftkisten) und organische Behältnisse. Letztere sind Keramiken der Künstlerin. Diese Objekte sind Drüsen oder Rosetten nicht unähnlich. Mal stecken sie korrekt in einer Flaschenkiste (aus dem Haushalt der Oma), mal verschmelzen sie mit einer Kiste oder liegen a n einem Brunnen auf einem oft genutzten Mensa-Tablett wie in einem Nest – ein Assoziationsspiel um die Welt der Körper, Gefäße, Flüssigkeiten und ihrer Beziehungen.

Sarah Jupe lässt die Besucher niederknien. Vor ihrem Buch-Objekt mit zehn doppelseitig bedruckten Blättern, Siebdrucke, die mal den malerischem Gestus der Hand betonen, mal einer Computer generierten Vorlage entstammen. Ferner hat sie aus einem Kartenständer einen Papierbogen-Springbrunnen gemacht.

Melanie Bisping hat vier Passermarken an eine Scheibe geklebt. Ein Spiel mit dem Betrachtungsausschnitt, dem Maßnehmen von Innen- wie Außenwelt ist möglich. Eugen Schnabel schließlich will ein Video zum Thema „Eine Tradition wird gestört und zum Produkt“ zeigen. Als Dokument hängt an der Wand ein Wischmopp (aus der Eissporthalle) mit einer Maske. die als Nase den Knochen eines Horns trägt, mit all den feinen Kanülen, die zeigen, wie sensibel Rinder hier sind. Ferner wird Marie Samrotzki ausstellen.

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Die Eröffnung ist am Freitag (24. Mai) von 19 bis 24 Uhr am Bült 7-13a. Eintritt frei.

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