Großzeichnung von Izabela Yavari in den Salvador Studioz
Doodle Art im Treppenhaus

Münster -

Das Bild ist ein Dschungel. Keine grüne Hölle. Eher schon Augenfutter in Weiß auf Schwarz. Izabela Yavari hat in den und für die Salvador Studioz an der Nieberdingstraße eine große Wandzeichnung im Stil der Doodle Art geschaffen.

Dienstag, 02.03.2021, 10:48 Uhr aktualisiert: 02.03.2021, 17:28 Uhr
Izabela Yavari hat die gesamte Treppenhaus-Wand des Studios mit einem dichten Geflecht aus Zeichnungen überzogen.
Izabela Yavari hat die gesamte Treppenhaus-Wand des Studios mit einem dichten Geflecht aus Zeichnungen überzogen. Foto: Gerhard H. Kock

Das Bild ist ein Dschungel. Keine grüne Hölle. Eher schon Augenfutter in Weiß auf Schwarz. Izabela Yavari hat in den und für die Salvador Studioz an der Nieberdingstraße eine große Wandzeichnung im Stil der Doodle Art geschaffen.

Seit Langem ist die „Kritzelkunst“ am Rande langweiliger Telefonate in den Olymp hoher Künste aufgestiegen. Ein legendärer Wegbereiter war Keith Haring, der die flott gezeichneten Figuren zu Archetypen, zu einem Alphabet entwickelte und auf die Straße brachte. In dieser Streetart-Tradition steht auch Izabela Yavari, konkreter in der Doodle Art wie sie Künstler wie Sam Cox („Mr. Doodle“) populär gemacht haben, der mit seinen Youtube-Videos Millionen Menschen erreicht. Cox nennt sein Arbeiten „OCD – Obsessive Compulsive Drawing“, also „leidenschaftliches Zeichnenmüssen“.

Doodle Art von Izabela Yavari in den Salvador Studioz

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  • Doodle Art: Izabela Yavari gestaltete zwölf Quadratmeter im Treppenhaus von Salvador Studioz in Münster.

    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok
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    Foto: Gerhard H. Kcok

Der Faszination dieser Kunst ist auch Izabela Yavari erlegen. Die Künstlerin vom Hawerkamp findet in ihrer Arbeit indes eher Sammlung und Ruhe: „Es ist wie eine Meditation für mich.“ Sieben Tage lang hat die 37-Jährige täglich gut fünf Stunden an dem fünf Meter langen und rund zwölf Quadratmeter großen Wandgemälde gearbeitet. Es gibt eine grobe Skizze. „Aber ich mache keine Vorzeichnung“, so Yavari. Aus jedem Motiv ergibt sich das nächste, aus jeder Linie entwickelt sich die nächste. Ein konzentrierter Prozess.

Die Motive greifen zentrale Begriffe des Ortes, des Studios auf: Mikro, Kabel, Tonregler, Boxen, Discokugel, Ghettoblaster, aber auch eine Lyra, ein Computer-Männchen oder eine Postkarte finden sich. Worte wie „MAX – MIN“, „Funk Rock Pop“ oder „Yeah Yeah Yeah“ sind eingestreut und „Tonstudio“ natürlich oder die „B-Side“. Und wer sucht, kann für jeden Tag, den Yavari am Ort gearbeitet hat, ihre Signatur finden: „Izzy“.

Angefangen hat Izabela Yavari (geborene Krywal­czyk) in Siegen. Nach einer Ausbildung zur gestaltungstechnischen Assistentin macht sie das Abitur nach, studiert Soziologie und Erziehungswissenschaften, findet in einem Studium an der Kunstakademie im niederländischen Enschede zu ihrer alten Leidenschaft zurück. Bereits als 15-Jährige hatte sie in einem Kindergarten im Sauerland eine große Wand gestalten dürfen. „Mein erster Auftrag“, erinnert sie sich lächelnd. Und nach 22 Jahren steht sie nun erneut vor einem großflächigen Werk.

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