Die Ängste der Jugendlichen
Menschen fügen der Erde Wunden zu

Münster -

Was tut der Mensch der Erde an? Bischof Genn und Jugendliche sprachen darüber in der Jugendkirche Effata.

Mittwoch, 20.04.2016, 13:04 Uhr

Auch persönliche Erfahrungen schilderte Bischof Dr. Felix Genn während der Jugendkatechese.  
Auch persönliche Erfahrungen schilderte Bischof Dr. Felix Genn während der Jugendkatechese.   Foto: Bistum

Sehr persönlich haben sich Bischof Dr. Felix Genn sowie 30 Jugendliche in der Jugendkirche Effata ausgetauscht. Themen waren die Erde und der Umgang der Menschen mit der Natur. Die Besucher der Jugendkatechese „Save the world! Was tut der Mensch der Umwelt an?“ gingen 90 Minuten lang mit dem Bischof der Frage nach, was der Anfang des Glaubensbekenntnisses für ihr Handeln im Alltag bedeutet.

Mit dem YouTube-Video „Earthbook: Die Erde geht online“ startete das Katecheseteam um Martin Limberg , Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche, und Sven Tönies , pastoraler Mitarbeiter der Jugendkirche, in den Abend, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das ist vielleicht eine verrückte Idee“, sagte Limberg, „aber wie wäre es, wenn die Erde unsere Freundin bei Facebook wäre? Interessiert es uns, wie es ihr geht? Würden wir uns dann mehr nach ihr erkundigen?“

Der Clip stellte dar, dass Menschen der Erde Wunden zugefügt haben. In einer ersten Aktion wurden die Teilnehmenden aufgefordert, zu überlegen, wo „unsere Freundin Erde“ ein Pflaster brauche und „wie wir dazu beitragen können, dass sie geheilt wird“. Am Eingang der Kirche hatte jeder ein Pflaster bekommen und konnte das nun auf eine riesengroße Erdkugel kleben, an die Stelle, die man für verletzt hielt.

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