Axel Prahl verrät im Video erste Einzelheiten
Neuer Münster-Tatort dreht sich um Kunst

Münster/Köln -

(Aktualisiert) Für die Krimi-Fans immer eine gute Nachricht: Die Dreharbeiten zum neuen Münster-Tatort haben begonnen, Informationen zur Folge wurden am Donnerstag bekanntgegeben. In einem Video auf Facebook gewährt Schauspieler Axel Prahl - alias Kriminalhauptkommissar Frank Thiel - einen ersten Blick hinter die Kulissen.

Donnerstag, 08.06.2017, 17:06 Uhr

Axel Prahl verrät im Video erste Einzelheiten: Neuer Münster-Tatort dreht sich um Kunst
Foto: Facebook / Screenshot

Die "Menschen bei Facebook" liegen Axel Prahl am Herzen. Deshalb will der 57-jährige Schauspieler insbesondere die Anhänger der münsterischen Krimireihe stets auf dem Laufenden halten. Nahezu täglich, so kündigt der TV-Kommissar an, plant er, wieder Eindrücke vom Set in Bewegtbildern in dem sozialen Netzwerk zu präsentieren.

Zu Beginn der aktuellen Dreharbeiten zur Folge zu „Gott ist auch nur ein Mensch“ stellt Prahl einige Mitwirkende vor, die sich vor allem auch hinter der Kamera um die neue Folge des Münster-Tatorts verdient machen werden. Hierzu gehören Besuche in der Kostüm-Abteilung, in der Maske sowie bei der Produktionsfirma, die das gebürtige Nordlicht (geboren in Eutin, aufgewachsen in Neustadt in Holstein) im Video festgehalten hat. Zu sehen sind darin zudem die ersten Darsteller, die mitspielen werden.

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Dreharbeiten in Münster und Köln

Die nun gestarteten Dreharbeiten finden auch am Rande der Ausstellung „Skulptur Projekte 2017“ in Münster - sowie in Köln und Umgebung statt und laufen bis zum 12. Juli. Ausgestrahlt wird „Gott ist auch nur ein Mensch“ zum Jahresende 2017.

Neben verschiedenen Mitarbeitern der beteiligten Produktionsfirma - wie beispielsweise der Film-Geschäftsführerin ("...die bringt die Kohle..." - so Prahl) - und einer Regie-Assistentin kommt Regisseur Lars Jessen zu Wort. Wie Axel Prahl kommt auch er aus Norddeutschland und bringt möglicherweise nordische Elemente in die neue Folge ein...

"Wir drehen dieses Mal in Norddeutschland", sagt er im Video angesichts des diesigen und regnerischen Wetters im Video und zeigt auf die gegenüberliegende Straßenseite: "Hinter dem Haus liegt der Deich, deswegen wird es ein sehr maritimer Tatort - mit Krabbenfischern, Seenotrettungskreuzern und so was alles..."

"Es bleibt spannend", verspricht Prahl. Ob jedoch tatsächlich ein maritimer Tatort dabei herauskommt, ist angesichts der Inhaltsbeschreibung eher fraglich...

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Darum geht es in der Folge „Gott ist auch nur ein Mensch“:

Für ihren neuen Fall tauchen Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) in die Kunstwelt ein. Die Kunstwelt schaut auf Münster, und der Skandal ist perfekt. Kurz vor der Eröffnung der internationalen Skulptur-Tage sorgt das vermeintlich neue Werk des Aktionskünstlers „G.O.D.“ (Aleksandar Jovanovic) für großes Aufsehen: Denn bei der Clownsfigur vor dem Rathaus handelt es sich um eine Leiche!

Schnell finden Kommissar Frank Thiel und seine Kollegin Nadeschda Krusenstern (Friederike Kempter) heraus, dass es sich bei dem Toten um einen ehemaligen münsterischen Stadtrat handelt, der vor einiger Zeit vom Vorwurf der Unzucht mit Minderjährigen freigesprochen wurde. Bei der Obduktion entdecken Prof. Boerne und seine Assistentin Silke Haller (ChrisTine Urspruch), dass im Körper der Leiche ein USB-Stick versteckt war. Und auf diesem der Beweis für die Schuld des ehemaligen Lokalpolitikers.

