Regenbogenpresse
Jan Josef Liefers wehrt sich gegen Klatsch-Magazin

Münster -

Klatsch und Tratsch gehören schon genau so lange zur Gesellschaft wie seriöser Journalismus. Meist ist es so, dass Prominente, die Opfer von sogenannten Boulevard-Magazinen geworden sind, dies ignorieren. Jan Josef Liefers wurde es nun aber doch zu bunt.

Dienstag, 29.01.2019, 10:07 Uhr aktualisiert: 29.01.2019, 10:10 Uhr
Schauspieler Jan Josef Liefers
Schauspieler Jan Josef Liefers Foto: Tobias Hase / dpa

Tatort-Liebling und Vierfach-Papa Jan Josef Liefers postete am Montagabend den Screenshot eines WhatsApp-Verlaufs. Diesen kommentierte er mit: „Eines dieser unterirdischen Klopapiere hat es mal wieder geschafft. Seid ihr stolz auf Euch? #pressefreiheit auch für Saftpressen”

Zu sehen ist das abfotografierte Cover einer Klatsch-Zeitschrift mit der Schlagzeile „Steht er noch zu Ihr?”. Gemeint damit ist seine Frau, Anna Loos , mit der er seit 2004 verheiratet ist und zwei gemeinsame Kinder hat. Das Brisante: Das Foto wurde von der jüngsten Tochter des Paares, Lola Liefers, zehn Jahre alt, gemacht. Darunter schreibt sie: „Was passiert PAPA!!!!!?????” und „MAMA?!!??????!!!!”. Im Folgenden beruhigt Liefers sein Kind und versichert, dass die ganze Sache nicht der Wahrheit entspreche. „Lass Dich von sowas niemals beeinflussen!”

Der Facebook-Post wird geladen

Die Meinung in den Kommentaren unter dem Post ist einhellig: Das Magazin ist eindeutig zu weit gegangen. „Gut dass du das öffentlich machst. Man vergisst schnell wer sonst noch unter solchem bullshit leidet!”, schreibt eine Facebook-Userin. Und jemand anderes erklärt: „Arme Lola. Muss schlimm sein, so etwas über seine Eltern zu lesen und nicht zu wissen, ob da was Wahres dran ist. Bei all der Pressefreiheit sollten doch auch die Angehörigen - gerade die Kinder - der Betroffenen nicht vergessen werden.”

Chronologie der Münster-Tatorte

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  • „Schlangengrube”, 2018

    Foto: Thomas Kost/WDR/ARD/dpa
  • „Gott ist auch nur ein Mensch“, 2017.

    Foto: WDR/Wolfgang Ennenbach
  • „Fangschuss“, 2017.

    Foto: ARD
  • „Feierstunde“, 2016.

    Foto: ARD
  • „Ein Fuß kommt selten allein“, 2016.

    Foto: ARD
  • „Schwanensee“, 2015.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • „Erkläre Chimäre“, 2015.

    Foto: WDR
  • „Mord ist die beste Medizin“, 2014.

    Foto: ARD
  • „Der Hammer“, 2014.

    Foto: ARD
  • „Die chinesische Prinzessin“, 2013.

    Foto: ARD
  • „Summ, Summ, Summ“, 2013.

    Foto: Martin Menke/WDR
  • „Das Wunder von Wolbeck“, 2012.

    Foto: ARD
  • „Hinkebein“, 2012.

    Foto: WDR
  • „Zwischen den Ohren“, 2011.

    Foto: Thomas Kost
  • „Herrenabend“, 2011.

    Foto: WDR
  • „Spargelzeit“, 2010.

    Foto: WDR
  • „Der Fluch der Mumie“, 2010.

    Foto: ARD
  • „Tempelräuber“, 2009.

    Foto: ARD
  • „Höllenfahrt“, 2009.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Wolfsstunde“, 2008.

    Foto: Wdr Uwe Stratmann
  • „Krumme Hunde“, 2008.

    Foto: WDR/Guido Engels
  • „Satisfaktion“, 2007.

    Foto: WDR/Trambow
  • „Ruhe sanft“, 2007.

    Foto: Kirsten Neumann dpa
  • „Das zweite Gesicht“, 2006.

    Foto: WDR
  • „Das ewig Böse“, 2006.

    Foto: Nicole Fenneker dpa
  • „Der doppelte Lott“, 2005.

    Foto: ARD
  • „Der Frauenflüsterer“, 2005.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Eine Leiche zuviel“, 2004.

    Foto: WDR/Jürgen Thiele
  • „Mörderspiele“, 2004.

    Foto: WDR
  • „Sag nichts“, 2003.

    Foto: SWR/WDR/Michael Böhme
  • „Dreimal schwarzer Kater“, 2003.

    Foto: NDR/WDR/Michael Böhme
  • „Fakten, Fakten“, 2002.

    Foto: NDR/WDR/Michael Böhme
  • Der erste Münster Tatort „Der dunkle Fleck“. Erstausstrahlung 2002.

    Foto: Bernd Thissen
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Dieser Motorroller wurde Ende Mai von der Feuerwehr aus dem BSG-Teich gefischt. Das Fahrzeug war gestohlen und danach in dem Teich entsorgt worden.
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