Deutsch-Französische Gesellschaft
Beitrag zur Völkerverständigung

Münster -

Die Deutsch-Französische Gesellschaft feierte am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen. Aktuell hat die Organisation 90 Mitglieder.

Montag, 05.06.2017, 20:06 Uhr

Blumen bekamen Inge Schuth (l.) und die zweite Vorsitzende Helga Reuter von Matthias Brockbals (2.v.r.) aus dem Verein Für die Stadt nahm Gerhard Joksch teil.
Blumen bekamen Inge Schuth (l.) und die zweite Vorsitzende Helga Reuter von Matthias Brockbals (2.v.r.) aus dem Verein Für die Stadt nahm Gerhard Joksch teil. Foto: klm

Die Liebe zur Sprache und zum Nachbarland sind Gründe, warum sich seit 20 Jahren Menschen aus Münster zum Lesen, zu Theater, Kino und Konversation auf Französisch treffen. 1997 entstand die Deutsch-Französische Gesellschaft Münster (DFG) als Verein. Am Samstag feierte er sein Jubiläum bei Germania Mauritz.

„Wir haben immer wieder neue Leute hier gehabt – darunter waren Studenten und Nicht-Studenten“, erinnerte Inge Schuth , die seit 17 Jahren Vorsitzende ist. 90 Mitglieder hat die Gesellschaft zurzeit, im Alter zwischen 25 und 80 Jahren. Schuth nannte als wichtigen Bestandteil für den Verein den Austausch mit der Association Franco-Allemande d‘Orléans (AFA) als entsprechendem Verein auf französischer Seite. Gerade mit dieser Gruppe hat die DFG langjährigen Kontakt, pflegt man doch – autorisiert durch die Stadt Münster – die Städtepartnerschaft mit Orléans.

Neun Erwachsene und Kinder von dort waren am Wochenende zu Besuch. Begleitet von DFG-Mitgliedern besichtigten sie am Freitag den Hafen und am Sonntag das Freilichtmuseum Mühlenhof. Bei der Feier am Samstag verlas Joel Vannier von der AFA einen Glückwunschbrief der Präsidentin, Christiane Larocca: „Sie können das Jubiläum mit Stolz feiern. Sie haben zur deutsch-französischen Freundschaft beigetragen“, heißt es darin. Und: „Wir freuen uns auf die nächsten 20 Jahre mit Ihnen.“ Die „Freundschaft“ betonte auch Bürgermeister Gerhard Joksch für die Stadt. „Als Stadt des europäischen Friedensschlusses“ stehe Münster „in der Tradition des modernen Europa und der Verständigung der europäischen Völker“, sagte er. Es sei „nicht zuletzt dem Engagement von Vereinsmitgliedern – in Münster und in Orléans – zu verdanken, dass die Städtepartnerschaft von Begegnungen und Besuchen geprägt ist“.

Die DFG wird den „Frankreich-Tag“ der Stadt am 30. September mit ausrichten. An Terminen des Vereins teilnehmen können Interessierte zum Beispiel am ersten und am dritten Montag eines Monats im „Schnabulenz“ sowie am vierten Montag im „Kling-Klang“. Jeweils ab 20 Uhr. Gesprochen wird überwiegend Französisch.

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