Wettbewerb „Jugend musiziert“ endet erfolgreich
Münster musiziert auch bundesweit Spitze

Münster -

Beim 56. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Halle an der Saale zeigten rund 2900 Nachwuchsmusiker im Alter von 13 bis 27 Jahren ihr Können. Münster beteiligte sich mit 32 Musizierenden der Westfälischen Schule für Musik und der Jugendakademie. Sie erhielten 17 erste und zehn zweite Preise sowie einen dritten Preis.

Freitag, 14.06.2019, 18:46 Uhr
Preisgekrönte Musizierende (v. l.): Annegrit Rohlmann, Theresia Volbers, Tabitha Hakenes, Clara Fürniss und Aaron Schröer.
Preisgekrönte Musizierende (v. l.): Annegrit Rohlmann, Theresia Volbers, Tabitha Hakenes, Clara Fürniss und Aaron Schröer. Foto: Gudula Rosa

Erste Preise erhielten in den Solowertungen Aaron Schröer (Violoncello) und Evengelin Mahendrarajah (Pop-Gesang). Mit zweiten Preisen wurden die Solisten Jurgen Skura (Violoncello), Chira Scheidner (Kontrabass) und Malte Höweler (Percussion) ausgezeichnet.

Das Junge Westfälische Barockensemble teilte sich in drei Ensemble auf, die in der Kategorie „Alte Musik“ antraten und jeweils mit ersten Preisen prämiert wurden. Hier spielte in der Altersgruppe III Theresia Volbers (Blockflöte) zusammen mit Tabitha Hakenes (Querflöte), Clara Fürniss (Violoncello) und Annegrit Rohlmann (Cembalo). Im Ensemble der Altersgruppe IV spielten Tara Althaus und Theresia Volbers (Blockflöten), Ansgar Rohlmann (Violoncello) und Niklas Wempe (Cembalo). Das Ensemble der Altersgruppe V war besetzt mit Anna Maria Wempe und Mia Hohmann, (Blockflöten und Violinen), Aaron Schröer (Violoncello), Chira Scheidner und Niklas Wempe (Cembalo).

In der Wertung „3 bis 6 Gesangsstimmen“ erhielt Suzan-Amira Laiche zusammen mit zwei Freundinnen einen ersten Preis. Genauso Paul Kuljus Biosca (Violine), der mit vier Dortmunder Freunden in der Wertung „Klavier Kammermusik“ antrat.

Zweite Preise erhielten in der Wertung „Vokalensemble 2 Stimmen“ Alexandra Jung und Mia Willenborg, in der Wertung „Klavier und ein Holzblasinstrument“ Anne­grit Rohlmann (Klavier) und Tabitha Hakenes sowie in der Wertung „Harfenensemble“ Mathilde Zies, Rebecca Prystai und Hannah Gölz.

Einen dritten Preis erhielt Julius Thieroff (Saxofon) zusammen mit einem befreundeten Pianisten in der Kategorie „Klavier und ein Holzblasinstrument“.

Mit sehr gutem Erfolg nahmen teil Ansgar Rohlmann (Cello), Liam Scheidner (Fagott) zusammen mit Cornelius Böhm (Klavier), sowie Johanna Söntgerath (Oboe).

Eine besondere Ehre ist es bei einem der Abschlusskonzerte des Bundeswettbewerbs spielen zu dürfen. Der Cellist Aaron Schröer und die Alte-Musik-Ensembles AG III und V waren als Sonderpreisträger dabei. Aaron Schröer bekam den mit 1500 Euro dotierten „Hans-Sikorski-Gedächtnispreis“ von der Deutschen Stiftung Musikleben überreicht.

Das Junge Westfälische Barockensemble mit seinen drei Ensembles erhielt den mit insgesamt 5000 Euro ausgestatteten Sonderpreis der Manfred-Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur. Damit verbunden ist ein Konzertauftritt auf Burg Langendorf in Zülpich. Dem Barockensemble AG IV wurde zudem der Telemannpreis der Melante-Stiftung Magdeburg mit 1000 Euro zugesprochen.

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