Wünsche für die Hafen-Südseite
Lokale, Szene, Büro: Von allem etwas

Münster -

Der sanierte Flechtheim-Speicher mit dem Borchert-Theater, schicke, neue Bürobauten, die Hafenkäserei – und ganz aktuell –, die Debatte über die Gestaltung der Uferflächen der Hafen-Südseite in den Ratsgremien, außerdem die Umwandlung des Hill-Speichers zum Domizil für die freie Szene: Die sogenannte B-Side entwickelt sich – und gefragt, was die Münsteraner sich hier wünschen, dann erfährt man: von allem etwas.

Sonntag, 16.09.2018, 12:15 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 12:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 12:15 Uhr
Wünsche für die Hafen-Südseite: Lokale, Szene, Büro: Von allem etwas
Münsters Hafen. Foto: Günter Benning

Rund 70 Prozent der Befragten meinen, die Hafen-Südseite sollte ihren industriellen Charme behalten und möglichst wenig verändert werden. Rund 65 Prozent wünschen sich hier aber auch einen ähnlichen Mix aus Gastronomie und Büros wie am Ufer gegenüber. Rund 90 Prozent wollen aber auch, dass hier Platz für alternative Projekte bleibt.

~9615916
Foto: Grafik: Jürgen Christ

Die Auseinandersetzung um den Bau des Hafencenters am Hansaring ist durch die Gerichtsentscheidung zugunsten des Baus nun entschieden. Drei Viertel der Befragten sagen, sie hätten sich dort lieber eine andere Bebauung als das nun entstehende Einkaufscenter gewünscht. Die Mehrheit von ihnen plädiert für Wohnungen, gewünscht werden auch Grünflächen. Allerdings war für ein knappes Drittel der Befragten das Thema Hafencenter unbekannt.

 

Abriss der Osmo-Hallen: Wie sich das Gesicht des Hafens ändert

1/21
  • Abschied von den Osmo-Hallen: Ein großer Teil des alten Industriegebäudes ist bereits abgerissen.

    Foto: Oliver Werner
  • Auf der freien Fläche am Wasser plant die LVM einen Gebäudekomplex mit Büros, Restaurants und Wohnungen. Auf dem Nachbargrundstück (rechts) wollen Andreas Deilmann und Rainer M. Kresing...

    Foto: Matthias Ahlke
  • ...Wohnungen bauen. Es handelt sich um die weißen Gebäude auf diesem Plan der Stadt Münster.

    Foto: Stadt Münster
  •  

    Im Münster-Modell stehen die Neubauten am Hafen schon. Beim LVM-Gebäude in der Mitte sind schon viele Details zu erkennen. Links davon ist die geplante Erweiterung des Coppenrath-Verlags, rechts die des Kuhr-Speichers zu sehen. Das braune Gebäude am linken oberen Rand ist das im Bau befindliche Hafencenter.

    Foto: Oliver Werner
  • Das über die Wasserkante hinausragende Dach der Osmo-Hallen wird als Wahrzeichen des Hafens in abgeänderter Form erhalten bleiben. Darunter will die LVM eine überdachte, öffentlich zugängliche Freifläche errichten.

    Foto: Oliver Werner
  • Während der Bereich zwischen Wasserkante und Hafenweg fast schon komplett freigeräumt ist, haben die Arbeiten bei den hinteren Hallenteilen noch gar nicht begonnen.

    Foto: Oliver Werner
  • Da es für das Projekt von Deilmann und Kresing, das sich vom Hafenweg bis zur Schillerstraße erstreckt, noch kein Baurecht gebe, werde auch jetzt noch nicht abgerissen, heißt es.

    Foto: Oliver Werner
  • Die hinteren Hallenteile werden laut Deilmann-Projektentwicklung „frühestens in zwei Jahren″ abgerissen.

    Foto: Oliver Werner
  • Das LVM-Projekt ist da schon wesentlich weiter.

    Foto: Oliver Werner
  • Nur ein Teil der Halle des ehemaligen "Heaven" (im Hintergrund) steht noch.

    Foto: Oliver Werner
  • Zudem müssen noch einige Teile der Dachkonstruktion über dem Hafenweg entfernt werden.

    Foto: Oliver Werner
  • Bis Anfang September soll die alte Halle auf dem LVM-Gelände komplett demontiert sein.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch auf der anderen Hafen-Südseite (links) ändert sich gerade einiges.

    Foto: Oliver Werner
  • Diese Lagerhalle im Eigentum der Stadtwerke verschwindet.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch das Bürogebäude des früheren Gefahrgutlagers Lehnkering wird abgerissen. Damit wolle man Vandalismus zuvorkommen, sagt Stadtwerke-Pressesprecher Florian Adler. Für die alte Betonhalle von Lehnkering gibt es andere Pläne...

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Vollkorn-Bäckerei Cibaria will dort eine gläserne Backstube bauen.

    Foto: Entwurf Archplan, Visualisierung Loom
  • Wenn alles glatt läuft, soll auf der Südseite zudem ab Ende 2019 eine 700 Meer lange und bis zu 15 Meter breite Promenade entstehen. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Entlang der Hafenkante soll ein Geländer für Sicherheit sorgen. Clou des Entwurfs: zwei Sonnenterrassen, die über dem Wasser schweben.

    Foto: scapa - landschaftsarchitekten
  • Auf der Südseite hat sich in den letzten Jahren ohnehin schon mehr getan als gegenüber: (V.r.n.l.) Das Wolfgang-Borchert-Theater ist in den umgebauten Flechtheimspeicher gezogen. Auch der Rhenusspeicher wurde kernsaniert. Neu ist der Bürokomplex "Dock 14", in dem ein Dutzend Firmen untergebracht sind.

    Foto: Oliver Werner
  • Daneben hat der "SuperBioMarkt" eine neue Zentrale gebaut. 

    Foto: Oliver Werner
  • Schließlich hat die Hafenkäserei eine Heimat in Münster gefunden.

    Foto: Oliver Werner

 

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6050257?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F57630%2F
Axel Prahl meldet sich aus dem „Ikea Münster“
Axel Prahl bei Dreharbeiten in Münster
Nachrichten-Ticker