Strategisches Denken und Einfühlungsvermögen
Bridge ist Gehirnjogging für jedes Alter

Münster -

Vor 25 Jahren gründete sich der Bridge-Club Münster. Jetzt feierten die Spieler ein Jubiläumsturnier.

Sonntag, 11.09.2016, 19:09 Uhr

In heiterer Atmosphäre legten die Bridgespieler beim Jubiläumsturnier die Karten. Dem Gründer zu Ehren wurden den Siegern Lechtenberg-Medaillen überreicht.
In heiterer Atmosphäre legten die Bridgespieler beim Jubiläumsturnier die Karten. Dem Gründer zu Ehren wurden den Siegern Lechtenberg-Medaillen überreicht. Foto: jofe

„Es ist untugendlich, das Spiel zu verachten, da es notwendig ist für ein humanes Leben.“ Mit diesem Zitat von Thomas von Aquin begrüßte die erste Vorsitzende der Bridgeschule Münster , Angelika Cosson , die anwesenden Spieler, die anlässlich des 25-jährigen Bestehens am Samstagnachmittag zu einem Turnier zusammengekommen waren.

Am 9. September 1991 hatte Erich Lechtenberg, selbst ein leidenschaftlicher Bridge-Spieler, den Verein gegründet und in den darauffolgenden Jahren durch seine humorvolle Art viele andere für dieses Spiel begeistert. Neben logischem und strategischem Denken, so Cosson, verlange es auch Einfühlungsvermögen und sei somit „wunderbares Gehirnjogging für jedes Alter“.

Inzwischen zählt der Bridgeclub 104 Mitglieder, die jeden Donnerstag und Samstag nachmittags im Reiterstübchen des AWO-Seniorenzentrums in Münster-Gievenbeck ein Paar-Turnier veranstalten.

Darüber hinaus findet in jedem Jahr ein Sommer- und ein Weihnachtsfest statt und wem die beiden Spielzeiten in der Woche nicht ausreichen, der kann fast täglich in einem der münsterischen Bridgeclubs ein Turnier spielen.

An diesem Samstag sitzen je vier, überwiegend ältere Herrschaften, an insgesamt elf Tischen, in konzentriert-ruhiger und zugleich heiterer Atmosphäre, legen Karten, rechnen und spielen sich von Runde zu Runde, Tisch zu Tisch, unterbrochen nur durch ein Glöckchen und „Wechsel“-Rufe.

Für den Sieg beim Jubiläumsturnier werden schließlich noch, dem Gründer zu Ehren, Lechtenberg-Medaillen vergeben.

Und so werden die Spieler auch im 26. Jahr die Begeisterung für Bridge, das „Schachspiel der Karten“, weiterleben und sich für erholsame Spiele treffen, für ein humanes Leben.

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