Das Räuberrad der Geschichte
NRW-Theatertreffen startet mit Thomas Bernhards „Theatermacher“

Münster -

Dortmunds Schauspiel-Intendant Kay Voges wirkte etwas enttäuscht: „Ist denn jemand so richtig ärgerlich?“, fragte er herausfordernd angesichts der zustimmenden Publikumsstimmen im Nachgespräch zu Thomas Bernhards „Theatermacher“. Seine Inszenierung, mit der das NRW-Theatertreffen in den Wettbewerb startete, entwickelt sich vom ursprünglichen Dramentext zu einem akustisch und optisch grellen Dekonstruktionsfinale. Doch keinerlei Verärgerung ließ sich in Münster vernehmen. Von Harald Suerland
Freitag, 31.05.2019, 18:58 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 31.05.2019, 18:58 Uhr
Noch ist Andreas Beck als „Der Theatermacher“ Bruscon ganz in seinem Element.
Noch ist Andreas Beck als „Der Theatermacher“ Bruscon ganz in seinem Element. Foto: Birgit Hupfeld
In Münsters Großem Haus hatte Hauptdarsteller An­dreas Beck mit körperlicher Wucht und starker stimmlicher Präsenz zunächst einen dieser klassischen Bernhard-Egomanen vorgestellt: Er war der Theatermacher Brus­con
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