Hat hier jemand Rache an einem zu Unrecht freigesprochenen Kriminellen genommen? Doch warum hat der Täter die Leiche zu einer Skulptur umgewandelt? Noch bevor Kommissar Thiel einen ersten Fahndungserfolg verbuchen kann, gibt es einen zweiten Toten, auch dieses Mal kunstvoll präpariert und präsentiert... 

In der Folge „Gott ist auch nur ein Mensch“ sind unter anderem auch Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) und „Vadder“ Thiel (Claus D. Clausnitzer) im Einsatz. In weiteren Gastrollen sind Aleksandar Jovanovic, Victoria Mayer, Gertie Honeck, Christian Jankowski, Raphaela Möst, Guido Schurmann zu sehen.

 

10 spannende Fakten zum Münster-Tatort

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  • Tatort „Der doppelte Lott“: Im achten Tatort haben die beiden Kölner Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) einen Gastauftritt. Hier rekonstruiert der Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r.) den aktuellen Mord: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, M.), spielt den Verdächtigen, der russische Lokalbesitzer Gennadi Krusenstern (Rezzo Tschchikwischwili) das Opfer.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort „Spargelzeit“: Der in Hagen geborene Schauspieler Jörg Hartmann hat in dieser Episode einen Gastauftritt. Seit 2012 ist er selbst im Tatort-Team vertreten als Chefermittler Peter Faber in Dortmund.

    Foto: NDR/WDR/Martin Menke
  • Die nebeneinander liegenden Wohnungen von Thiel und Boerne als auch die Autos Boernes wechseln seit Beginn der Reihe ständig.

    Foto: WDR/Stephan Rabold
  • Tatort „Wolfsstunde“: In dieser Episode hatte Jörg Pilawa einen Gastauftritt.

    Foto: WDR/Uwe Stratmann
  • Tatort „Herrenabend“: Für den von Jan Josef Liefers gespielten Rechtsmediziner Professor Boerne gibt es reales Vorbild: Professor Bernd Brinkmann, der von 1981 bis Juli 2007 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster war.

    Foto: SWR/WDR/Willi Weber
  • In den ersten Folgen hat Kommissar Thiel keinen Führerschein und muss sich oft von anderen Leuten fahren lassen, später darf er selbst fahren.

    Foto: rbb/WDR/Uwe Stratmann
  • Das Schauspielerteam des Tatorts Münster mit Jan Josef Liefers, Axel Prahl, Christine Urspruch, Mechthild Großmann, Friederike Kempter und Claus Dieter Clausnitzer war „für langjährige herausragende Leistung in der humoristischen Fernsehunterhaltung“ für den Grimme-Preis 2012 in der Kategorie „Unterhaltung/Spezial“ nominiert.

    Foto: WDR/Martin Menke
  • Die Dreharbeiten finden hauptsächlich in Köln und Umgebung statt. In Münster selbst werden Außenszenen gedreht. Das Thema Fahrradstadt und Fahrradklau wird ebenfalls häufig thematisiert.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort Mörderspiele: Im Aasee wurde eine Leiche gefunden. Mehrere Folgen aus Münster erreichten hohe Einschaltquoten. Diese Folge hatte eine von 24 Prozent Marktanteil (8,34 Millionen Zuschauer). Die Folge Schwanensee, die auch - teilweise - am Aasee gedreht wurde, erreichte 13,6 Millionen Zuschauer - die meistgesehene Sendung des Jahres 2015 überhaupt.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Permanente Gegenwart“: Der erste Tatort „Der dunkle Fleck“ wurde 2002 ausgestrahlt. Der Sohn von Kommissar Thiel (Axel Prahl) ist in dieser Folge 12 Jahre alt. Sechs Jahre später in der Folge „Wolfsstunde“ ist er immer noch 12 Jahre alt.

