Steinmetz-Meisterin Sabine Feldmann in der Kinderstadt Atlantis
Ein aussterbender Beruf

Münster -

Für Sabine Feldmann ist es der Urstoff Münsters: Nahezu täglich hat die 53-jährige Steinmetzmeisterin mit dem Baumberger Sandstein zu tun. Häufig ist sie mit ihrem Lehr- und Bildhauerwagen „Paula“ unterwegs und erklärt Passanten am Domplatz ihr Handwerk. 

Donnerstag, 27.07.2017, 22:07 Uhr

Steinmetzin Sabine Feldmann erklärte den Teilnehmern in der Kinderstadt Atlantis am Donnerstag ihr Handwerk.
Steinmetzin Sabine Feldmann erklärte den Teilnehmern in der Kinderstadt Atlantis am Donnerstag ihr Handwerk. Foto: kel

Nun machte sie am Donnerstag in der Kinderstadt Atlantis Station und brachte dem Nachwuchs ihre Passion näher. „Steinmetz ist ein aussterbender Beruf. Ich bin schon in vierter Generation tätig“, sagt Feldmann .

Über ihre eigentliche Arbeit will sie aber gar nicht besonders viel reden. Vielmehr möchte sie gemeinsam mit den Kindern die Sandsteine in Form bringen. Mit einem Bleistift sollen die Kinder zunächst ein Motiv auf den Stein malen. Feldmann bereitet die Steine fachgerecht vor, ehe die Kinder selbst ans Werk gehen und sie mit Schleifsteinen und Schleifpapier in Form bringen. Am häufigsten werden Herzen gemacht, wobei sich die Kinder bemühen, sie in eine symmetrische Form zu bringen. Zum Abschluss tauchen sie die fertigen Steine in Wasser, sodass sie diese frei von Staub mitnehmen können.

Impressionen der Kinderreporter von Atlantis

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Auch Viktoria Wesoloska ist eifrig bei der Sache und versucht, einen steinernen Fisch zu kreieren. Am Mittwoch hat sie ein wichtiges Amt im Kinderparadies übernommen: Sie ist stellvertretende Bürgermeisterin der Gruppe „Sailor X“. Besonders hat sie sich über ein blaues T-Shirt gefreut, das sonst nur die ehrenamtlichen Teamleiter tragen. „Es ist mir ein bisschen zu groß. Aber ich freue mich schon, wenn ich die Pokale bei den Wettbewerben überreichen darf“, sagt die Schülerin.

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Jede der vier Gruppen stellt jeweils zwei Bürgermeister, die in einer geheimen Abstimmung gewählt wurden. Die Kandidaten hatten am Mittwoch Wahlplakate gemalt, auf denen sie auch Wahlversprechen eintrugen. Jedem Bürgermeister wird ein Geldbetrag von je 50 Euro zur Verfügung gestellt, der für gemeinsame Aktivitäten, für Süßigkeiten oder neue Stofftiere ausgegeben werden kann. Vor allem sollen die Bürgermeister aber mit den Teamkoordinatoren kooperieren und selbst Vorschläge einbringen, damit die Kinderstadt auch in diesem Jahr eine gelungene und abwechslungsreiche Veranstaltung wird.

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