Dirigent Peter Gülke aus Weimar spricht über Thüringen, die DDR und Beethoven
Als Autor „die Bonzen geärgert“

Münster -

Als Kind erlebte er das Kriegsende in seiner Heimatstadt Weimar, als gerühmter Dirigent und Musikwissenschaftler in der DDR geriet er so sehr unter Druck, dass er in den Westen floh: Peter Gülke. Die jüngsten politischen Ereignisse in seiner Heimat Thüringen bewegen ihn neuerlich. Von Harald Suerland
Sonntag, 09.02.2020, 17:08 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.02.2020, 17:08 Uhr
Peter Gülke (r.) im Gespräch
Peter Gülke (r.) im Gespräch Foto: Wilfried Gerharz
Peter Gülke war einer der bekanntesten Dirigenten der DDR, zugleich aber als Autor und Wissenschaftler dem SED-Regime höchst unbequem. Im Jahr 1983 setzte er sich in den Westen ab, lehrte unter anderem in Bochum und war Generalmusikdirektor in Wuppertal.
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