Eine spannend-moderne „Effi Briest“ nach Theodor Fontane
Bloß nicht klein beigeben

Münster -

Eine junge Frau wird mit einem deutlich älteren Mann verheiratet, der Karriere machen will. Wie Effi Briest, die Romanfigur aus dem 19. Jahrhundert, heute damit umgeht, zeigt das Junge Theater Münster. Von Harald Suerland
Sonntag, 08.03.2020, 14:58 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 08.03.2020, 14:58 Uhr
Geert von Instetten (Christoph Rinke) hat für seine junge Frau Effi (Eva Dorlass) ein kindisches Paradies vorbereitet, in dem allerdings bedrohliche Träume und eine strenge Gouvernante (Maria Goldmann) nisten.
Geert von Instetten (Christoph Rinke) hat für seine junge Frau Effi (Eva Dorlass) ein kindisches Paradies vorbereitet, in dem allerdings bedrohliche Träume und eine strenge Gouvernante (Maria Goldmann) nisten. Foto: Oliver Berg
„Ja, mein Mann ist gut gegen mich.“ Dieser wunderbar schräge Satz fällt in Gregor Turečeks Bühnenfassung von Effi Briest. Es ist allerdings nicht Ehefrau Effi, die ihn ausspricht, sondern ihr Gatte Geert von Innstetten, der damit seine Vorstellung von weiblichem Glück auf den Punkt bringt.
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