Nabu will Bestand erfassen
Mauersegler brauchen Nistplätze und Nahrung

Münster -

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) bittet um Unterstützung bei der Bestandserfassung von Mauerseglern. Diese Vögel lassen sich sehr gut an ihren sichelförmigen Flügeln mit einer Spannweite von bis zu 40 Zentimetern und ihren „Sri-sri-sri“-Rufen erkennen.

Montag, 15.05.2017, 15:05 Uhr

Ein Mauersegler 
Ein Mauersegler  Foto: Nabu-Naturschutzstation Münsterland

Die Tiere kommen zum Brüten aus dem Süden Afrikas in den Norden. Sie bevorzugen dunkle Neststandorte in hoch gelegenen Hohlräumen, zum Beispiel in Spalten oder Löchern in der Hausfassade oder im Dachgiebel. Zudem nutzen die Tiere auch angebrachte Nistkästen, die jetzt noch aufgehängt werden können.

Der Mauersegler ist ein Sorgenkind, sein Bestand gehe zurück, berichtet der Nabu in einer Pressemitteilung. Gründe seien der Mangel an Nistmöglichkeiten und das schwindende Nahrungsangebot aufgrund des hohen Einsatzes von Pestiziden.

Ab Anfang Juni wird die Nabu-Naturschutzstation Münsterland die Bestände der Mauersegler erfassen. Sie bittet um Meldungen mit genauem Fundort und ungefährer Anzahl der Tiere an mauersegler@nabu-station.de oder ✆ 0 25 01/ 9 71 94 33.

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