Norderney-Feeling im Zoo
Norderney-Feeling im Zoo

Münster -

Unweit der Pinguin-Anlage wurde am Donnerstag im Zoo die „Erlebniswelt Wattenmeer“ eröffnet. Besucher können aus dem Strandkorb heraus das Robbentraining verfolgen.

Freitag, 14.07.2017, 10:07 Uhr

Zoochef Dr. Thomas Wilms weihte am Donnerstag die Erlebniswelt Wattenmeer ein. Entspannt in einem der neuen Strandkörbe zurücklehnen konnten sich Bürgermeisterin Karin Reismann und Zoo-Aufsichtsratschef Dr. Rainer Knoche.
Zoochef Dr. Thomas Wilms weihte am Donnerstag die Erlebniswelt Wattenmeer ein. Entspannt in einem der neuen Strandkörbe zurücklehnen konnten sich Bürgermeisterin Karin Reismann und Zoo-Aufsichtsratschef Dr. Rainer Knoche. Foto: hpe

Im Strandkorb dösen, ein kühler Drink in der Hand, die Füße im hellen Sand baumeln lassen und ein Blick auf die Kegelrobben werfen: So etwas geht nicht nur an der Nordsee, sondern jetzt auch im Allwetterzoo.

Ab Samstag soll die „Erlebniswelt Wattenmeer“ neben der Pinguin-Anlage zumindest ein bischen Norderney-Feeling für alle vermitteln, die jetzt nicht ihre Koffer packen und zur Küste oder auf die Insel in den Sommerurlaub fahren.

„Unsere Besucher haben ihre Lieblingsinsel jetzt gleich nebenan“, meinte Zoochef Dr. Thomas Wilms , der das neu gestaltete Areal am Donnerstag gemeinsam mit Bürgermeisterin Karin Reismann einweihte. Mit dabei war auch Hans-Emmius Rass, Kurdirektor von Norderney, der von seiner Insel auch noch drei nagelneue Strandkörbe im Gepäck hatte. Das Team vom Robbenrevier hatte die Idee, die Gäste noch ausführlicher über den Artenschutz im Wattenmeer und das Training mit den Tieren zu informieren. Pflegerin Steffi Klahn, gebürtige Norderneyerin, stellte den Kontakt zu ihrer Heimat her. Und Rass unterstützte das Projekt mit „reichlich Strandgut“ von der Boje bis zum Ruder. „Insgesamt ein Low-Low-Budget-Projekt, von dem wir alle profitieren“, so Wilms.

Reismann lobte das Engagement im Tierpark am Aasee: „Jetzt beginnen Urlaub und Entspannung direkt vor der Haustür. Und nebenbei erfährt man viel über den Artenschutz.“ Das Training mit den Kegelrobben, die als „Botschafter für das Weltnaturerbe“ gelten, findet mehrmals täglich im Zoo statt.

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