Fassadensanierung
Überwasserkirche: Frischzellenkur für den Turm

Münster -

Wieso die Überwasserkirche? Die ist doch gerade erst saniert worden! Stimmt, aber nicht der Turm. Und der ist offenbar überfällig.

Dienstag, 20.06.2017, 07:06 Uhr

Der Turm der Überwasserkirche ist weithin sichtbar ein­gerüstet.
Der Turm der Überwasserkirche ist weithin sichtbar ein­gerüstet. Foto: Matthias Ahlke

Die Überwasserkirche kommt nicht zur Ruhe: Ein halbes Jahr nach dem Abschluss der Arbeiten an Langhaus und Chor beginnt in Kürze die Fassadensanierung des Kirchturms.

Der Turm ist mittlerweile eingerüstet, berichtet Projektleiter Andreas Fränzer vom Architekturbüro Ubbenhorst. In dieser Woche soll dann der Schaden begutachtet werden – bevor genau festgelegt wird, was zu tun ist.

Die letzte Sanierung des Kirchturms liegt etwa 20 Jahre zurück, berichtet Pfarrer Dr. Hans-Werner Dierkes von der Pfarrgemeinde Liebfrauen-Überwasser. Erst im vergangenen Herbst waren bei einer Befahrung mehrere lockere Steine festgestellt worden; die Buden des Giebelhüüskesmarktes mussten deshalb einen Sicherheitsabstand wahren.

Die eingerüstete Überwasserkirche

Die eingerüstete Überwasserkirche Foto: Matthias Ahlke

Von den Arbeiten werden die Gottesdienstbesucher nicht viel mitbekommen, meint der Pfarrer. Unter dem Gerüst werde demnächst ein Tunnel gebaut, damit die Kirche durch den Turm betreten werden könne.

Das Bistum Münster rechnet mit Kosten von etwas über einer Million Euro, die es zum größten Teil selbst übernehmen werde. Die Bauzeit ist mit etwa 15 Monaten angegeben. Im Herbst 2018 soll dann alles fertig sein.

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