WBT reduziert Zuschauerkapazität wieder
Ab sofort ein Platz Abstand

Donnerstag, 08.10.2020, 12:30 Uhr
Theater auf Abstand: Am Freitag und Samstag sind Ivana Langmajer und Markus Hennes in „Alles, was sie wollen“ zu sehen.
Theater auf Abstand: Am Freitag und Samstag sind Ivana Langmajer und Markus Hennes in „Alles, was sie wollen“ zu sehen. Foto: Lefebvre

Dabei waren die Erfahrungen in den Monaten August und September für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend. Das Hygienekonzept des WBT war laut Gesundheitsamt Münster in Ordnung. Weil eine besondere Rückverfolgbarkeit durch personalisierte Platzkarten gegeben war, durften Zuschauer ohne Maske und ohne einen freien Platz zwischen einzelnen Besuchergruppen im Parkett sitzen, sagte eine Sprecherin der Stadt auf Anfrage dieser Zeitung.

Für das WBT bedeutet die neue Entscheidung, auf notwendige Einnahmen zu verzichten. Im Normalfall bietet das WBT 146 Plätze an, das WBT reduziert also auf 62,3 Prozent der Plätze. Die erste Reihe bleibt weiterhin frei, um die gebotenen vier Meter-Abstand zum Bühnengeschehen zu gewährleisten.

Intendant Meinhard Zanger zu der nach der Erfahrung der ersten Oktobertage getroffenen Entscheidung: „Wir haben vollstes Verständnis für die Ängste einzelner Zuschauer, wenngleich sie subjektiv und unbegründet sind. Hygienekonzept und Einlassmanagement stehen im Einklang mit der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Wir haben großes Vertrauen in unsere Landesregierung und die zuständigen Behörden und halten uns selbstverständlich an die für alle gültigen Regeln. Zusätzlich sichert unsere moderne RLT-Lüftungsanlage die zuverlässige Reinigung der Atemluft von Aerosolen. Die zulässige Nähe unter den auf ihren festen Sitzen platzierten Zuschauern im Theatersaal ohne Maskenpflicht führt bei Einzelnen jedoch zu Verunsicherung. Um aber einen entspannten Theaterabend zu ermöglichen, haben wir uns für die jetzt getroffene Maßnahme entschieden. . . Im letzten halben Jahr hatten wir nicht eine einzige Infektion zu beklagen, wie auch alle anderen Theater in der Bundesrepublik. Das zeigt, dass gerade die Veranstaltungsbranche sehr sorgsam mit der Pandemie umgeht“, schreibt Zanger in einer Pressemitteilung.

Karten:  400 19.

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