Zirkusprojekt an der Pleisterschule
Manege frei für die Mini-Artisten

Münster -

So viele Klassenclowns gab es an der Pleisterschule noch nie: Eine Woche lang verlegten 107 Schüler ihren Unterricht unter die Zirkuskuppel. Ein Projekt, dass bei der Abschlussvorstellung am Freitag unter donnerndem Applaus beendet wurde. Sehr zum Leidwesen der Schüler, die jetzt wieder auf der harten Schulbank hocken müssen und Dompteur, Jonglage und Trapez richtig buchstabieren müssen.

Dienstag, 28.03.2017, 11:03 Uhr

Was für ein Zirkus: In der Manege des Zirkus Casselly zeigten die Schüler der Pleisterschule eine Begeisterung, die sich ihre Lehrerinnen für den grauen Schulalltag nur wünschen können.
Was für ein Zirkus: In der Manege des Zirkus Casselly zeigten die Schüler der Pleisterschule eine Begeisterung, die sich ihre Lehrerinnen für den grauen Schulalltag nur wünschen können. Foto: Ansgar Griebel

Am Haferlandweg wächst derzeit kein Gras mehr, doch der keimende Frühling ist auf bestem Wege, die unschöne braune Lücke auf der Wiese hinter der Coler GmbH in den kommenden Tagen und Wochen zurückzuerobern. Der Bielefelder Zirkus Alois Casselly hat aber nicht nur diesen vergänglichen, sondern auch bleibenden Eindruck in Münster hinterlassen. Vor allem bei den 107 Grundschülern der Pleisterschule, die in der vergangenen Woche mobil gemacht und ihren Unterricht in die Manege verlegt haben.

Es ist gute Tradition bei vielen münsterischen Grundschulen, im olympischen Zyklus alle vier Jahre ein Zirkus-Projekt auf die Beine zu stellen, auf dass jeder Schüler in seiner Schullaufbahn mindestens einmal im Rampenlicht stehen kann. Im Falle der Pleisterschule hat es fünf Jahre gedauert und großer Anstrengungen des Fördervereins bedurft, ehe es für die vier Klassen wieder Manege frei hieß – ein Einsatz, der sich in jeder Hinsicht gelohnt hat.

Zirkusprojekt der Pleisterschule

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Denn die obligatorische Abschlussvorstellung am Freitagabend vor 400 zugegebenermaßen nicht ganz unvoreingenommenen Zuschauern wurde erwartungsgemäß ein großer Erfolg für die kleinen Artisten und ihr Publikum. Nicht nur das Mitwirken der Erstklässler sorgte für ein erstklassiges Programm unter Leitung von „Direktor“ Gordon Casselly und Juniorchefin Jessica Kaselowski , die sich fünf Tage lang höchst effektiv der Ausbildung von Dompteuren, Jongleuren, Drahtseilartisten, Zauberern, Trapezkünstlern und einer ganzen Horde übermütiger Clowns widmeten.

Die Cassellys blicken auf eine lange Zirkustradition zurück, seit 17 Jahren arbeiten sie als Projektzirkus für Schulen und Ferienfreizeiten. Mit zwei Besatzungen sind sie im ganzen Bundesgebiet im Einsatz, für vier würden die Anfragen reichen, verrät Seniorchef Alois Casselly. Seine Tochter Jessica führt das Familienunternehmen bereits in der siebten Generation, das zweijährige Töchterchen wird irgendwann die achte anführen.

Vor der Pleisterschule gastierte der Zirkus an der St.-Marienschule in Appelhülsen, inzwischen sind die sechs Cassellys in Heek im Einsatz. Immer mit von der Partie ist der sechsjährige Appenzeller Sennenhund Sam, der die seltene Kunst beherrscht, seine Dompteure glauben zu lassen, er würde nach ihrer Pfeife tanzen. Auch die Ziegen Elvis (6) und Maxi (3) zeigten sich nur selten bockig.

Genauso wie die 15 Väter, die am späten Freitagabend hautnah Zeugen der wohl beeindruckendsten Dompteurnummer wurden und unter den klaren Kommandos der Casselly-Familie das 3,2-Tonnen-Zelt auf einen vergleichsweise winzigen Hänger falteten, und die komplette Manege nebst Tribünen, Zuckerwatte-Gebläse und Slushy-Mixer in einem beeindruckenden Akt der Stapel-Ökonomie in einen einzigen Anhänger verstauten. Auch das war irgendwie magisch. Applaus.

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