Richtfest am AWM-Erweiterungsbau
Energieeffizient, funktional und ansprechend

Münster -

Der Erweiterungsbau für die Verwaltung der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) an der Rösnerstraße nimmt Form an. Architekt, Baufirmen und Mitglieder des AWM-Betriebsausschusses waren dabei, als AWM-Betriebsleiter und Bauherr Patrick Hasenkamp beim Richtfest jetzt den symbolischen „letzten Nagel“ ins Gebälk schlug.

Montag, 31.10.2016, 11:10 Uhr

Sie freuen sich über den guten Baufortschritt am AWM-Erweiterungsbau (v.l.): Dezernent Matthias Peck, AWM-Betriebsleiter Patrick Hasenkamp, Architekt Klaus Grahl und Ludger Steinmann, Vorsitzender des AWM-Betriebsausschusses.
Sie freuen sich über den guten Baufortschritt am AWM-Erweiterungsbau (v.l.): Dezernent Matthias Peck, AWM-Betriebsleiter Patrick Hasenkamp, Architekt Klaus Grahl und Ludger Steinmann, Vorsitzender des AWM-Betriebsausschusses. Foto: Stadt Münster

„Wir sind mit dem Baufortschritt sehr zufrieden und gehen davon aus, dass der Einzug im kommenden Sommer erfolgen kann“, so Hasenkamp . Gemeinsam mit dem münsterischen Architekturbüro Grahl sei für den Neubau ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt und umgesetzt worden. Auch die beteiligten Baufirmen hätten bislang sehr gute Arbeit geleistet, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Münster .

Matthias Peck , Dezernent für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit, ergänzte: „Hier wurde nicht einfach ein Bau hochgezogen. Der Neubau entspricht in vollem Umfang den energetischen Vorgaben der Stadt Münster. Mit Blick auf unsere ambitionierten Klimaschutzziele freut es mich besonders, wenn ein städtisches Unternehmen mit gutem Beispiel in Sachen energieeffizientes Bauen vorangeht.“

Der Erweiterungsbau der AWM ist als Niedrigstenergiehaus konzipiert. So wird zum Beispiel die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet, die Fenster werden dreifach verglast, außerdem wird eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Als integraler Bestandteil der Dachkonstruktion bildet eine Photovoltaikanlage eine weitere Quelle für die Produktion von Eigenstrom, den die AWM - zum Beispiel für ihre elektrobetriebenen Fahrzeuge - direkt wieder nutzen können.

Nötig geworden ist der Erweiterungsbau nicht nur aufgrund dringend erforderlicher weiterer Büroräume, der fehlenden Wartezone für Besucher und einer zu geringen Anzahl an Toilettenanlagen. Der Altbau aus den 1960er-Jahren verfügt nur über einen Rettungsweg, erforderlich sind laut Vorgaben der Feuerwehr zwei. Einen Aufzug gibt es nicht. Die oberen Etagen sind aktuell also ausschließlich über das Treppenhaus und damit für Menschen mit Behinderungen nicht erreichbar. Das Obergeschoss ist undicht und muss abgetragen werden, da sich Schimmel bildet. Wenn der Erweiterungsbau fertiggestellt ist, steht die Grundsanierung des alten Bürogebäudes an.

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