    Foto: WDR/Thomas Kost

Die erfolgreichsten Tatorte seit 1991

1/11
  • Wer sind die beliebtesten Ermittler? Eine Übersicht der 10 erfolgreichsten „Tatort“-Krimis seit Beginn der gemeinsamen Quotenerfassung von Ost und West - die mobile Nutzung und Mediatheken-Abrufe sind nicht eingerechnet:

    Foto: Bernd Thissen, dpa
  • 1. Der Fall Schimanski (Götz George als Horst Schimanski, 29.12.1991): 16,68 Millionen Zuschauer/52,3 Prozent Marktanteil

    Schimanski (Götz George) hebt ab und geniesst seinen Urlaub.

    Foto: WDR/Hans Zinner
  • 2. Kinderlieb (Schimanski, 27.10.1991): 16,07 Mio/45,4 Prozent.

    Sonntagmorgen - Schimanski (Götz George, links) will die Natur genießen. Thanner ist sauer so früh gestört zu werden, er hätte lieber noch ein bischen geschlafen.

    Foto: MDR/WDR/von der Heydt
  • 3. Stoevers Fall (Manfred Krug als Paul Stoever und Charles Brauer als Peter Brockmöller, 5.7.1992): 15,86 Mio/52,8 Prozent.

    Hauptkommissar Stoever (Manfred Krug, rechts) trifft am Tatort auf seinen Kollegen Lindemann (Dieter Thomas Heck), den Leiter der Abteilung "Organisierte Kriminalität", der im Verdacht steht, vom "St. Pauli Paten" gekauft worden zu sein.
    im Hintergrund: Hauptkommissar Brockmöller (Charles Brauer).

    Foto: NDR
  • 4. Experiment (Stoever/Brockmöller, 3.5.1992): 15,29 Mio/49,7 Prozent.

    Hauptkommissar Brockmöller (Charles Brauer) hat versucht, incognito in dem Krankenhaus herumzuschnüffeln, in dem die geheimnisvollen Todesfälle passiert sind. Er wurde ertappt und auf die psychiatrische Station verlegt. Sein Kollege Stoever (Manfred Krug, re) kommt, um ihn zu befreien.

    Foto: NDR
  • 5. Fangschuss (Axel Prahl als Frank Thiel und Jan Josef Liefers als Karl-Friedrich Boerne, 2.04.2017): 14,56 Mio/39,6 Prozent.

    Kriminalhauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l.) und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) sind in die Top Ten der „Tatort“-Quotenrangliste gelandet.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • 6. Tod im Häcksler (Ulrike Folkerts als Lena Odenthal, 13.10.1991): 14,46 Mio/44,6 Prozent.

    Foto: Uwe Anspach,dpa (Symbolbild)
  • 7. Blutwurstwalzer (Günter Lamprecht als Franz Markowitz, 22.9.1991): 14,37 Mio/49,0 Prozent.

    Günter Lamprecht (links) als Franz Markowitz und Jürgen Vogel als Alex.

    Foto: HR/SFB
  • 8. Tod eines Wachmanns (Martin Lüttge als Bernd Flemming, 25.10.1992): 14,26 Mio/42,9 Prozent.

    Nach dem Attentat auf den Konvoy der englischen Königin dankt Helmer (Ulrich Pleitgen, r.) Fleming (Martin Lüttge) und seinen Mitarbeitern (Klaus J. Behrend, hinten l., und Roswita Schreiner, hinten, r.) im Namen des BKA für ihre hervorragende Arbeit, aber entzieht ihnen gleichzeitig auch die Ermittlung.

    Foto: WDR/Vogelmann
  • 9. Der Mörder und der Prinz (Flemming, 17.05.1992): 14,09 Mio/52,8 Prozent.

    Weiberfastnacht in Düsseldorf: Kommissar Flemming (Martin Lüttge,r) versucht vergeblich, gute Miene dabei zu machen. (links: Komparsinnen)

    Foto: WDR
  • 10. Telephongeld (Michael Janisch als Michael Fichtl, 15.9.1991): 14,02 Mio/48,1 Prozent

    Foto: dpa (Symbolbild)

 

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