Acht Finalisten für Bürgerpreis 2016 nominiert
Acht Finalisten stehen fest

Münster -

Acht Finalisten – vier Preisträger: Am 30. November wird im Rathausfestsaal der Bürgerpreis 2016 verliehen. Die Jury hatte die Qual der Wahl. Denn 40 Bewerbungen sind zum Thema „Im Stadtteil engagiert“ eingegangen.

Donnerstag, 17.11.2016, 20:11 Uhr

Stellten die acht Finalisten für den Bürgerpreis 2016 vor (v.l.): Martin Schuster (Stadtwerke Münster), Vorsitzender Hans-Peter Kosmider und Marita Warnking (Vorstand der Stiftung Bürger für Münster), Bürgerpreis-Projektleitern Dr. Susanne Götz und der Geschäftsführer der Bürgerstiftung, Joachim Sommer.
Stellten die acht Finalisten für den Bürgerpreis 2016 vor (v.l.): Martin Schuster (Stadtwerke Münster), Vorsitzender Hans-Peter Kosmider und Marita Warnking (Vorstand der Stiftung Bürger für Münster), Bürgerpreis-Projektleitern Dr. Susanne Götz und der Geschäftsführer der Bürgerstiftung, Joachim Sommer. Foto: mm

Gold, Silber, Bronze – die Spannung steigt, wer sich wohl die dicken Preisgeld-Fische an Land ziehen wird. Der Bürgerpreis 2016 „Bürger machen Zukunft“ wartet darauf, verliehen zu werden. Zum zwölften Mal will die Stiftung Bürger für Münster unter Vorsitz von Hans-Peter Kosmider beispielhafte Initiativen im Festsaal des Rathauses aufs Podest heben, in Anerkennung für ihr beeindruckendes Engagement im Stadtteil.

Acht Finalisten für den Bürgerpreis hat die Jury aus 40 Bewerbungen ausgewählt, die das breite Spektrum von Bürgerengagement in den Stadtteilen besonders gut repräsentieren. Am Donnerstag wurden die Finalisten genannt. Nominiert ist die seit vielen Jahren bestehende Stadtteil-Initiative „Altes Backhaus“, die vor allem Senioren zahlreiche Aktivitäten bietet. „Ein Rucksack voll Hoffnung – für Münster“ ist ein Projekt, das für Obdach- und Wohnungslose sammelt. Beeindruckt hat weiter die Organisation der Feste „Feiern im 4tel – 4tel Fest in Mauritz-West“. Unter den Finalisten ist zudem die freie Gruppe „Coerde PUR!“, die Menschen im Internet über Facebook in Kontakt bringt, um Gemeinsamkeit zu fördern.

Ebenfalls auf der Finalistenliste ist der „Internationale Kulturverein Atrium“, der auf interkulturelle sowie interreligiöse Ausrichtung und Verständigung untereinander setzt. Der Verein Stadtteiloffensive Hiltrup, der Kulturschaffenden mit Lokalbezug eine Bühne bietet, ist ebenfalls dabei. Weiter wurden von der Jury das umfangreiche Angebot des SV Blau-Weiß Aasee ausgeguckt sowie der Verein „Von Mensch zu Mensch in Roxel“.

„Bei den Bewerbungen waren tolle Initiativen dabei“, lobte Dr. Susanne Götz , Projektleiterin des Bürgerpreises 2016, die Vielfalt des Einsatzes für ein Zusammengehörigkeitsgefühl in den Stadtteilen.

Ein Engagement, das Themen wie Kultur, Sport, Nachbarschaftshilfe und interkulturelle Bildung einbeziehe mit einem Brückenschlag von älteren Menschen bis hin zu Kindergartenkindern, freute sich die Geschäftsführerin des Vereins Bürgernetz „büne“ über das breite Spektrum. Susanne Götz hatte den Vorsitz in der Sitzung der Jury, zu der unter anderem Bürgermeisterin Karin Reismann, Prof. Dr. Klaus Niederdrenk (Vorsitzender des Beirates Münster-Marketing) und Dirk Anger (Zeitungsgruppe Münster) gehörten. Hauptsponsor ist die Fiducia & GAD IT AG, während die Stadtwerke Münster die Preisverleihung traditionell unterstützt.

„Die Finalisten zeigen im Stadtteil Engagement in allen Dimensionen. Das Wichtigste ist die Breitenwirkung nach außen, aber auch nach innen“, unterstrich Hans-Peter Kosmider.

Der Bürgerpreis in Gold ist mit 5000 Euro dotiert, 2000 Euro sind für Silber und 1000 Euro für Bronze vorgesehen. Und als Sahnehäubchen gibt es einen Jugendpreis in Höhe von 1000 Euro.

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