Interkulturelle Öffnung
Verwaltung wird bunter

Münster -

Die Stadt wird die interkulturelle Öffnung und Vielfalt in ihrer Verwaltung weiter voranbringen. Das bekräftigten Stadtrat Wolfgang Heuer und weitere Personalverantwortliche bei einem Austausch mit dem Integrationsrat-Vorsitzenden Dr. Ömer Lütfü Yavuz.

Montag, 28.11.2016, 08:11 Uhr

Austausch: Dr. Ömer Lütfü-Yavuz (3.v.r.) traf sich mit Personalverantwortlichen der Stadt.
Austausch: Dr. Ömer Lütfü-Yavuz (3.v.r.) traf sich mit Personalverantwortlichen der Stadt. Foto: Stadt Münster

Ein Ziel sei es, die Zahl der Beschäftigten mit Migrationsvorgeschichte in der Stadtverwaltung zu erhöhen. „Fast 23 Prozent der Menschen in Münster haben Wurzeln im Ausland. Dies sollte sich auch in der Verwaltung widerspiegeln“, so Personaldezernent Heuer .

Aktuell sind rund 18 Prozent der Nachwuchskräfte im Ausland geboren. Bei allen mehr als 6000 städtischen Mitarbeitern beträgt der Anteil der im Ausland Geborenen gut acht Prozent. Üblicherweise wird bereits von einer Migrationsvorgeschichte gesprochen, wenn die Eltern oder Großeltern im Ausland geboren wurden.

„Die Arbeit einer modernen Stadtverwaltung legitimiert sich auch durch ihre Zusammensetzung“, so Heuer. Wenn die Stadtgesellschaft immer bunter wird, muss deren Verwaltung ebenfalls bunter werden.

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