Patientenradio für alle Krankenhäuser in Münster
Auf Expansionskurs

Münster -

Die Hiltruper Studiowelle möchte künftig Patientenradio für alle münsterischen Krankenhäuser machen.

Freitag, 20.05.2016, 15:05 Uhr

Wollen ein Patientenradio für ganz Münster machen: Robin Gaede (l.) und Hartmut Vogelsang von der Studiowelle Hiltrup.
Wollen ein Patientenradio für ganz Münster machen: Robin Gaede (l.) und Hartmut Vogelsang von der Studiowelle Hiltrup. Foto: -kb-

Früher gab es Krankenhausfunk praktisch in jedem Krankenhaus. Aber dann wurde es immer schwieriger, ehrenamtliche Mitstreiter zu finden, die es sich auf die Fahnen schreiben, Patienten zu unterhalten.

Eines der wenigen Angebote, das im Land übrig geblieben ist, ist die Studiowelle Hiltrup mit Sitz im Herz-Jesu-Krankenhaus. Ganz gegen den Trend will das Team um Hartmut Vogelsang und Robin Gaede jetzt auf Expansionskurs gehen. Sprich: Aus der Studiowelle Hiltrup soll das „ Patientenradio Münster “ werden, erklärt Robin Gaede.

In Zeiten des Internets ist es technisch kein Problem, die eigene Reichweite zu vergrößern. Da das Programm ins Netz eingespeist wird, kann man es – zumindest theoretisch – auf der ganzen Welt hören.

Um aber zu jenen zu gelangen, für die es gemacht wird, brauchen Gaede und Vogelsang gezielte Unterstützung. Sprich: Aktuell verhandeln sie mit allen münsterischen Krankenhäusern darüber, dass neue Patienten gezielt auf das Angebot der Studiowelle aufmerksam gemacht werden. Noch besser wäre es, so die ehrenamtlichen Programmgestalter, „wenn die Studiowelle direkt in die Hausanlage eingespeist wird“. Die Vorteile für die Krankenhäuser lägen auf der Hand: „Sie haben keine Arbeit und keine Kosten.“

Die Macher des Krankenhausfunkes hoffen, mit dieser Erweiterung auch neue Mitstreiter für die Programmgestaltung zu finden und thematisch einen Bogen über das ganze Stadtgebiet von Münster zu spannen. Räumlich indes ist keine Veränderung geplant. Seit über 40 Jahren ist die Studiowelle im Hiltruper Krankenhaus beheimatet – und das soll auch so bleiben.

Eigentlich war es der technische Fortschritt, der Robin Gaede auf die Idee gebracht hat, ganz Münster ins Auge zu fassen. Früher konnte man die Studiowelle nur über die Hausanlage des Herz-Jesu-Krankenhauses hören. Da aber immer mehr Patienten ihr Handy mitbringen und per WLAN dann Radio hören, „mussten wir uns umstellen“.

Sprich: Die Studiowelle ist ins Internet gegangen. Der Grundstein für die Expansion war gelegt.

Am Samstag (21. Mai) um 16 Uhr soll diese Expansion auch gefeiert werden.

 

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