Neuer Münster-Tatort
Boerne ein Mörder?

münster -

Seit Montag wird in Münster gefilmt: An vielen verschiedenen Stellen der Stadt sind Kameraleute und Schauspieler aktiv, um die Folge „Die chinesische Prinzessin“ zu drehen.

Montag, 29.04.2013, 19:04 Uhr

Hoch die Kamera für ein schnelles Erinnerungsfoto: Schauspieler Jan Josef Liefers (Prof. Boerne) fotografiert Münsters Gefängnis.
Hoch die Kamera für ein schnelles Erinnerungsfoto: Schauspieler Jan Josef Liefers (Prof. Boerne) fotografiert Münsters Gefängnis. Foto: Oliver Werner

Die Aufzählung der Drehorte lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Im nächsten Münster-Tatort kommt Münster mal ganz groß raus . . . Denn seit Montag surren die Kameras am und im LWL-Museum für Kunst und Kultur, am Bahnhof, an der JVA, am Ludgeri-Kreisel und schließlich noch am Überwasserkirchplatz und in Münsters guter Stube an verschiedenen Stellen. „Die chinesische Prinzessin“ lautet der Titel der aktuellen Produktion, in der ausgerechnet der wortgewandte Gerichtsmediziner Prof. Boerne ( Jan Josef Liefers ) unter Mordverdacht gerät. Wird er doch neben dem Opfer gefunden – ohne jegliche Erinnerung an die vorausgegangenen Stunden. Die hat er aber ganz offensichtlich mit der chinesischen Künstlerin verbracht, in seinem „Allerheiligsten“, der Gerichtsmedizin.

Doch dann ist die Dame tot, und Kommissar Thiel ( Axel Prahl ) muss mit Assistentin Nadeshda (Friederike Kempter) Licht in das dubiose Dunkel bringen. Viele Fragen, viele Ungereimtheiten: Reichen die Arme des chinesischen Geheimdienstes etwa bis nach Westfalen, spielen Drogen eine Rolle beim Rendezvous am Sektionstisch?

Bis zum Ende dieser Woche dauern die Dreharbeiten für den Münster-Tatort in der Stadt, mit Sperrungen muss zeitweise nur vor dem Landesmuseum gerechnet werden. Und die Auflösung, die erfahren die Zuschauer im Herbst, dann wird die neue Folge ausgestrahlt.

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